„EgeLiner Kanal“ im Ersteinsatz
Mit dem „EgeLiner Kanal“ erweitert Egeplast sein Portfolio im Bereich der grabenlosen Rohrsanierung um eine leistungsfähige Lösung für Abwasserkanäle. Das vorverformte PE-Rohr ermöglicht eine nachhaltige, wirtschaftliche und hydraulisch effiziente Erneuerung bestehender Kanalleitungen im Close-Fit-Verfahren – mit dauerhaft dichten Verbindungen und minimalen Querschnittsverlusten.

Für die Sanierung alter Kanalrohre bietet der „EgeLiner Kanal“ eine nachhaltige und wirtschaftliche Lösung. Der „EgeLiner Kanal“ wird grabenlos im Close-Fit-Lining eingebaut und sorgt aufgrund der dauerhaft dichten, geschweißten Verbindungen und seiner langen Lebensdauer für eine zukunftssichere Sanierung. Die Sanierungsspezialisten von Max Bögl haben ein erstes Referenzprojekt realisiert.

Vorverformte Rohre aus Polyethylen (PE) stellen ein etabliertes Verfahren für die Close-Fit-Sanierung dar. Das „EgeLiner Kanal“-Verfahren basiert wie im Druckrohrbereich darauf, dass das neue PE-Rohr vorverformt in den zu sanierenden Kanal eingezogen und anschließend durch Erwärmung und mechanische Rückverformung an die Innenwand des Altrohres angelegt wird. Auf diese Weise entsteht ein nahezu spaltfreier Verbund („close fit“) zwischen Alt- und Neurohr. Die Querschnittsverluste bleiben dabei gering, sodass die hydraulische Leistungsfähigkeit des Kanals weitgehend erhalten bleibt.
Für die Sanierung von Abwasserkanälen ergeben sich folgende wesentliche Vorteile:
- Sicherstellung der Dichtheit gegen Fremdwasserinfiltration und Exfiltration von Abwasser
- Kein Wurzeleinwuchs
- Herstellung eines muffenlosen, statisch selbsttragenden Rohres mit der Qualität einer Neuverlegung
- Erhalt der hydraulischen Kapazität
- Grabenlose Bauweise mit entsprechend geringen Oberflächenbeeinträchtigungen
Referenzprojekt Kanalsanierung mit Max Bögl
Damit bieten vorverformte Polyethylenrohre eine technisch zuverlässige und langlebige Lösung für die Sanierung von Abwasserkanälen im Close-Fit-Verfahren. Zur optimalen Inspektionsfreundlichkeit werden die neuen „EgeLiner Kanal“-Rohre in hell produziert. Dies erleichtert die TV-Inspektion sowie die Qualitätssicherung während und nach der Sanierung.

Ein erstes Referenzprojekt wurde gemeinsam mit Max Bögl realisiert: In Clausthal-Zellerfeld konnte eine DN-200-Kanalleitung auf einer Länge von 215 Metern erfolgreich saniert werden. Trotz schwieriger Rahmenbedingungen mit engen Platzverhältnissen sowie mehreren Bögen und Schächten gelang der Einzug reibungslos. Nach abschließender Revision konnte der Kanal wieder in Betrieb genommen werden und die im Vorfeld mittels Robotertechnik eingemessenen Zuläufe wieder geöffnet werden.
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Grabenlose Kanalsanierung im Close-Fit-Verfahren
Eine Querschnittsreduzierung von bis zu 40 Prozent im Vergleich zu einem kreisrunden Rohr ermöglicht große Baulängen auf Stahltrommeln aufzuwickeln und auf die Baustelle zu liefern. Die Länge des vorverformten „EgeLiner Kanal“ kann auf eine zu sanierende Haltung abgestimmt werden und der reduzierte Querschnitt erleichtert das Einziehen in den Kanal. So können zum Beispiel 250 Meter der Dimension DN 300 in einer Länge gefertigt, geliefert und auch eingebaut werden.

Grundsätzlich ist das gefaltete „EgeLiner Kanal“-Rohr bestrebt, die in der Rohrwandung eingefrorenen Spannungen wieder auszugleichen und in seine runde Ursprungsform zu transformieren – man spricht vom Reversionsprozess, der die Rückkehr zur ursprünglichen Form bewirkt („Memory-Effekt“). Diese Eigenschaft macht das Close-Fit-Verfahren so effizient und stellt sicher, dass der „EgeLiner Kanal“ nach erfolgreicher Verlegung eng an der Altrohrinnenwandung anliegt sowie uneingeschränkt in das bestehende Leitungsnetz eingebunden werden kann.
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