Goldbeck beteiligt sich an Zaunergroup
Goldbeck baut seine Aktivitäten im Datacenter-Markt aus und beteiligt sich an der Zaunergroup. Mit diesem Schritt verankert das Unternehmen eine bereits gestartete strategische Partnerschaft langfristig.


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Wie Goldbeck mitteilt, bleibt die Zaunergroup eigenständig. Beide Unternehmen führen ihre Geschäfte weiterhin unabhängig, die Zusammenarbeit soll gezielt auf gemeinsame Projekte im Datacenter-Bau ausgerichtet werden. Die Beteiligung steht noch unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Prüfung.
Verbindung von Hochbau und Anlagenbau
Die Partnerschaft konzentriert sich auf Planung, Bau und Inbetriebnahme von Rechenzentren. Ziel ist es, Kunden integrierte Lösungen aus einer Hand anzubieten. Bei der Kooperation bringt Goldbeck seine Erfahrung im gewerblichen und industriellen Bauen ein, die Zaunergroup ihr Know-how im Anlagen- und Rohrleitungsbau.„Zusammen mit Goldbeck erweitern wir unsere Stärken. So entstehen vollintegrierte Lösungen für Data Center in verschiedenen Größen und Ausprägungen“, erklärte Roman Zauner, Geschäftsführer der Zaunergroup.
Goldbeck ergänzt diese Perspektive um seine Baukompetenz. „Diese Kompetenz ist für die Realisierung von Data-Center-Projekten unverzichtbar und ergänzt unsere Fähigkeiten aus der Bauindustrie perfekt“, sagte Michael Schmid, Geschäftsführer der Goldbeck Advanced Industries.
Markt: Wachsender Bedarf an Rechenzentren
Hintergrund der Kooperation ist die stark steigende Nachfrage nach Datacentern in Europa. Treiber sind vor allem Cloud-Dienste, KI-Anwendungen und die fortschreitende Digitalisierung. „Rechenzentren sind das Rückgrat der digitalen Infrastruktur“, sagte Hans-Jörg Frieauff, Geschäftsführer von Goldbeck. Der Markt erfordere zunehmend leistungsfähige, energieeffiziente und technisch komplexe Lösungen.
Zusammenarbeit: „Miteinander auf Augenhöhe“
Die Partnerschaft sei langfristig angelegt, so Goldbeck. Trotz der Beteiligung soll die Zaunergroup organisatorisch unabhängig bleiben. „Diese Zusammenarbeit ist keine operative Steuerung, sondern ein echtes Miteinander auf Augenhöhe“, betonte Roman Zauner.
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Goldbeck fokussiert auf Datacenter und serielles Bauen
Goldbeck mit Sitz in Bielefeld zählt zu den größten Bauunternehmen in Deutschland. Im Ranking der Top 30 liegt Goldbeck auf Platz 3. Das Unternehmen hat im Geschäftsjahr 2024/25 eine Gesamtleistung von 6,3 Milliarden Euro erzielt und mit 7 Milliarden Euro den höchsten Auftragseingang der Unternehmensgeschichte erreicht. Wichtige Wachstumschancen sieht Goldbeck in der Nachfrage nach Rechenzentren und im seriellen Bauen, wie Goldbeck Nord-Geschäftsführer Mario Kling im "Bau-Ausblick 2026" sagte.
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