Smarte Vermessung
Das Aufmaß bleibt im Team, die Genauigkeit auf dem Platz

Im Garten- und Landschaftsbau gehört das Messen zum Alltag: Pflasterflächen aufnehmen, Höhen für Entwässerung prüfen, eine Terrasse abstecken oder den Ist-Zustand für die Abrechnung dokumentieren. Bisher hieß das oft, einen externen Dienst zu beauftragen und auf einen Termin zu warten. Dabei entstehen viele Messaufgaben genau dann, wenn das Team ohnehin auf der Baustelle ist und Entscheidungen sofort getroffen werden müssen.
Wozu überhaupt zentimetergenau? Mit dem Bandmaß geht es doch auch? Für eine einzelne Länge stimmt das. Sobald aber Flächen, Höhen und der spätere Ist-Zustand zusammenkommen, summieren sich kleine Abweichungen: bei Gefälle, Einfassungen, Belagsflächen oder Pflanzbeeten. Dann wird nachgemessen, nachgebessert oder im Büro nachgefragt. Wer von Anfang an zentimetergenau arbeitet, hat Zahlen, auf die sich Planung, Abrechnung und Kunde verlassen können. Einmal aufgenommen, lassen sie sich für Angebot, Ausführung und Dokumentation wiederverwenden.
Die Routinearbeiten, die Sie selbst erledigen können
Es geht nicht darum, den Vermesser vollständig zu ersetzen. Komplexe und hochspezialisierte Vermessungsarbeiten bleiben das Gebiet von Experten, aber meistens ist das nicht das, was ihr Projekt erfordert. Worum es geht, sind die wiederkehrenden Messungen, die ein eingespieltes GaLaBau-Team selbst übernehmen kann: Bestandsaufnahmen, Höhenpunkte, Flächen, Absteckungen und Kontrollmessungen. Sie passieren dann, wenn sie gebraucht werden, und werden direkt über die UNI-Cloud an das Büro weitergeleitet, ohne Wartezeit und ohne Abhängigkeit von einem externen Termin.
Schafft mein Team das überhaupt, ganz ohne Vermessungserfahrung?Die Technik ist genau dafür entwickelt worden. Jeder, der ein Tablet bedienen kann, kann es, in Kombination mit dem GNSS-Empfänger, auch für Vermessungszwecke verwenden. Punkte, Linien und Flächen werden von der UNI-Collect App geführt erfasst, wobei alle Messdaten in einer eigenen Ebene gespeichert werden.
Wie es funktioniert
Das Herzstück ist der UNI-GR2, ein GNSS-Empfänger mit einer Genauigkeit von 8 mm in der Fläche im offenen Feld. Dank Neigungskompensation bleibt die Messung auch dann zentimetergenau, wenn der Stab geneigt gehalten wird, bis 45°. Im unebenen Gelände eines GaLaBau-Projekts ist das kein Detail, sondern Standard. Sie können komplexe Gelände mit Tiefen, Höhen, Kurven, Rohrleitungen und Bewässerungssystemen vermessen und kartieren. Anschließend können Sie überprüfen, ob alles korrekt installiert ist.
Flächen, Höhen, Punkte und Absteckungen werden direkt vor Ort mit nur wenigen Klicks in der UNI-Collect App erfasst. Ein typischer Ablauf: Das Team misst morgens die vorhandenen Höhen, steckt die geplante Kante ab und dokumentiert am Ende die ausgeführte Fläche für Büro und Kunde. Die Daten landen nicht in einem Notizbuch, das später abgetippt werden muss, sondern fließen über die UNI-Cloud direkt in die gängigen CAD-Formate. Damit entfällt die fehleranfällige Übertragung von Hand, und die fertige Zeichnung liegt schneller dort, wo sie gebraucht wird.

Was das verändert
Zentimetergenaue Vermessung ist in vielen Branchen längst Standard. Im GaLaBau war sie das nicht, weil sie teuer, umständlich und extern kaum zu rechtfertigen war. Das hat sich geändert. Mit dem Empfänger, App und Cloud steht die Technik als vollständiges Paket zur Verfügung, ohne dass einzelne Komponenten zusammengesucht werden müssen, und zu einem Bruchteil dessen, was externe Vermessung über die Zeit kostet. Was bisher nur großen Planungsbüros oder spezialisierten Betrieben vorbehalten war, wird damit zum handfesten Vorteil im Wettbewerb: Aufmaße, die der Kunde nachvollziehen kann, Dokumentation, die Vertrauen schafft, und Zahlen, die am Ende der Baustelle stimmen. Wer zentimetergenau arbeiten will, muss jetzt keine Kompromisse mehr machen. UNI-GR2, die UNI-Collect-App, UNI-Cloud, der Korrekturdienst UNI-RTK, Tablet, Stange und Halterung: alles zusammen für 5.645 Euro. SAPOS-Nutzer können sich ebenfalls damit verbinden und erhalten daher selbstverständlich einen ermäßigten Tarif.
Lohnt sich das denn für die paar Messungen im Jahr?
Es sind selten nur die Messungen und die Beauftragung externer Vermesser, die teuer sind. Teuer wird es, wenn ein Projekt steht, weil Höhen fehlen, eine Absteckung wartet oder ausgelagerte Aufträge sich übers Jahr summieren. Sobald die Technik im eigenen Team ist, passiert die Messung dann, wenn die Arbeit passiert, und nicht erst, wenn ein Termin frei wird. Das verkürzt Abstimmungen, macht Baustellentage planbarer und reduziert Rückfragen zwischen Baustelle und Büro. marXact liefert die Technik als komplettes Paket aus Empfänger, App, Korrekturdienst und Cloud, sodass nichts einzeln zusammengesucht werden muss. Interne Berechnungen von marXact zeigen: Je nach Projekt und bisheriger Vergabepraxis kann sich die Investition bereits nach rund zehn selbst durchgeführten Aufmaßen gegenüber extern beauftragten Messungen amortisieren.
Wer sehen möchte, wie sich das im eigenen Arbeitsalltag anfühlt, kann eine kostenlose Vorführung anfragen und die Technik im eigenen Projekt ausprobieren. So wird aus dem Aufmaß kein separater Termin mehr, sondern ein fester Teil des Baustellenablaufs. Weitere Infos gibt es hier.
Quelle: marXact
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