Kommunaltechnik
Mulchgerätebauer Humus stellt sich nach Übernahme neu auf

Auf eine ereignisreiche Zeit blickt der baden-württembergische Mulchgerätebauer Humus zurück: Erst die Übernahme durch Spezialfahrzeughersteller Mulag, dann der Umzug an einen neuen Unternehmensstandort in Überlingen am Bodensee. Jetzt freut sich das Team auf die Fachmesse GaLaBau 2026 in Nürnberg.

Das Aufmaß bleibt im Team, die Genauigkeit auf dem Platz
Effiziente GaLaBau-Vermessung: Der GNSS-Empfänger UNI-GR2 ermöglicht zentimetergenaue Aufmaße und digitale Dokumentation komplett in Eigenregie.
„Die Produkte von Humus ergänzen unser Angebot auf ideale Weise, sowohl technologisch als auch hinsichtlich der Zielgruppen“, sagte Holger Wössner, Geschäftsführer von Mulag und Vorstand der Dachgesellschaft HAR, anlässlich der Übernahme des Mulchgeräteherstellers im November vergangenen Jahres. Danach entwickelte sich die Zusammenarbeit partnerschaftlich, teilt Humus mit, die neuen Kollegen hätten sie mit „offenen Armen aufgenommen“. Das Know-how beider Marken ergänze sich hervorragend und schaffe eine solide Grundlage für die Zukunft.
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Kraftakt Umzug: Humus an neuem Unternehmensstandort
Gleichwohl waren die vergangenen Monate gespickt mit Herausforderungen, wie das Unternehmen im Rückblick einräumt. Eine der größten Aufgaben für Humus bestand darin, den Geschäftsbetrieb unmittelbar nach der Übernahme aufrechtzuerhalten. So mussten hunderte Gitterboxen und mehrere hundert Schäferkisten kurzfristig in einer Übergangshalle untergebracht werden. Gleichzeitig begann die Suche nach einem neuen Firmenstandort, den das Unternehmen schließlich in Überlingen am Bodensee fand.
Nicht erst der Umzug im April war ein Kraftakt für das Humus-Team, sondern auch die Arbeit im Vorfeld: neue Büroräume einrichten, Regalsysteme aufbauen, Lagerstrukturen entwickeln und Ersatzteillogistik organisieren. Parallel dazu galt es, neue Lieferanten aufzubauen, weil die bisherige eigene Stahlbauproduktion nicht mehr zur Verfügung gestanden habe.
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Unterstützung durch Mulag-Kollegen
Unterstützung gab es von den Mulag-Kollegen. Gemeinsam wurden Fertigungsprozesse neu entwickelt, Vorrichtungen konstruiert und Produktionsabläufe geschaffen, damit Humus-Komponenten künftig in das Produktionsnetzwerk der Mulag integriert werden können. Gleichzeitig entstanden bereits die ersten neuen Maschinen. Einige wurden auch schon ausgeliefert – unter anderem nach England. Und das Team wurde um vier neue Kollegen verstärkt.
Mit welchen Herausforderungen es Humus noch zu tun hat
Herausforderungen gibt es dennoch: Prozesse müssen weiter optimiert, Lieferketten stabilisiert und Produktionskapazitäten ausgebaut werden, teilt das Unternehmen mit. Daran arbeite das Team jeden Tag. Das Vertrauen der Kunden sei daher ein großer Ansporn. Denn das Feedback bestätige, dass die Mulcher weiterhin die Qualität lieferten, für die die Marke Humus seit Jahrzehnten stehe.
Gleichzeitig hofft das Unternehmen bei den Kunden auf Verständnis, wenn es in Einzelfällen noch zu längeren Lieferzeiten oder Verzögerungen komme. Umzug und Neuaufbau des Lieferantennetzwerks – gerade im Bereich der Schweißbaugruppen – hätten zeitweise zu längeren Durchlaufzeiten geführt.
Über den persönlichen Austausch auf der GaLaBau vom 15. bis 18. September in Nürnberg freuen sich die Mitarbeiter sowohl von Humus als auch Mulag.
Halle 9/Stand 402
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Quelle: Humus
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