Bobcat expandiert in Thüringen – das steckt dahinter
Der Sprung nach Thüringen ist Bobcat gelungen: Nach drei Jahren harter Arbeit hat der Baumaschinenhersteller seine Marke in dem Bundesland etabliert – und das Geschäft wächst. Unterstützung gab es vom regional verwurzelten Partner Beutlhauser. Welche Faktoren bei dem Erfolg außerdem eine Rolle spielen.


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Bobcat ist in Thüringen im Garten- und Landschaftsbau wie auch in der Baubranche angekommen, bilanziert das Unternehmen nach drei Jahren. Das Geschäft entwickele sich stabil, getragen von Folgeprojekten und wachsender Nachfrage. Zu den Abnehmern zählen demnach auch Mietparks, Landwirtschaft sowie Straßen- und Tiefbauprojekte. Die Vielseitigkeit der Geräte eröffne diverse Anwendungsmöglichkeiten, weshalb Bobcat für unterschiedliche Kunden attraktiv sei.
Starker Partner: Beutlhauser als Schlüssel zum Markteintritt
Für die Markterschließung nahm der Baumaschinenhersteller seinerzeit Beutlhauser mit ins Boot. Das Handels- und Dienstleistungsunternehmen ist in Thüringen seit mehr als 20 Jahren fest in der Kommunaltechnik verankert. Bauhöfe, Städte und Gemeinden gehören zum Kundenstamm. „Wir hatten die Chance, das Geschäft von Grund auf aufzubauen“, sagt Benjamin Tietz, Verkaufsberater bei der Beutlhauser-Gruppe und seit 2022 ausschließlich für Bobcat verantwortlich, „die enge Abstimmung mit Bobcat und die kontinuierliche Unterstützung – von Schulungen über Marketing bis zu Technikfragen – haben den Aufbau enorm erleichtert.“ Der Bobcat-Partner übernahm das Gebiet mit den Standorten Weimar und Neustadt – jetzt betreut das Unternehmen den gesamten Freistaat. Rund 40 bis 50 Mitarbeitende sind in Thüringen beschäftigt.
Fokus auf Bau, GaLaBau und Kommunaltechnik

Das Portfolio umfasst Minibagger, Radlader sowie Kompakt- und Raupenlader, ergänzt durch Anbaugeräte. Im Fokus stehen kleinere und mittelständische Bauunternehmen sowie GaLaBau-Betriebe. „Viele Kunden kannten uns ausschließlich aus dem Kommunalbereich“, berichtet Tietz, „jetzt zeigen wir, was im Bau mit Kompaktladern und Baggern, ausgestattet mit Tiltrotatoren oder Asphalt-Kaltfräsen, möglich ist.“ Allerdings geschah der Wandel nicht über Nacht. Im Kommunalsegment gelten hohe Anforderungen, etwa beim 24/7-Service im Winterdienst, teilt Bobcat mit. So wurde das Geschäft Schritt für Schritt entwickelt – mit klaren Prioritäten, definierten Zielgruppen und einer eigenen Vertriebsstruktur.
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Flexible Baumaschinen und Anbaugeräte als Wettbewerbsvorteil
Wie kam der Erfolg zustande? Wie Bobcat berichtet, nicht durch groß angelegte Kampagnen, sondern konkrete Anwendungen im Markt. Ein MT100 mit Holzgreifer arbeitet in unwegsamem Gelände, ein Kompaktbagger E88 mit Tiltrotator unterstützt Tiefbauprojekte, ein Radlader mit V-Schild und Kehrmaschine ergänzt kommunale Bauhöfe. Für die Feuerwehr in Hildburghausen wurde ein Teleskoplader individuell konfiguriert. „Gerade weil wir im Kommunalbereich etabliert sind, erreichen uns häufig sehr spezielle Anfragen“, sagt Tietz. „Hier können wir unsere Erfahrung und unser technisches Know-how einbringen.“ Das Anbaugeräteprogramm diene dabei als Differenzierungsmerkmal. Maschinen werden demnach projektspezifisch angepasst, Umbauten gehören zum Tagesgeschäft. Der Vertrieb agiere lösungsorientiert statt produktgetrieben.
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Service, Ersatzteile und Schulungen als Erfolgsfaktoren

Als entscheidenden Faktor für die positive Entwicklung nennt Bobcat die eigene Serviceorganisation: Ersatzteile seien schnell verfügbar, Ansprechpartner direkt erreichbar, Schulungen und Marketingunterstützung flankierten den Vertrieb. Finanzierungsaktionen setzten zusätzliche Impulse. Beutlhauser hat gezielt in Personal und Know-how investiert. Mit einem dedizierten Markenverantwortlichen und klaren Strukturen wird Bobcat in Thüringen als eigenständiger Geschäftsbereich geführt. „Auch wenn die Verkaufszahlen steigen, wollen wir vor allem unseren Kunden zuverlässig zur Seite stehen“, betont Tietz, „entscheidend ist, dass die Maschinen zuverlässig arbeiten und unsere Kunden zufrieden sind.“
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Quelle: Bobcat
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