Mähroboter
Sunseeker bietet neue Profi-Geräte für Flächen bis 8.000 Quadratmeter

Die neuen Mähroboter X8 und X8 Plus eignen sich für Wohnanlagen, Firmengelände, Schulhöfe und Vereinsplätze. Mit den beiden Profi-Geräten bringt die Firma Sunseeker Elite Sensorfusion, Wärmebildkamera und Kantenschnitt bis auf null Zentimeter in die Klasse bis 8.000 Quadratmeter. Sie sollen zur Saison 2027 auf den Markt kommen.

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Auf der Fachmesse GaLaBau 2026 in Nürnberg hat das Unternehmen die neuen kabellosen Mähroboter vorgestellt. Geeignet für Flächen bis 4.000 (X8) und 8.000 Quadratmeter (X8 Plus) sollen sie die Lücke zwischen Hausgarten und Sportplatz schließen, wofür bislang oft Geräte für Endverbraucher oder überdimensionierte Modelle für Profis zum Einsatz kamen. X8 und X8 Plus verfügen über Allradantrieb mit gelenkter Hinterachse, die den Roboter enge Kurven fahren lässt, sowie große Stollenräder.
Mit einer Steigfähigkeit von 80 Prozent (39°), also 80 Zentimetern Höhenunterschied auf einem Meter Strecke, gehören Böschungen, Lärmschutzwälle und Hanglagen zum Mähplan und nicht mehr zur Handarbeit. Hinzu kommen noch drei Neuerungen, womit die Mähroboter punkten sollen.
Mähroboter: Ortungssysteme, Wärmebildkamera und Kantenschnitt
Eine davon trägt den Namen „AONavi 3.0“. Dabei handelt es sich um eine Kombination aus drei Systemen. Erstens die Satellitenortung „nRTK“, die auf wenige Zentimeter genau arbeitet und ihre Korrekturdaten über das Mobilfunknetz erhält, eine eigene Antenne am Objekt ist nicht nötig. Zweitens der Laserscanner „Solid-State-LiDAR“, der die Abstände zu Bäumen, Wänden und Hindernissen misst. Und drittens eine Stereokamera, die mit zwei Objektiven räumlich sieht, ähnlich wie ein Augenpaar.
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Mithilfe dieses Trios erstellt der Roboter eine Geländekarte – und kennt darauf jederzeit seine Position. Steht kein Satellitensignal zur Verfügung, etwa unter dichten Baumkronen oder direkt an Gebäuden, übernehmen Laser und Kamera. So soll sich der Roboter in jeder Umgebung zurechtfinden.
Nachts mähen, ohne Igel zu gefährden

Auf Schulhöfen toben tagsüber Kinder, auf Sportplätzen wird gebolzt und in Parks sind die Grünflächen ebenfalls begehrt. Rasenmähen ist also oft nachts angesagt, doch genau dann sind Igel und andere Gartenbewohner unterwegs. Weil sie bei Gefahr erstarren, statt zu fliehen, gelten nächtliche Mähroboter-Einsätze als Risiko für den Artenschutz.
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Sunseekers Wärmebildkamera arbeitet wie ein Nachtsichtgerät und erkennt Lebewesen nicht an Form oder Farbe, sondern an ihrer Körperwärme – selbst im hohen Gras und bei völliger Dunkelheit. Der Roboter stoppt und weicht großräumig aus. Beim X8 Plus ist die Kamera serienmäßig an Bord, für den X8 gibt es sie als Zubehör. Betreiber gewinnen so die Nachtstunden als Mähzeit zurück und haben gegenüber Auftraggebern und Behörden ein belastbares Argument.
Mähroboter-Trimmerkopf übernimmt Kantenschnitt
Entlang von Mauern, Zäunen und Bordsteinen bleibt ein Streifen stehen, den ein Mitarbeiter mit dem Freischneider nacharbeitet. „EdgeZero“ ist ein seitlicher Trimmerkopf, der genau diese Kante übernimmt und bis auf null Zentimeter heranschneidet.
X8 und X8 Plus nutzen „EdgeZero 2.0“, das sich in fünf Stufen von 40 bis 80 Millimeter exakt an die Schnitthöhe der Fläche angleichen lässt, damit Rand und Rasen ein Bild ergeben. Der zweite Arbeitsgang, der auf Repräsentationsflächen oft länger dauert als das Mähen selbst, entfällt.
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Quelle: Sunseeker
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