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Sichelmäher vs. Spindelmäher – Wer kann's besser?

Welcher Rasenmäher ist der richtige? Die Frage, ob ein Sichel- oder ein Spindelmäher die bessere Wahl ist, gehört zu den Klassikern in der Grünflächenpflege. Beide Systeme haben ihre spezifischen Stärken und Einsatzgebiete: Sie decken zusammen eine große Bandbreite ab, jedoch nicht das gesamte Spektrum.

Deula-Exptertentipp: Sichelmäher oder Spindelmäher für die Grünflächenpflege?
Sichel- oder Spindelmäher - Welcher Rasenmäher eignet sich für welche Fläche? | Foto: B_I Medien, KI-generiert

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Villa Morcote setzt auf WPC-Dielen von NaturinForm

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Der Patio der historischen Villa am Luganer See wurde mit Dielen aus WPC „Die Naturlinie“ in Eichenbraun neugestaltet.


Obwohl beide Rasenmäher-Typen dem Rasenschnitt dienen, könnten ihre Funktionsweisen kaum unterschiedlicher sein. Experten der Deula haben die Vor- und Nachteile sowie die idealen Anwendungsbereiche der beiden Mäher-Typen analysiert.

Die Technik im Detail: zwei Systeme, ein Ziel

  • Der Sichelmäher: Bei diesem System rotiert ein balkenförmiges Messer mit hoher Geschwindigkeit um eine senkrechte Drehachse. Ein leichter Anstellwinkel an den Messerenden erzeugt einen Luftstrom, der die Grashalme aufrichtet, bevor sie abgeschlagen und seitlich oder nach hinten ausgeworfen werden. In der Variante als Recycling- oder Mulchmäher wird das Schnittgut so fein zerkleinert, dass es als natürlicher Dünger auf der Fläche verbleiben kann. Die Technik gilt als einfach, robust und störungsarm.
  • Der Spindelmäher: Hier rotiert eine Messer-Spindel um eine horizontale Achse. Die leicht schraubenförmig angeordneten Messer gleiten mit einem präzisen, scherenartigen Schnitt an einem feststehenden Untermesser vorbei. Dies ermöglicht einen exakten und sauberen Schnitt. Die Schnitthöhe ist oft stufenlos von 4 mm bis 90 mm einstellbar und wird durch nachlaufende Rollen exakt geführt, die zugleich das charakteristische Streifenmuster auf dem Rasen erzeugen.

Stärken und Schwächen

  • Der Sichelmäher, der robuste Allrounder: Die größten Vorteile des Sichelmähers liegen in seiner Robustheit und der unkomplizierten Wartung. Er kommt auch mit höherem oder nassem Gras zurecht und liefert ein passables Ergebnis. Das Auswechseln und Schärfen der Messer ist einfach durchzuführen. Seine technische Grenze liegt in der Schnittqualität: Das Gras wird eher abgeschlagen als geschnitten. Dies führt zu fransigen Schnittkanten, die dazu neigen, braun zu werden. Sehr tiefe Schnitte sind mit diesem System in der Regel nicht möglich.
  • Der Spindelmäher, der Präzisions-Spezialist: Die Stärke des Spindelmähers ist sein makelloser Schnitt. Die Gräser weisen glatte Schnittkanten auf, bleiben gesund und grün. Er ist das Werkzeug der Wahl für repräsentative und kurz gehaltene Rasenflächen. Die Liste seiner Schwächen ist jedoch umfangreicher: Nasses und zu langes Gras kann er kaum verarbeiten, was eine hohe Mähfrequenz erfordert. Hang- und Schräglagen sind nur begrenzt befahrbar. Trockene, harte Böden führen zu erhöhtem Verschleiß. Zudem sind Wartung und das präzise Schärfen der Spindel aufwendiger und erfordern Fachkenntnis sowie Spezialwerkzeuge.

Gedeiht die grüne Branche?

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Welcher Rasenmäher für welche Fläche?

  • Landschaftsrasen: Diese Flächen im öffentlichen Raum (abseits von Extensivgrün) haben mit einer typischen Schnitthöhe von 30 bis 50 mm und 10 bis 20 Mähvorgängen pro Jahr ein klares Anforderungsprofil, das direkt auf den Sichelmäher als ideales Werkzeug verweist.
  • Intensivrasen: Hierzu zählen hochwertige Rasenflächen in Hausgärten oder an öffentlichen Gebäuden. Bei einer Schnitthöhe von 25 bis 50 mm ist der Einsatz beider Systeme denkbar. Die Entscheidung hängt von Faktoren wie dem ästhetischen Anspruch, der Funktion der Fläche und der Belastung durch Fremdkörper ab. Geht es um eine repräsentative Optik, sollte dem Spindelmäher der Vorzug gegeben werden.
  • Sport- und Golfplätze: Bei Schnitthöhen von 15 bis 30 mm (Sportplätze) und insbesondere bei Golfgrün mit Schnitthöhen ab 4 mm ist der Einsatz eines Spindelmähers geeignet. Die bis zu 150 Schnitte pro Jahr erfordern die Präzision dieses Systems.
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Praxistipps der Deula für ein perfektes Schnittbild

Der Spindelmäher ist der anspruchsvollere Mäher für die anspruchsvolleren Flächen. Für ein optimales Ergebnis sind laut Deula folgende Punkte entscheidend:

  1. Mähschema beachten: Wechseln Sie regelmäßig die Mährichtung. Der Luftwirbel des Mähers drückt die Gräser sonst immer in die gleiche Richtung, wodurch lange, liegende Halme entstehen können, die nicht erfasst werden.
  2. Fahrweise anpassen: Vermeiden Sie scharfe Kurven, um Abscherungen zu verhindern. Nutzen Sie nicht immer dieselbe Fahrspur, um Bodenverdichtungen vorzubeugen. Ungemähtes Gras sollte nach Möglichkeit nicht befahren werden, da dies zu einem ungleichmäßigen Schnittbild führt.
  3. Trocken mähen: Eine trockene Grasnarbe lässt sich exakter schneiden als eine nasse. Zudem verteilt sich das Schnittgut beim Auswurf gleichmäßiger.
  4. Schnitte pro Meter optimieren: Ein wesentlicher Faktor für die Schnittqualität ist die Abstimmung von Messeranzahl pro Spindel, Arbeitsgeschwindigkeit und Spindeldrehzahl. Eine zu hohe Geschwindigkeit oder eine zu niedrige Spindeldrehzahl führen zum unerwünschten „Waschbrettschnitt“, bei dem das Gras büschelweise abgeschnitten wird. Eine zu hohe Spindeldrehzahl wiederum kann die Halme durch Luftwirbel niederdrücken, sodass sie vom Schnitt nicht erfasst werden, was zu einem fransigen Ergebnis führt.

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Quelle: Deula

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