Newsletter abonnieren

Wir graben für Sie nach Neuigkeiten. Die Ergebnisse gibt es bei uns im Newsletter.

Wir graben für Sie nach Neuigkeiten. Die Ergebnisse gibt es bei uns im Newsletter.

Newsletter Anmeldung
B_Iumweltbau

RWE Power vergibt Großauftrag an ARGE

Ein Großprojekt mit weitreichender Bedeutung für die Region nimmt Fahrt auf: Die RWE Power AG hat das entscheidende Baulos 12 der zukünftigen Rheinwassertransportleitung vergeben. Diese massive Infrastrukturmaßnahme ist ein Herzstück der Rekultivierung des Tagebaus Hambach.

RWE Power: Rheinwasser-Pipeline für Hambach-Rekultivierung
Schweißarbeiten beim Rohrleitungsbau für die Rheinwassertransportleitung | Foto: Max Streicher

Die Umsetzung erfolgt durch eine ARGE, an der Unternehmen wie die Max Streicher GmbH & Co. KG aA, die Leonhard Weiss GmbH & Co. KG sowie die Epping Rohrvortrieb GmbH & Co. KG beteiligt sind. Innerhalb dieses Konsortiums verantwortet die Streicher-Gruppe den komplexen Rohrleitungsbau, der für die Entstehung einer neuen Seenlandschaft von zentraler Bedeutung ist.

Leistungsumfang Rohrleitungsbau

Das Baulos umfasst die Verlegung von zwei Rohrtrassen mit jeweils rund 6.650 Metern Länge. Die eingesetzten Rohre verfügen über einen Durchmesser von 2.250 Millimetern und eine Wandstärke von 22,5 Millimetern. Für die Verbindung der Rohrsegmente sind rund 1.200 Schweißnähte erforderlich.

Zur Montage werden die Bögen in einer eigens errichteten Fertigungsstätte vor Ort mithilfe einer speziell für das Projekt erworbenen Rohrschneidemaschine in montagegerechte Segmente geteilt. Jedes Rohr/Bogen weist eine Länge von zwölf Metern und ein Gewicht von rund 15 Tonnen auf.

Eingesetzte Spezialmaschinen

Für die Umsetzung des Projekts kommt umfangreiches, teilweise projektspezifisch angepasstes Equipment zum Einsatz. Dazu zählen unter anderem spezielle Schweißkabinen und Arbeitsplattformen für große Rohrdimensionen sowie weitere Sonderanlagen für Transport, Positionierung und Verarbeitung von Großrohren.

Rohrsegment in der Schweißkabine | Foto: Max Streicher
Rohrsegment in der Schweißkabine | Foto: Max Streicher

Bis zum Frühjahr 2026 liegt der Schwerpunkt auf der technischen Vorbereitung sowie der Weiterentwicklung der eingesetzten Maschinen und Arbeitsmittel. Der Baustart für die Rohrverlegung ist derzeit für März 2026 vorgesehen.

Rohrpost abonnieren!

Wir graben für Sie nach Neuigkeiten. Die Ergebnisse gibt es bei uns im Newsletter.

Jetzt anmelden!

Ich akzeptiere die Datenschutz-Bestimmungen.
Newsletter Anmeldung
Newsletter Anmeldung

Bedeutung der Wassertransportleitung für die Rekultivierung

Die Wassertransportleitung ist Bestandteil eines groß angelegten Rekultivierungsvorhabens im Tagebau Hambach. Über die Leitung soll künftig Rheinwasser in die entstehende Seenlandschaft eingebracht werden.

Der geplante See wird eine Fläche von über 35 km² sowie ein Volumen von mehr als 4.300 Millionen m³ erreichen. Die Maßnahme dient unter anderem der Stabilisierung des Grundwasserspiegels, der Entwicklung neuer Lebensräume sowie der langfristigen ökologischen und strukturellen Aufwertung der Region.

Lesen Sie auch:

Quelle: Max Streicher


Weiterlesen:


Neueste Beiträge:

Weitere Beiträge

1
2
3

Jetzt Ausschreibungen finden

Wählen Sie eine Leistungsart, die Sie interessiert.

Bauleistungen
Bauleistungen

Bau

Dienstleistungen
Dienstleistungen

Dienst­leistung

Lieferleistungen
Lieferleistungen

Lieferung

Jetzt Ausschreibungen finden

Wählen Sie passende Bundesländer aus.

Ausschreibungs-Radar
Baden-Württemberg
Bayern
Berlin
Brandenburg
Bremen
Hamburg
Hessen
Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachsen
Nordrhein-Westfalen
Rheinland-Pfalz
Saarland
Sachsen
Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holstein
Thüringen

Verwandte Bau-Stichworte:


Aktuelle Termine für unterirdische Infrastruktur

Anzeige

21.04.2026 - 22.04.2026

Dresdner Abwassertagung

04.05.2026 - 07.05.2026

IFAT

Jetzt zum Newsletter anmelden:

Leitungsbau, Kanalsanierung, Abwasser – erfahren Sie das wichtigste rund ums Thema unterirdische Infrastruktur.