„WorldSkills“ 2026
Bronze für deutsche Landschaftsgärtner bei Berufe-WM

Die Landschaftsgärtner Lennard Weitzmann (20) und Marc-Aurel Spalek (22) haben bei den Berufsweltmeisterschaften „WorldSkills“ 2026 in Shanghai den dritten Platz belegt. In dem Wettbewerb für die besten Nachwuchskräfte traten 18 Teams gegeneinander an, die an vier Tagen innerhalb von 22 Stunden jeweils einen chinesischen Garten anlegen mussten.

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In den letzten fünf Minuten des Wettbewerbs feuern die etwa 25 mitgereisten Fans aus dem Erzgebirge ihre zwei Favoriten lautstark an. Und nach dem Schlusspfiff gibt es dann kein Halten mehr: Nach vier Tagen harter Arbeit, Präzision und Teamwork springt Marc-Aurel Spalek seinem Teamkollegen Lennard Weitzmann glücklich in die Arme. Die ganze Anspannung fällt ab. Fahnen werden geschwenkt, der Applaus ist überwältigend. Bronze geht nach Sachsen – Frankreich holt Gold, Vize-Weltmeister ist China.
Über 64 Disziplinen und etwa 1.500 junge Talente bei „WorldSkills“
Bei den 48. „WorldSkills“ waren diesmal etwa 1.500 Teilnehmer aus rund 70 Ländern mit von der Partie. In mehr als 60 Disziplinen gingen junge Talente an den Start – neben Bäckern, Bauschreinern oder Anlagenmechanikern auch Landschaftsgärtner. Die 18-GaLaBau-Teams mussten chinesische Gärten nach exakt demselben Plan anlegen. Jeden Tag sollten verschiedene Module aus der Planung fertig sein, die dann abends von 18 Juroren bewertet wurden.
Spalek und Weitzmann von der Chemnitzer Gartenbaufirma Wirth & Wiener hatten sich zuvor im Berliner Landschaftspark „Britzer Garten“ den deutschen Meistertitel im Garten- und Landschaftsbau gesichert und damit für die „WorldSkills“ 2026 in Shanghai qualifiziert.
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GaLaBau-Aufgaben bei den 48. „WorldSkills“
Die Nationalteams mussten bei der GaLaBau-WM in Shanghai unter anderem Pflanzbeete anlegen, Steine setzen, einen Teich und eine Holzbrücke bauen. Trotz fachlicher Professionalität, Leidenschaft, Kreativität und handwerklichem Können ging dabei auch mal was schief: So stellte sich beim deutschen Team am dritten Tag heraus, dass die traditionelle Zwickelmauer aus Naturstein um einige Zentimeter zu lang war. Sie musste also schnell zurückgebaut werden, damit dort eine Holzbrücke Platz fand.
Doch am Ende hatten Weitzmann und Spalek genug Zeit, um Pflanzung und Garten noch einmal genau unter die Lupe zu nehmen. Vier Tage lang hatten sie gekämpft und schließlich ihr Ziel erreicht: Der Garten war fertig. Lob für den Einsatz gab es nicht nur von ihren Chefs Burkhard Wiener und Peter Thiele, die die Zeit der Vorbereitung unterstützt hatten, sondern auch vom Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Sachsen: „Das spricht für unsere engagierte Nachwuchsarbeit in unserem Gewerk im Freistaat Sachsen“, freut sich Geschäftsführer Axel Keul über den Erfolg.
Quelle: VGL Sachsen
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