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Regenwassermanagement/

DWA fordert wasserbewusste Stadtentwicklung zur Klimaanpassung

DWA fordert wasserbewusste Stadtentwicklung zur Klimaanpassung
„Hitze ist ein Gesundheitsrisiko und bremst die Wirtschaft“, betont die DWA. | Foto: B_I MEDIEN, KI-generiert

Die aktuelle Hitzewelle treibt viele Städte an ihre Belastungsgrenzen. In dicht bebauten Gebieten, wie etwa in Köln, ist es nachts oft bis zu 10 °C heißer als im Umland. Um die Lebensqualität zu sichern, fordert die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) ein deutlich höheres Tempo bei der klimagerechten Stadtentwicklung.


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Pflanzen und Wasser senken die Temperaturen im urbanen Raum spürbar durch drei Mechanismen:

  • Schattenwurf: Schutz vor direkter Sonneneinstrahlung
  • Verdunstung: Wasserentzug kühlt die Luft. So leisten 100 m² Gründach Ähnliches wie ein großer Baum.
  • Geringe Wärmespeicherung: Vegetation heizt sich im Gegensatz zu Beton und Asphalt kaum auf, was die tropischen Nächte mildert.

Der Kühleffekt im Überblick:

  • Parks: 1 bis 3 °C kühler als Betonwüsten
  • Stadtwälder: 2 bis 5 °C Differenz
  • Straßenbäume: Senkung der gefühlten Temperatur lokal um bis zu 10 °C
  • Dach-/Fassadengrün: Kühlen das Umfeld um 1 bis 3 °C

Umbau braucht Tempo und Verbindlichkeit

Die wasserbewusste Stadtentwicklung, die Klimaanpassung unseres urbanen Umfelds, sehr schnell vorantreiben, fordert die DWA. | Foto: Adobe Stock/Pavel Kobysh
Die wasserbewusste Stadtentwicklung, die Klimaanpassung unseres urbanen Umfelds, sehr schnell vorantreiben, fordert die DWA. | Foto: Adobe Stock/Pavel Kobysh

Um Städte resilienter zu machen, fordert die DWA konkrete Maßnahmen: mehr Entsiegelung, ein dichteres Baumnetz, Vorgaben für Gebäudebegrünung sowie eine intelligente Verknüpfung von Regenwasser und Stadtgrün.

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Klimaanpassung ist eine lohnende Investition

Der Umbau kostet Geld, rechnet sich jedoch schnell. Neben dem Schutz vor Starkregen und geringeren Gesundheitskosten profitiert vor allem die Wirtschaft. Laut Berechnungen des Umweltpaktes Bayern kostet ein einziger Hitzetag über 30 °C die Wirtschaft fast 500 Millionen Euro durch Produktivitätsverluste. Ab 30 °C sinkt die Arbeitsleistung pro zusätzlichem Grad um etwa 3 Prozent.

Das Fazit der DWA: Klimaanpassung kostet Geld – aber kein Handeln ist ungleich teurer.


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