Be- und Entwässerung
Drainagerinnen für die neue Gartenlandschaft

Ein frisch angelegter Garten auf der Parkgarage der Wohnanlage „Lusthof“ im niederländischen Purmerend dient zum einen als grüne Naherholungsoase und speichert zum anderen Wasser bei Starkregen zwischen. Drainagerinnen der Firma Richard Brink sorgen dafür, dass der Niederschlag an den Fassaden in angrenzende Beete fließt.

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Die Provinz Nordholland ist ein Beispiel für lebendige Siedlungsgeschichte: Über die Hälfte der Halbinsel zwischen Ijsselmeer und Nordsee sind trockengelegte Polder. Auf der Landzunge liegt nördlich von Amsterdam die Stadt Purmerend mit knapp 100.000 Einwohnern. Dort befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Nordhollandkanal die Wohnanlage „Lusthof“. Diese besteht aus einem Häuserblock samt zugehöriger Parkgarage, die die einzelnen Gebäude auf Erdgeschosshöhe miteinander verbindet.
Die Häuser selbst sind moderne Gebäude mit architektonischem Charme. Klinker in verschiedenen Farben von Rot über Gelb bis Grün prägen die einzelnen Fassaden, wobei stets kontrastierende Punkt- und Streifenelemente in den Aufbau integriert sind. Eines der Gebäude, zentral im Wohnblock gelegen, erscheint grau verputzt im historisch anmutenden Industrielook.
Offene Gartenanlage
Nach einem Beschluss des Bauherrn, also der Firma Lusthof Purmerend aus Amsterdam, sollte sich in dieses Ensemble auch der Innenhof stimmig einfügen. So gab er 2023 den Auftrag, diesen in eine offene Gartenanlage umzuwandeln. Das beauftragte Landschaftsarchitekturbüro, ebenfalls aus Amsterdam, entwarf eine einladende Oase, die inmitten der Siedlung Ruhe und Abwechslung bietet. Dafür sorgen die vielfältig gestalteten Grünflächen mit ihrer Blütenpracht. Um in den großzügig begrünten, frei zugänglichen Innenhof der Wohnanlage zu gelangen, sind zunächst die Stufen auf das Dach der Parkgarage zu erklimmen, das durch die Wohngebäude des Komplexes gesäumt wird. Der 2024 neu gestaltete Innenhof weist eine 1.800 Quadratmeter große Parklandschaft auf, die sowohl Besucher als auch Bewohner zum Verweilen einlädt.
Bepflanzung und Beleuchtung
Diese ist durchzogen von Wegen aus Padvast, einem lehmgebundenen Kiesbelag, die zu den gepflasterten Bereichen vor den Wohnungszugängen führen. Die Bepflanzung aus Sträuchern, Stauden und Bäumen ist ganzjährig konzipiert. Picknicktische im Zentrum des Innenhofs bieten die Möglichkeit, sich nieder- und den Blick über die rundherum großzügigen Beetflächen schweifen zu lassen. Auch die Beleuchtung in Form von etwa einen halben Meter hohen Cortenstahl-Pfosten wurde auf optisch dezente Weise über das gesamte Areal verteilt, um die Ästhetik der Vegetation für sich sprechen zu lassen.
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Federführend bei der Umsetzung war das Unternehmen Wencop Hoveniers mit Sitz in Barneveld. Die Experten für Garten- und Landschaftsbau legten auch ein Be- und Entwässerungssystem, unter anderem mit einer drei Kilometer langen Tropfschlauchleitung für die Vegetation, an. Um Niederschlagswasser an den Fassaden schnellstmöglich in die angrenzenden Beetflächen zu leiten, kamen Drainagerinnen des Typs „Stabile“ aus dem Hause Richard Brink zum Einsatz.
Rinnen aus feuerverzinktem Stahl

Rund 200 Meter der 80 Millimeter hohen Rinnen mit 100 Millimeter Einlaufbreite liegen auf dem Gelände verteilt. Die rechteckig perforierten Rostabdeckungen zieren vor allem die Fassaden inklusive der Tür- und Laibungsbereiche. Hier sind die Rinnen aus feuerverzinktem Stahl nicht als durchgängiger Strang verlegt, sondern versetzt entsprechend der Vorsprünge der Außenwand, um dessen charakteristische Gestaltung zu unterstreichen.
Reinier van der Beek von Wencop Hoveniers begründet die Wahl der Rinne wie folgt: „Schon seit Jahren sind wir mit den Produkten und der Beratung der Firma Richard Brink überaus zufrieden. Als für dieses Projekt schnell lieferbare Fassadenrinnen mit einem überzeugenden Preis-Leistungs-Verhältnis gefragt waren, war die Entscheidung entsprechend leicht. Die Rinnen sind angenehm zu montieren und dank der perforierten Roste sowohl optisch sehr ansprechend als auch perfekt zum zugrundeliegenden Konzept passend.“ Bas Janssen, Geschäftsführer der Firma Lusthof Purmerend, sagt: „Neben der ökologischen Aufwertung ergibt sich für die Anwohner nun eine Wohnqualität auf einem neuen Level.“
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Quelle: Richard Brink
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