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BauGB-Novelle 2026: BGL fordert mehr Verbindlichkeit für Stadtgrün & Schwammstadt

Klimaanpassung

BauGB-Novelle 2026: GaLaBau-Verband fordert Vorrang für Stadtgrün

Der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) hat eine offizielle Stellungnahme zur geplanten Novelle des Baugesetzbuches (BauGB) vorgelegt. Darin begrüßt der Verband die geplante Stärkung der Klimaanpassung und Freiraumsicherung, mahnt jedoch an, den Wohnungsbau nicht gegen die grüne Infrastruktur auszuspielen.

BauGB-Novelle 2026: BGL fordert mehr Verbindlichkeit für Stadtgrün & Schwammstadt
Aus Sicht des BGL markiert die Novelle des Baugesetzbuches einen notwendigen Perspektivwechsel | Foto: AdobeStock_ Freedomz

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Im Kern der BGL-Stellungnahme steht die Unterstützung für eine stärkere Ausrichtung des Bauplanungsrechts auf die Ziele der Klimaresilienz und der Freiraumsicherung. Ausdrücklich positiv wird die geplante rechtliche Verankerung der EU-Wiederherstellungsverordnung bewertet. Diese schaffe erstmals einen verbindlichen Rahmen, um städtische Grünflächen nicht nur zu sichern, sondern auch auszubauen.Nach Ansicht des Verbandes markiert die Novelle einen wichtigen Perspektivwechsel, indem grüne Infrastruktur als ein zentraler Bestandteil der Stadtentwicklung anerkannt wird. Stadtbäume, Grünflächen und entsiegelte Bereiche seien keine optionalen Zusätze, sondern erfüllten essenzielle Funktionen für das Mikroklima, den Wasserhaushalt sowie die Biodiversität.

Konkrete Forderungen für die Praxis

Der BGL warnt davor, die Instrumente zur Beschleunigung von Bauvorhaben einseitig zulasten von Grünstrukturen anzuwenden. Um eine wirksame Umsetzung der ökologischen Ziele zu gewährleisten, schlägt der Verband konkrete Maßnahmen vor:

  • Verbindliche Richtwerte:Für Kommunen sollen nachvollziehbare Zielwerte für den Anteil an Grünflächen pro Einwohner eingeführt werden.
  • Vorrang für Realkompensation: Eingriffe in Grünflächen sollen vorrangig durch gleichwertige Maßnahmen vor Ort und nicht durch finanzielle Ausgleiche kompensiert werden.
  • Qualitätsstandards sichern: Um die Funktionsfähigkeit grüner Infrastruktur dauerhaft zu sichern, fordert der BGL verbindliche Vorgaben für Wurzelraum, Substrate sowie für Entwicklungs- und Pflegezeiträume.
  • Baumstandorte schützen: Das Städtebaurecht müsse angepasst werden, um Nutzungskonflikte im Untergrund zu reduzieren und den Schutz bestehender sowie die Schaffung neuer Baumstandorte zu verbessern.

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Langfristige Finanzierung und Pflege sichern

Über die reine Planung hinaus hebt der BGL die Bedeutung des langfristigen Erhalts der grünen Infrastruktur hervor. Ohne eine gesicherte Finanzierung für die anschließende Pflege verliere auch die hochwertigste Anlage ihre Wirkung für die Klimaanpassung. Bestehende Förderprogramme müssten daher ausgebaut und die Finanzierung von Maßnahmen zur Klimaanpassung strukturell gestärkt werden. Ziel sei es, den Kommunen rechtssichere und praktikable Instrumente für die Herausforderungen des Klimawandels im urbanen Raum an die Hand zu geben.


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