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Tracto zeigt langfristige Lösungen für intakte Infrastrukturen

Passend zum diesjährigen IFAT-Motto „Lösungen für eine verantwortungsvolle Zukunft“ stellt der Nodig-Hersteller Tracto nachhaltige Verfahren für die zukunftsfähige Sanierung der unterirdischen Infrastruktur mit grabenloser Technologie vor. Zu den wirtschaftlichen Lösungen, die gleichzeitig den Anforderungen an den Klimaschutz gerecht werden, gehört neben der Berst-Technologie eine neue Einschubeinheit für die Rohr-im Rohr-Erneuerung im TIP-Verfahren.

Tracto auf der IFAT 2026: Grabenlose Rohrsanierung & Infrastrukturlösungen
Kanalsanierung mit Kurzrohren von Schacht zu Schacht im TIP-Verfahren mit Einschubzylinder durch die die Firma Sanierungstechnik Dommel GmbH | Foto: Tracto
Die Sanierung der unterirdischen Infrastruktur ist für viele kommunale und privatwirtschaftliche Ver- und Entsorger ein dringendes Thema. Man geht nach Studien davon aus, dass in Deutschland allein etwa 20 % der Wasser-Infrastruktur sanierungsbedürftig sind, jedoch pro Jahr nur etwa 1 % des Gesamtnetzes saniert wird. Um den Zustand des Wassernetzes nachhaltig zu verbessern, müssten kurz- und mittelfristig rund 120.000 Netzkilometer saniert werden. Auch bei Abwassernetzen gibt es einen enormen Sanierungsbedarf, denn 19 % der Kanäle in Deutschland weisen schwere Schäden auf. Das bedeutet, dass 114.000 km Kanalisation so schnell wie möglich saniert werden müssen. Der weltweite Sanierungsmarkt wird basierend auf externen Bewertungen auf ca. 5 Milliarden Euro geschätzt.Diese Zahlen verdeutlichen den großen Bedarf an der entsprechenden Technik und Know-how für die nachhaltige Instandsetzung der Leitungen.

Grabenlose Verfahren machen Netze fit für die Zukunft

Risse, Scherbenbildung, Muffenversätze, Deformationen, Wurzeleinwuchs oder allgemeine Undichtigkeiten: Wenn Kanal- und Leitungsrohre am Ende ihrer Lebensdauer angelangt sind, muss gehandelt werden. Während die Sanierung im offenen Graben meist nicht praktikabel ist und Reparaturverfahren nur vorübergehend Abhilfe schaffen, bietet die grabenlose Rohrerneuerung die nachhaltigste und schonendste Lösung, um überalterte und schadhafte Netze aller Art langfristig fit für die Zukunft zu machen. Denn ‚grabenlos‘ heißt nicht nur erhebliche Zeit-, Ressourcen- und Kostenersparnis im Vergleich zur offenen Bauweise. Rohrsanierung im Berst-Verfahren bedeutet eine neue Leitung in der bestehenden Trasse mit einer Lebensdauer von 80 bis 100 Jahren bei perfekten statischen Verhältnissen ohne Folgekosten.

Berst-Verfahren ermöglicht Kapazitätserweiterung

Das Berst-Verfahren hat sich seit Jahrzehnten weltweit bewährt und ist so einfach wie genial: Die alte Rohrleitung wird aufgebrochen und radial in das umgebende Erdreich verdrängt, während im gleichen Arbeitsschritt das neue Rohr in den freien Querschnitt eingezogen wird. Durch den Einzug neuer Rohre mit größerem Durchmesser kann beim Bersten zudem die hydraulische Leitungskapazität im selben Arbeitsgang angepasst werden. Dieser Vorteil ist vor allem für vorhandene Leitungsnetze von Bedeutung, die an ihre Kapazitätsgrenzen gekommen sind. Das statische Berst-Verfahren eignet sich für die trassengleiche Erneuerung von DN 50 bis 1.200 und kann von/zu Schacht und/oder Grube eingesetzt werden.

Praxisnahes Expertenwissen für die Sanierungsbranche

Um mehr Kompetenz in der grabenlosen Rohrerneuerung zu schaffen, bündelt der Komplettanbieter Tracto seine jahrzehntelange Expertise im ‚Pipe Bursting Center‘, das Technologie, Anwendungspraxis und Projektwissen zusammenführt. Die Experten des PBC vermitteln Wissen in Form von Vorführungen, Vorträgen und Trainings, beraten Bauunternehmen bei Verfahrensauswahl und Systemauslegung oder begleiten die meist sehr individuellen Sanierungsprojekte bei Bedarf von der Planung bis Umsetzung. Ein weiterer Schwerpunkt des PBC ist es, den wachsenden Markt für die Berst-Technologie weiterzuentwickeln und das Produktportfolio so zu optimieren, dass Tracto als Lösungsanbieter für die zukünftigen Herausforderungen in der Rohrsanierung gerüstet ist.

Neue TIP-Einschubeinheit für Rohr-im-Rohr-Erneuerung

Zur IFAT zeigt Tracto mit einer neuen Einschubeinheit für die Rohr-im-Rohr-Erneuerung im TIP-Verfahren eine weitere nachhaltige Lösung für die grabenlose Rohrsanierung. Das Prinzip ist einfach: Von einem Startschacht aus werden die neuen Rohre mithilfe hydraulischer Zylinder Rohr für Rohr in das defekte Altrohr eingeschoben. Ein Kalibrierkopf gleicht dabei vorhandene Deformationen aus und stellt den kreisförmigen Querschnitt während des Einbaus wieder her – unabhängig vom geometrischen Zustand des Altrohres. Das neue Rohr liegt eng am Altrohr an; der dabei entstehende minimale Ringspalt muss nicht verfüllt werden. Das Ergebnis ist eine statisch selbsttragende, geprüfte neue Rohrleitung mit langer Nutzungsdauer – realisiert auf minimalinvasive Weise, von Schacht zu Schacht, ohne aufgerissene Straßen und mit kürzesten Bauzeiten. Das TIP-Verfahren eignet sich besonders für die Rohrerneuerung in sehr dicht bebauten Gebieten, da keine Bodenverdrängung stattfindet. Tracto bietet es von DN 200 bis DN 500 an.

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Ein Besuch am Messestand der Tracto lohnt sich nicht nur für Bauunternehmer, die in der Rohr- und Kanalsanierung tätig sind oder werden wollen. Auch Verantwortliche aus Ver- und Entsorgungsunternehmen sowie Planer können dort mehr über die Lösungen für die zukunftsfähige Sanierung erfahren.

Halle C3, Stand 529

Quelle: Tracto


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