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Digitale Plattform für den Asphalt-Einkauf

Die Beschaffung von Asphalt und Zusatzstoffen läuft im Straßenbau häufig über Telefon, E-Mail und persönliche Kontakte. Asphalt Partner will diese bewährten Abläufe nicht ersetzen, sondern digital ergänzen. Die Gründer Claas Buse und Moritz Wübbelsmann erläutern, wie ihre Plattform Materialbeschaffung bündelt, Transparenz schafft und den Alltag von Straßenbauunternehmen und Mischwerken entlasten soll.

Materialbeschaffung im Straßenbau digital gedacht: Wie Asphalt Partner Prozesse bündelt
Claas Buse (r.) und Moritz Wübbelsmann sind die Gründer von Asphalt Partner. | Foto: Asphalt Partner

Die Materialbeschaffung im Straßenbau ist geprägt von gewachsenen Strukturen. Viele Prozesse funktionieren seit Jahren zuverlässig, erfordern jedoch einen hohen Abstimmungsaufwand. Gerade unter Zeitdruck kann das zu Verzögerungen führen. Asphalt Partner setzt hier an und will den Einkauf digital unterstützen. „Viele Abläufe funktionieren seit Jahren zuverlässig via Mail und Telefon, sind aber oft mit hohem Abstimmungsaufwand verbunden“, sagt Mitgründer Claas Buse. „Das funktioniert, kostet aber Zeit und führt gerade in Stresssituationen schnell zu Verzögerungen.“

Digitale Materialbeschaffung aus der Praxis gedacht

Die Idee zu Asphalt Partner entstand aus der eigenen Berufserfahrung. Buse kommt selbst aus dem Straßen- und Tiefbau und kennt die Herausforderungen rund um Beschaffung und Planung. Ziel sei es gewesen, digitale Lösungen zu entwickeln, die sich an der Realität des Straßenbaus orientieren. „Viele Prozesse sind historisch gewachsen und funktionieren, aber sie lassen sich mit digitalen Mitteln vereinfachen“, erläutert Buse. Digitalisierung solle nicht umgestalten, sondern entlasten. Im Mittelpunkt steht eine Plattform, die Produkte, technische Daten, Lieferhinweise und Bestellungen an einem zentralen Ort bündelt. Materialanfragen bleiben dokumentiert und sind unabhängig von Bürozeiten abrufbar.

Mehr Transparenz und Planungssicherheit im Tagesgeschäft

Für Straßenbauunternehmen bedeutet das vor allem mehr Transparenz. Informationen, die bislang über verschiedene Kanäle verteilt waren, werden zusammengeführt. „Mit Asphalt Partner werden diese Informationen an einem Ort gebündelt: Produkte, technische Daten, Lieferhinweise und Bestellunterlagen sind sofort verfügbar“, erklärt Moritz Wübbelsmann. Bestellungen gingen nicht verloren, blieben projektbezogen dokumentiert und seien jederzeit einsehbar.

Gerade in Phasen eingeschränkter Erreichbarkeit sei das ein Vorteil. „Materialien können jederzeit online gefunden und bestellt werden – unabhängig von Bürozeiten oder Rückmeldungen“, so Wübbelsmann. Bestellhistorien, Mengen und Produktdetails bleiben dauerhaft gespeichert. Das erleichtert Rückfragen, Nachweise und Abrechnungen. „Unterm Strich bedeutet das weniger Zeitdruck bei der Bestellung, mehr Planbarkeit im Tagesgeschäft und damit mehr Zeit für die eigentliche Arbeit auf der Baustelle“, sagt Buse.

Digitale Plattform als Ergänzung für Asphaltmischwerke

Auch Asphaltmischwerke sollen von der Plattform profitieren. Asphalt Partner versteht sich hier als Ergänzung zu bestehenden Vertriebsstrukturen. „Diese Strukturen wollen wir nicht ersetzen, sondern unterstützen und so weit sinnvoll ergänzen“, betont Wübbelsmann. Die Plattform biete Mischwerken einen besseren Überblick über relevante Produkte und Anbieter und erleichtere die strukturierte Bearbeitung von Anfragen. Bestehende Preisvereinbarungen, Ansprechpartner und Abläufe könnten dabei unverändert bleiben.

Datensicherheit als zentrale Voraussetzung für digitale Plattformen

Ein zentrales Thema ist der Schutz sensibler Daten. „Datensicherheit ist für uns zentral, denn ohne Vertrauen funktioniert eine Plattform wie unsere nicht“, sagt Buse. Die Systeme würden in Deutschland betrieben, Daten verschlüsselt gespeichert und übertragen. Preis- und Auftragsdaten seien ausschließlich für registrierte und verifizierte Nutzer sichtbar. „Preise, Bestellungen und Konditionen bleiben bei den Unternehmen und sind nur für die Personen sichtbar, die dazu berechtigt sind“, so Buse.

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Markteinführung und Ausblick auf den digitalen Straßenbau

Der offizielle Start von Road Partner für Straßenbauunternehmen ist für den 1. März 2026 geplant, Mix Partner folgt nach Abschluss der Pilotphase. Zuvor will Asphalt Partner die Plattform auf Fachveranstaltungen vorstellen und den Austausch mit Anwendern suchen. Langfristig sehen die Gründer die Digitalisierung im Straßenbau als unterstützendes Element. „Ich bin überzeugt, dass der Straßenbau digitaler wird, aber die Ausführung auf der Baustelle im Vordergrund stehen bleibt“, sagt Buse. Ziel sei es, Abstimmungen zu vereinfachen, Informationen schneller verfügbar zu machen und den Alltag aller Beteiligten zu entlasten – ohne die Identität der Branche zu verändern.

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