Rockwool erweitert Dämmstoff-Produktion in Sachsen-Anhalt
Die Rockwool Group hat ihre Kapazitäten im Werk Flechtingen ausgebaut: 16 Millionen Euro steckte der Dämmstoffhersteller in die Modernisierung ihrer WDVS-Produktion. Noch in diesem Jahr soll die Nachfrage steigen.


Das sind die neuen Prallbrecher der nächsten Generation
Mit der GIPO P 101 GIGA und GIPO P 111 GIGA präsentiert der Schweizer Hersteller zwei neue Prallbrecher, die rein elektrisch betrieben werden können.
Die Kapazitätserweiterung in Flechtingen komme zur richtigen Zeit, so die Vorsitzende der Geschäftsführung der Deutschen Rockwool, Gülnaz Atila. Sie erwartet ein Anziehen der Baukonjunktur: „Wir rechnen bereits ab 2026 wieder mit einer steigenden Nachfrage nach Fassadendämmungen.“ Mit den Investitionen wolle Rockwool auch künftig eine hohe Lieferfähigkeit für Fachhandel und Fachhandwerk in gesicherter Qualität gewährleisten.
Kürzere Lieferwege für WDVS-Dämmplatten
Baustellen und Baustoffhandel in Nord- und Ostdeutschland können künftig schneller mit WDVS-Dämmplatten von Rockwool versorgt werden, vor allem mit der Putzträgerplatte „Coverrock X-2“, die im modernisierten Werk Flechtingen jetzt auch im bedeutenden Format 1200 x 400 mm produziert wird. Bisher wurde das Format nur im bayerischen Neuburg hergestellt. „Damit können wir unsere Steinwolle-Lösungen künftig über kürzere Distanzen in ganz Deutschland liefern“, so Atila. „Das spart Treibstoff, reduziert Emissionen und verbessert zugleich Verfügbarkeit und Lieferfähigkeit für unsere Kunden.“

Das neue Plattenformat erleichtere nicht nur das Handling auf der Baustelle. Da die in Flechtingen produzierten WDVS-Dämmplatten zudem auf Paletten gestapelt werden, lassen sie sich auch in automatisierten Baustofflagern effizienter transportieren.
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Ministerpräsident eröffnet neues Dämmstoff-Werk
Zur Inbetriebnahme des modernisierten Werks am 1. April 2026 kam Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) nach Flechtingen.„Die Investition von Rockwool in Flechtingen zeigt: Unser Standort hat Zukunft“, so Schulze. „Als Land Sachsen-Anhalt setzen wir auf verlässliche Rahmenbedingungen, Innovation und regionale Wertschöpfung – und genau das zahlt sich aus.“
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