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Stihl Umsatz 2025: Akkutechnologie im GaLaBau sichert Wachstum im Markt

Stihl Umsatz 2025: Akkutechnologie im GaLaBau sichert Wachstum im Markt
Michael Traub auf der Bilanzpressekonferenz | Foto: Stihl

Die Stihl Gruppe meldet für das abgelaufene Geschäftsjahr einen Umsatz von 5,48 Milliarden Euro – ein Plus von 2,8 Prozent. Trotz eines weltweit anspruchsvollen Marktumfelds nähert sich der Hersteller von Motorgeräten damit seinem Rekordniveau. Treiber bleibt die strategische Transformation hin zu professionellen Akku-Systemen.


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Die Stihl Gruppe hat ihren Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 5,48 Milliarden Euro gesteigert – ein Plus von 2,8 Prozent gegenüber 2024 (5,33 Milliarden Euro). Damit konnte das Unternehmen in einem anhaltend anspruchsvollen Umfeld ein gutes Ergebnis erzielen: Der Hersteller von Motorsägen und motorgetriebenen Gartengeräten erreichte damit nahezu das Niveau des Rekordjahres 2022 (5,49 Milliarden Euro). Knapp 91 Prozent der Erlöse erwirtschaftete die Stihl Gruppe im Ausland.

Michael Traub, Stihl Vorstandsvorsitzender, erläutert: „Auch wenn das Umfeld unsicher ist, handeln wir vorausschauend: Wir forcieren weiter die Transformation hin zur Akku-Technologie und investieren in unseren weltweiten Fertigungs- und Vertriebsverbund.“ Die hohe Eigenkapitalquote unterstreicht die Stabilität des Familienunternehmen: Mit 71,2 Prozent ist sie weiter gestiegen (Vorjahr: 69,0 Prozent), ebenso wie die Liquidität. Beides ermöglicht es Stihl, Investitionen grundsätzlich aus eigenen Mittel zu tätigen.

Zum Jahresende arbeiteten weltweit 20.246 Menschen für die Stihl Gruppe, 2,6 Prozent mehr als im Jahr 2024 (19.732 Mitarbeitende). Ein Grund hierfür ist das neue Werk in Rumänien, das 2025 in Betrieb genommen wurde.

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Globale Marktentwicklung und Motorgeräte für den Bau

„Wir haben ein starkes erstes Halbjahr erlebt – der Einbruch kam mit dem zweiten Halbjahr“. Mit diesen Worten läutet Straub seinen Überblick über die Märkte weltweit ein. Er macht neben der angespannten geopolitischen Lage in Europa und im Nahen Osten, vor allem die weltweit schwierigen Wetterverhältnisse verantwortlich. So entwickelte sich das Geschäft in Westeuropa und Osteuropa positiv. In beiden Märkten legt das Akku-Geschäft mit teils über 20 Prozent zu. Nordamerika blieb mit einem Umsatzanteil von rund einem Drittel der größte Einzelmarkt der Stihl Gruppe. Der Umsatz blieb in einem zunehmend verunsichertem Marktumfeld noch leicht über Vorjahresniveau. Dazu trugen auch Nebeneffekte der US-Zollpolitik bei: viele Händler füllten ihre Lager aufgrund der Ankündigung neuer Zölle vorzeitig auf. Lateinamerika legte kumuliert deutlich zu, zeigt aber ein sehr differenziertes Bild: Im größten regionalen Markt Brasilien war die Konsumstimmung verhalten. In Argentinien erholte sich das Geschäft hingegen weiterhin. Märkte wie Kolumbien, Peru, aber auch Ecuador, Nicaragua und Honduras lagen zweistellig im Plus. China und Indien, die beiden größten Einzelmärkte in Asien, entwickelten sich 2025 ebenfalls positiv. In Afrika und im Nahe Osten war 2025 die am dynamischsten wachsende Region für die Stihl Gruppe, wenngleich auf noch niedrigem Niveau. Ozeanien lag als einzige Region bei Absatz und Umsatz im Minus, wobei auch hier beide Werte bei Akku-Geräten gegenüber dem Vorjahr zulegten.

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Trendwende: Fokus auf Akkutechnologie im GaLaBau

Mit einem Baumschnitt weiht Dr. Nikolas Stihl, Vorsitzender STIHL Beirat und Aufsichtsrat, das neue Werk symbolisch ein. | Foto: Stihl
Mit einem Baumschnitt weiht Dr. Nikolas Stihl, Vorsitzender STIHL Beirat und Aufsichtsrat, das neue Werk symbolisch ein. | Foto: Stihl

„Im Jahr 2035 sollen von fink verkauften Geräten vier mit Akkutechnologie sein“, gibt Traub die Marschrichtung vor. Die Transformation hin zu Akku-Produkten bleibt daher der entscheidende Strategiebaustein für Stihl. Auch 2025 stieg die Bedeutung akkubetriebener Produkte für das Unternehmen: Sie machten 27 Prozent des weltweiten Absatzes aus, nach 25 Prozent im Vorjahr. Starke Impulse gab es vor allem aus den europäischen Vertriebsregionen. In Westeuropa sind bereits rund zwei Drittel der verkauften Produkte akkubetrieben – mit steigender Tendenz. Andere Regionen entwickeln sich noch uneinheitlich. „Unser Anspruch ist und bleibt die doppelte Technologieführerschaft“, sagt Traub.

Millionen-Investitionen in die Akku-Produktion

Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat Stihl mehrere Meilensteine auf diesem Weg erreicht. Im rumänischen Oradea wurde im Oktober das erste Werk der Stihl Gruppe eingeweiht. Die 125-Millionen-Euro-Investition dient ausschließlich der Produktion von Akku-Packs und -Geräten. Zudem hat die Stihl Gruppe am Stammsitz Waiblingen mit dem Beginn der Eigenfertigung von EC-Motoren einen wichtigen Schritt getan. Insgesamt investierte die Unternehmensgruppe 335,7 Millionen Euro (Vorjahr: 349,4 Millionen Euro). Mit rund 175 Millionen Euro entfielen davon mehr als die Hälfte auf das deutsche Stammhaus.

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Das deutsche Stammhaus mit acht Standorten erwirtschaftete 2025 einen Umsatz von 1,85 Milliarden Euro (2024: 1,63 Milliarden Euro). Das Plus von mehr als 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahr ist vor allem auf einen Sondereffekt zurückzuführen: Die Stihl Gruppe hat zum Jahreswechsel 2025/26 auf ein neues System zur Unternehmenssteuerung umgestellt und entsprechend Produktion im Stammhaus vorgezogen. Für das Geschäftsjahr 2026 ist daher ein gegenläufiger Effekt zu erwarten.

2026 feiert Stihl seinen 100. Geburtstag. Für Stihl ist das Jubiläum dabei nicht nur Anlass, einen Blick zurückzuwerfen. Wirtschaftlich war der Start ins Jubiläumsjahr eher verhalten. Entsprechend plant das Familienunternehmen für 2026 bewusst konservativ. Ziel ist es, das Umsatzniveau zu halten.

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