Bau 2027
Fachmesse thematisiert den Umbruch der Baubranche

Die Fachmesse Bau öffnet vom 11. bis 15. Januar 2027 in München ihre Tore. Im Zentrum stehen ressourcenschonende Architektur, die Kreislaufwirtschaft am Bau und digitale Prozesse. Angesichts von hohem Kostendruck und Fachkräftemangel bietet die Messe der Bauwirtschaft konkrete Lösungsansätze für drängende Herausforderungen.

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Warum UV-Schutz nicht bei Sonnencreme endet: Carhartt zeigt, wie moderne Workwear vor UV-Strahlung auf der Baustelle schützt.
Die Baubranche steht vor komplexen Rahmenbedingungen: Wohnungsbau, Infrastrukturprojekte und Sanierungen müssen unter enormem Zeit- und Kostendruck realisiert werden, während die Anforderungen an die Energieeffizienz steigen. Die Bau 2027 reagiert auf diese Entwicklung. Die rein produktbezogene Ausstellung tritt zunehmend in den Hintergrund; stattdessen rücken integrierte Lösungen für das nachhaltige Bauen und die Digitalisierung im Bauwesen in den Vordergrund. Ziel der Messe ist es, bauausführenden Unternehmen und Planern konkrete Werkzeuge an die Hand zu geben, um mit weniger personellen Ressourcen effizienter arbeiten zu können.
Bau 2027: Vier Leitthemen spiegeln den Branchenwandel wider
Die inhaltliche Ausrichtung der kommenden Veranstaltung gliedert sich in vier zentrale Bereiche. Unter „Digitalisierung und Produktivität“ wird der Wandel zu datenbasierten Planungsprozessen adressiert. Der Einsatz von digitalen Zwillingen und generativem Design bietet technologisches Potenzial, um Effizienzverluste auszugleichen.
Der Bereich „Material und Ressource“ behandelt den Umgang mit Baustoffen und die Etablierung einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft am Bau. Digitale Materialkataster und Produktpässe bilden die Grundlage, um Baustoffe künftig gezielt wiederzuverwenden.
Die weiteren Schwerpunkte umfassen den „Lebensraum im Wandel“ – hierbei geht es um bezahlbaren, flexiblen Wohnraum und die Umnutzung von Bestandsgebäuden – sowie „Klimaschutz und Klimaanpassung“. Letzteres beleuchtet die Widerstandsfähigkeit von Gebäuden und Infrastruktur gegenüber Wetterextremen, beispielsweise durch Schwammstadtprinzipien.
Neue Ausstellungsbereiche bei der Bau 2027: Black Box und Serielles Bauen
Ein methodisches Novum der Messe ist der Sonderbereich „Black Box“. Dieses Format verlässt die klassische Messepräsentation und simuliert reale Bauprozesse über verschiedene Schnittstellen hinweg. Fachbesucher können hier Workflows von der Planung über die Entscheidung bis zur handwerklichen Ausführung ganzheitlich bewerten, was den Transfer von der Theorie in die Baupraxis erleichtert.
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Um dem Bedarf an Zeit- und Kosteneinsparungen gerecht zu werden, erhält das serielle Bauen mehr Raum. In Kooperation mit dem Fachverband Beton- und Fertigteilwerke Baden-Württemberg belegt dieser Ausstellungsbereich einen Teil der Halle A2. Auch der Innenausbau bekommt mit einer Fläche in Halle A4 eine eigene Plattform.
Trotz der anspruchsvollen konjunkturellen Lage verzeichnet die Messe laut Veranstalter einen Anmeldestand auf dem Niveau der Vorjahresveranstaltung. Tickets für die Veranstaltung sind voraussichtlich ab Mitte August 2026 verfügbar.
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