Personalie
DWA-Präsident Uli Paetzel geht in dritte Amtszeit

Die Mitglieder der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) haben Prof. Dr. Uli Paetzel für eine dritte Amtszeit als Präsidenten bestätigt. Ab 2027 führt er den Verband für weitere vier Jahre. Im Fokus stehen die Klimaanpassung und die EU-Kommunalabwasserrichtlinie.

Regenwasserbewirtschaftung mit dem AquaFlowManager planen
Der AquaFlowManager von Funke unterstützt die Planung der Regenwasserbewirtschaftung von der Bemessung bis zur Produktauswahl.
Für die Bewältigung dieser Aufgaben setzt der Verband auf personelle Kontinuität. DWA-Vorständin Dr. Lisa Irwin-Broß ordnet die Wiederwahl ein: „Uli Paetzel ist eine starke und weithin gehörte Stimme der Wasserwirtschaft. Mit klaren Positionen und großem Engagement setzt er wichtige Impulse für unsere Branche und f ür die politischen Rahmenbedingungen. Uli Paetzel steht für die Modernisierung der DWA und eine zukunftsfeste Wasserwirtschaft.“
Klimaanpassung Wasserwirtschaft: Beschleunigte Regelwerksarbeit für Planer
Für ausschreibende Stellen und Planungsbüros rücken in den kommenden Jahren insbesondere der Erhalt und die Modernisierung der wasserwirtschaftlichen Infrastruktur in den Mittelpunkt. Hinzu kommen verschärfte Anforderungen durch die Wasserrahmenrichtlinie zum Gewässerschutz. Um diese komplexen Planungsaufgaben zu flankieren, hat der Verband seine internen Abläufe optimiert.
„Mit der im letzten Jahr beschlossenen Satzungsänderung und der beschleunigten Regelwerksarbeit haben wir die Voraussetzungen geschaffen, auch in Zukunft der Politik als starker und fachlich kompetenter Partner eng zur Seite zu stehen“, erklärt Prof. Uli Paetzel mit Blick auf seine neue Amtszeit.
Infrastruktur Modernisierung: Umgang mit dem Fachkräftemangel im Tiefbau
Neben den technischen und regulativen Herausforderungen prägt die personelle Situation die künftige Branchenausrichtung. Der demografische Wandel erschwert die Rekrutierung im Leitungs- und Anlagenbau spürbar.
Paetzel umreißt die strategische Stoßrichtung für die kommenden Jahre: „Unsere Expertise ist bei der Querschnittsaufgabe Klimaanpassung besonders gefordert. Wir müssen unsere Infrastruktur an die Folgen des Klimawandels anpassen und neue europäischen Vorgaben effizient umsetzen – und das vor dem Hintergrund des demographischen Wandels und dem damit verbundenen Fachkräftemangel. Zukünftig wird es wichtiger denn je, dass sich die DWA mit ihrer Expertise in die Bundes- und Landespolitik aktiv einbringt.“
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Quelle: DWA
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