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Wirtschaft und Politik/

Rekordjahr für Züblin: Auftragsbestand bei 10 Mrd. Euro

Rekordjahr für Züblin: Auftragsbestand bei 10 Mrd. Euro
Rekordergebnis für die Ed. Züblin AG im Jahr 2025: Die Bauleistung steigt auf 4,8 Mrd. Euro, der Auftragsbestand erreicht 10 Mrd. Euro. | Foto: Züblin

Die Ed. Züblin AG, Deutschlands Marktführerin im Hoch- und Ingenieurbau, blickt auf das erfolgreichste Jahr ihrer Geschichte zurück. Trotz Krise kletterte die Bauleistung auf 4,8 Milliarden Euro, der Auftragsbestand erreichte 10 Milliarden Euro. Gezielte Zukäufe und Großprojekte beweisen die Resilienz des Unternehmens.

Im Ranking der größten Bauunternehmen Deutschlands belegt Züblin derzeit noch Platz 5. Das könnte sich mit der jetzt vorgelegten Bilanz ändern. Die Gesamtleistung des Baukonzerns stieg 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 200 Millionen Euro auf insgesamt 4,8 Milliarden Euro an. Damit erzielte Züblin trotz eines herausfordernden Marktumfelds ein Rekordergebnis. Parallel dazu wuchs der Auftragsbestand um mehr als 1,5 Milliarden Euro und erreichte zum Jahresende ein Volumen von 10,0 Milliarden Euro (2024: 8,6 Milliarden Euro). Auch der Auftragseingang legte massiv zu und bezifferte sich auf 6,3 Milliarden Euro (Vorjahr: 4,2 Milliarden Euro).

Die Belegschaft des Unternehmens umfasste zum Stichtag Ende Dezember insgesamt 15.179 Mitarbeiter. Der leichte Rückgang um rund 800 Personen im Vorjahresvergleich resultiert nach Unternehmensangaben primär aus der planmäßigen Abarbeitung von Großaufträgen im Ausland. Im Inland stieg die Zahl der Beschäftigten leicht auf 9.615 an.

Aufträge in Infrastruktur, Industrie und Wohnungsbau

Das Rekordwachstum wird maßgeblich durch akquirierte Großprojekte in den Geschäftsfeldern Infrastruktur und Industriebau getragen. Zu den Aufträgen zählen unter anderem die Fehmarnsundquerung, der erste Bauabschnitt des IPAI-Campus für künstliche Intelligenz in Heilbronn sowie ein Anlagenprojekt in der Halbleiterindustrie.

Im Bereich der Bestandsentwicklung und im Hochbau sicherte sich Züblin unter anderem das Büroprojekt „Arne Jacobsen Haus“ in Hamburg sowie den Umbau zweier Büro-Bestandsgebäude zu einem Wohnkomplex im hessischen Eschborn. Im Wohnungsbau realisiert das Unternehmen zudem das Projekt „&Amsterdam“ mit 561 Einheiten in den Niederlanden und das „Quartier am Ostpark“ in Rüsselsheim mit 113 Wohnungen. Bei Letzterem kommt das unternehmenseigene serielle Holz-Hybridbausystem „Moleno“ zum Einsatz.

Strategische Zukäufe im Tief- und Brückenbau

Um die Kapazitäten für anstehende Infrastrukturprojekte zu erweitern, investierte Züblin im vergangenen Jahr zudem gezielt in Zukäufe. Mit der Übernahme des Anlagenbauers Hilgefort und dem Ausbau des Stahlbau-Standortes im niedersächsischen Sande wurden die Kompetenzen im Brückenbau gestärkt. Darüber hinaus erwarb das Unternehmen die Bauer Spezialtiefbau Österreich, um sich im Segment der Pfahlgründungen breiter aufzustellen.

Stephan von der Heyde, Mitglied des Züblin-Vorstands, ordnet die Expansion ein: „Wir bauen damit nicht nur unsere Fertigungskapazitäten aus, sondern binden außerdem Fachkräfte an uns. Auf dieser Basis werden wir unsere Marktposition im Bereich komplexer Infrastrukturprojekte weiter stärken.“ Mit Blick auf den Wohnungsbau erhofft sich der Vorstand durch politische Impulse zusätzliche Aufträge, die das Unternehmen unter anderem durch die serielle Holz-Hybridbauweise bedienen will.

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