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Leichte Kunststoff-Spundbohlen als Alternative zu Stahl

Für den deutschen Markt hat Terra Infrastructure Kunststoffspundwände in ihr Produktportfolio aufgenommen. Damit verfügt das Unternehmen über eine Alternative zu Spundwandprofilen aus Stahl. Die PVC-Spundwände eignen sich für Einfassungen von Flüssen und Kanälen, zur Uferverstärkung oder zur Baugrubensicherung.
Auch für die Sanierung von belasteten Gebieten, als Überschwemmungsschutz oder als Stützmauer lassen sich die Kunststoffspundbohlen einsetzen, heißt es von Terra Infrastructure. Ihr größter Vorteil sei ihr geringes Gewicht, sagt Andrej Schwarz, Leiter Technisches Büro Profiltechnik bei Terra Infrastructure. Sie können auf der Baustelle von Hand transportiert werden. „Darüber hinaus sind sie UV-beständig sowie resistent gegenüber Chemikalien und Korrosion und damit deutlich länger haltbar – selbst wenn sie über Jahrzehnte im Boden verbleiben.“ Hinzu kämen die Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeitsaspekte. „Je höher das Gewicht, desto höher auch immer der Preis“, so Schwarz. „Sei es vom Material her oder vom Transport oder vom Einbau.“Besonders geeignet seien dieKunststoffspundbohlen daher für den Einsatz in Moorgebieten oder als Dichtwand.

Die leichten Spundbohlen bestehen aus Recyclingmaterial, das eine Haltbarkeit von über 50 Jahren erreichen könne. An der Oberfläche sind sie mit einer verschleißfesten PVC-Schicht versehen. Der Fertigungsprozess erfolge nach ISO 9001:2015 Standard und DIN 16456-01 und werde vollständig überwacht. Wie Stahlspundbohlen werden sie im Vibrationsverfahren eingebaut. Terra Infrastructure bietet dafür Müller-Anbauvibrationsrammen für Bagger an. Je nach den Baugrundverhältnissen vor Ort wird empfohlen, beim Einbringen eine Spundwand- Führung zu verwenden.
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