Newsletter abonnieren

Für Sie bauen wir unseren Newsletter mit den relevantesten Neuigkeiten aus der Branche.

Datenschutz-Bestimmungen

Wirtschaft und Politik/

Yanmar CE: Nach Crailsheim-Aus folgt Ausbau in Frankreich

Yanmar CE: Nach Crailsheim-Aus folgt Ausbau in Frankreich
Naoki Maehara, Chief Strategy Officer bei Yanmar CE: „Strategie darf nicht auf der Ebene des Plans stehen bleiben.“ | Foto: Yanmar CE

Der japanische Kompaktmaschinen-Hersteller Yanmar Compact Equipment (Yanmar CE) treibt die europäische Konsolidierung nach der Schließung seines deutschen Werks voran. Wie Strategiechef Naoki Maehara mitteilte, wird der französische Standort Saint-Dizier nun planmäßig zum zentralen Produktions-Drehkreuz in Europa ausgebaut.

Radlader-Fertigung zieht nach Frankreich


Anzeige
Carhartt zeigt, wie moderne Workwear vor UV schützt

Carhartt zeigt, wie moderne Workwear vor UV schützt

Warum UV-Schutz nicht bei Sonnencreme endet: Carhartt zeigt, wie moderne Workwear vor UV-Strahlung auf der Baustelle schützt.


Nachdem das deutsche Yanmar-Werk in Crailsheim endgültig geschlossen wurde, läuft die Produktion der Kompaktmaschinen nun am französischen Hauptstandort Saint-Dizier zusammen. Um diese Verlagerung abzufedern, investiert Yanmar nach eigenen Angaben massiv in den französischen Standort. Neben einer neuen, modernen Produktionslinie für die Radlader, die zuvor in Deutschland vom Band liefen, werden auch die Logistikkapazitäten vor Ort erweitert. Zudem bereitet sich das Werk auf eine deutlich erhöhte Fertigungskapazität bei Midi-Baggern vor. Parallel dazu investiert das Unternehmen in die Automatisierung seines US-Werks in Grand Rapids (Minnesota), um die dortigen Schweiß- und Beschichtungsprozesse durch Robotereinsatz effizienter zu gestalten.

Yanmar-Strategiechef Naoki Maehara rechtfertigt die harten Einschnitte und die Neuausrichtung mit den anhaltend schwierigen Marktbedingungen. Priorität habe derzeit der Aufbau einer widerstandsfähigeren Organisation. Unter diesen Umständen sei es die Priorität, ein stärkeres und widerstandsfähigeres Unternehmen aufzubauen, so Maehara.

„Wenn wir die Abläufe im Unternehmen heute verbessern, sind wir besser in der Lage, in die Produkte und den Support zu investieren, die unsere Kunden benötigen, sobald sich der Markt wieder belebt.“

KI soll Wissensverlust auffangen

Zur neuen Strategie für das Jahr 2026 gehört die intensivierte Digitalisierung. Um den Verlust von regionalem Praxiswissen – wie er durch Standortschließungen und den Abbau von Fachkräften unweigerlich entsteht – zu kompensieren, setzt der Hersteller verstärkt auf digitale Tools. Mithilfe von zentralen Dashboards und dem Einsatz generativer KI soll das in den einzelnen Märkten vorhandene Know-how strukturiert und weltweit für alle Teams und Händler abrufbar gemacht werden. Auch hier sieht Maehara die Notwendigkeit, schnell auf die unruhigen Marktbedingungen zu reagieren, die kein Unternehmen vollständig kontrollieren könne.

„Was wir kontrollieren können, ist, wie schnell wir sich ändernde Bedingungen erfassen, wie klar wir uns für die richtige Reaktion entscheiden und wie effektiv wir diese unternehmensweit umsetzen.“

Die Rolle der Händler im neuen Gefüge

Diese schnelle und flexible Umsetzung soll direkt beim Kunden spürbar werden. Da der persönliche Kontakt im Baumaschinensektor nach wie vor entscheidend ist, rücken die Vertriebspartner im Zuge der Umstrukturierung noch stärker in den Fokus. Yanmar verstehe seine Händler künftig weniger als reine Absatzkanäle, sondern als strategische Partner, mit denen gemeinsam Servicestandards und eine schnellere Ersatzteilversorgung erarbeitet werden sollen.

Im Bau kennen wir uns aus!

Für Sie bauen wir unseren Newsletter mit den relevantesten Neuigkeiten aus der Branche. Gleich abonnieren!

Hier finden Sie Hinweise zum Datenschutz.

Newsletter Anmeldung
Newsletter Anmeldung

„Strategie darf nicht auf der Ebene des Plans stehen bleiben. Sie muss anhand von Kunden, Händlern und lokalen Teams auf die Probe gestellt und dann verfeinert werden, wenn der Markt uns etwas anderes signalisiert.“ Am Ende, so betont der Strategiechef, entscheide sich der Erfolg der gesamten globalen Umstrukturierung draußen auf den Baustellen. Eine theoretische Neuausrichtung nütze wenig, wenn sie den Praktikern vor Ort keinen echten Mehrwert bringe.

Neueste Beiträge:

Weitere Beiträge

1
2
3

Jetzt Ausschreibungen finden

Wählen Sie eine Leistungsart, die Sie interessiert.

Bauleistungen
Bauleistungen

Bau

Dienstleistungen
Dienstleistungen

Dienst­leistung

Lieferleistungen
Lieferleistungen

Lieferung

Jetzt Ausschreibungen finden

Wählen Sie passende Bundesländer aus.

Ausschreibungs-Radar
Baden-Württemberg
Bayern
Berlin
Brandenburg
Bremen
Hamburg
Hessen
Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachsen
Nordrhein-Westfalen
Rheinland-Pfalz
Saarland
Sachsen
Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holstein
Thüringen

Verwandte Bau-Themen:

Jetzt zum Newsletter anmelden:

Lesen Sie Nachrichten zu Bauwirtschaft und Baupolitik aus erster Hand. Plus: Hoch-, Tief- und Straßenbau.

Weitere Newsletter und Informationen

Bauwirtschaft und Baupolitik. Plus: Hoch-, Tief- und Straßenbau
Garten- und Landschaftsbau
Unterirdische Infrastruktur: Leitungsbau, Kanalsanierung und Co

Hier finden Sie Hinweise zum Datenschutz