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Profirasenmäher im Test: Sabo 54-PRO Benzin vs. Akku im harten Praxisvergleich

Profirasenmäher im Test: Sabo 54-PRO Benzin vs. Akku im harten Praxisvergleich
benziner oder E-Antrieb? Der Vergleichstest soll es zeigen | Foto: B_I MEDIEN/hin

Ein exklusiver Doppeltest der Sabo-54-PRO-Serie zeigt: Die Wahl des Antriebs entscheidet über die Wirtschaftlichkeit im Alltag. Während der klassische Verbrenner im Dauereinsatz punktet, setzt das Akku-Pendant neue Maßstäbe bei Lärmschutzauflagen.


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Im harten Berufsalltag von Garten- und Landschaftsbauern sowie kommunalen Bauhöfen entscheiden Nuancen über die Wirtschaftlichkeit eines Maschinenparks. Der niederrheinische Hersteller Sabo schickt mit den Modellen 54-PRO K Vario B Plus und 54-PRO E Vario zwei handgeführte Großflächenmäher mit 54 Zentimeter Schnittbreite ins Rennen, die exakt dieselbe Gehäusebasis nutzen, sich jedoch beim Antrieb grundlegend unterscheiden. Wir konnten beide Maschinen im parallelen Redaktionstest unter realen Bedingungen auf Herz und Nieren prüfen.

Gleiche Basis, völlig andere Mission: Die Sabo-DNA im Praxis-Check

Der strategische Clou dieser Baureihe liegt in der Gleichteilestrategie des Herstellers. Chassis, Holmkonstruktion und das Turbo Star-System zur Grasaufnahme sind bei beiden Modellen absolut deckungsgleich. Der technische USP offenbart sich mir erst beim Blick unter die Haube. Hier erst werden die individuellen Einsatzvorteile der elektrischen Variante und des Benziners definiert. Schnell wird klar, was das für die Praxis bedeutet: Wer bereits Sabo-Geräte im Fuhrpark führt, muss Bediener nicht umschulen. Der Wechsel zwischen den beiden Geräten funktionierte ohne Erläuterungen

Das stahlverstärkte Aluminiumgehäuse beider Testgeräte steckte im Praxisbetrieb auch raue Stöße an Bordsteinkanten klaglos weg. Auch der variable Vario-Fahrantrieb überzeugte bei beiden Varianten durch eine feinfühlige Geschwindigkeitsanpassung an den jeweiligen Graswuchs.

Sabo 54-PRO K: Power für die 4.000-Quadratmeter-Langstrecke

Die integrierte Messerkupplung reduziert die Stillstandszeiten im Alltag massiv. | Foto: B_I MEDIEN/hin
Die integrierte Messerkupplung reduziert die Stillstandszeiten im Alltag massiv. | Foto: B_I MEDIEN/hin

Im Test erwies sich der 54-PRO K Vario B Plus als das gewohnte Arbeitstier für die großflächige kommunale Grünflächenpflege. Angetrieben von einem kraftvollen 4-Takt-OHC-Motor mit rund 3,2 kW Leistung, zieht die Maschine selbst durch nasses, hohes Gras unbeeindruckt ihre Bahnen.

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Die integrierte Messerkupplung reduziert die Stillstandszeiten im Alltag massiv. Denn das Messer stoppt sofort, wenn ich den Bügel loslassen, aber der Motor läuft weiter. Somit läuft beispielsweise beim Entleeren des Fangsacks der Motor einfach weiter, während das Messer natürlich stoppt. Das spart beim Freimähen von Großflächen spürbar Zeit und schont die Starterbatterie sowie den Seilzug.

Mit seinem Sechs-Liter-Kraftstofftank schafft der Verbrenner ohne Tankstopp Flächen von bis zu 4.000 Quadratmeter. Für GaLaBau-Betriebe, die Kolonnen auf ganztägige Pflegeeinsätze abseits jeglicher Ladeinfrastruktur schicken, bleibt dieses Modell aus wirtschaftlicher Sicht vorerst die gesetzt Option.

Leise genug für die Bundesliga: Wo der Akku-Mäher 54-PRO E punktet

Direkt daneben positioniert sich der 54-PRO E Vario, der seine Stärken vor allem dort ausspielt, wo moderne Richtlinien zur Schadstoff- und Lärmreduktion greifen. Betrieben mit der Akku-Technologie im GaLaBau (kompatibel mit dem Ego-Akkusystem), eliminiert das Gerät lokale Emissionen vollständig. 1.300 bis 1.500 Ladezyklen lassen sich mit unseren Profi-Mähern realisieren“ so Torsten Witte, Anwendungsberater bei Sabo

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Im innerstädtischen Praxiseinsatz vor Schulen, in Wohnanlagen oder Krankenhausparks zeigte sich der wahre Vorteil: Ich nehme die reduzierte Geräuschkulisse im Vergleich zum Benziner sofort wahr. Dies erlaubt den Betrieben spürbar flexiblere Einsatzzeiten – auch in den frühen Morgenstunden oder während der Mittagsruhe, ohne Konflikte mit Anwohnern zu riskieren. „Ein spektakulärer Einsatz ist bei Werder Bremen“, erläutert Witte. „Unmittelbar nach dem Schlusspfiff gehen die Greenkeeper auf den Platz, um das `Heiligtum´ zu pflegen. Dabei muss leise gearbeitet werden, da auf dem Platz auch noch die Interviews mit den Profis des Bundesligisten stattfinden“.

Zudem entfallen typische Werkstattzeiten für Ölwechsel, Zündkerzentausch oder Vergaserreinigungen komplett. Das bürstenlose Motorkonzept läuft im Testbetrieb vibrationsärmer, was die körperliche Belastung des Bedieners im Verlauf eines Acht-Stunden-Arbeitstages signifikant senkt.

Benzin oder Akku im Fuhrpark? Das Wirtschaftlichkeits-Fazit

Sabo schickt mit den Modellen 54-PRO K Vario B Plus und 54-PRO E Vario zwei handgeführte Großflächenmäher mit 54 cm Schnittbreite ins Rennen | Foto: B_I MEDIEN/hin
Sabo schickt mit den Modellen 54-PRO K Vario B Plus und 54-PRO E Vario zwei handgeführte Großflächenmäher mit 54 cm Schnittbreite ins Rennen | Foto: B_I MEDIEN/hin

Der parallele Praxistest verdeutlicht, dass die Entscheidung zwischen Verbrenner und Elektroantrieb längst keine Qualitätsfrage mehr ist, sondern rein vom Einsatzprofil bestimmt wird. Sabo liefert mit beiden Systemen handwerklich exzellent verarbeitete Profirasenmäher.

Der Benziner bleibt das Werkzeug der Wahl für die ungebundene Langstrecke und schweres Gelände. Das Akku-Modell amortisiert sich hingegen schnell über die wegfallenden Kraftstoff- und Wartungskosten in Kommunen, die strengen Umweltauflagen unterliegen und primär sensible, innerstädtische Areale pflegen.

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