Straßenbau
Asphalteinbau und Tunnelsanierung: Radfertiger im Mont-Blanc-Tunnel

Die Sanierung des Mont-Blanc-Tunnels stellt Straßenbauer vor extreme Herausforderungen: wenig Platz, enge Zeitfenster und strenge Sicherheitsvorgaben. Nahtloser Asphalteinbau mit Radfertiger und intelligenter Ausleuchtung auf 6,5 Metern Breite – und das mit engem Zeitfenster.
Jedes Jahr fahren rund zwei Millionen Fahrzeuge durch den Mont-Blanc-Tunnel. Er verbindet seit den 1960er-Jahren Chamonix in Frankreich mit Courmayeur in Italien und ist damit eine der wichtigsten Nord-Süd-Achsen im europäischen Straßennetz. In den nächsten zwei Jahrzehnten soll die Infrastruktur in Teilabschnitten modernisiert und die Sicherheitstechnik auf den neuesten Stand gehoben werden. Da der Tunnel auch für den Tourismus sowohl auf der französischen als auch der italienischen Seite von höchster Bedeutung ist, kann er nur jeweils wenige Wochen gesperrt werden.
Asphalteinbau unter Extrembedingungen: Radfertiger für die Nachtschicht
Das Bauunternehmen Cogeis SpA wurde in diesem Zuge mit umfassenden Sanierungsmaßnahmen eines 400 Meter langen Tunnelabschnitts beauftragt. Tunnelbaustellen bedeuten begrenzter Platz, Dunkelheit, eingeschränkte Sicht, hohe Sicherheitsanforderungen und ein eng getakteter Projektplan. In nur einer Nacht sollte auf dem gesamten Abschnitt eine fünf Zentimeter starke Asphaltdeckschicht über eine Breite von 6,5 Meter eingebaut werden. Das Bauunternehmen entschied sich für einen Vögele Radfertiger der neuen Generation, den Super 1803-5 X.
Nahtfreier Einbau und hohe Wendigkeit: Maschinenleistung im Straßenbau

Mit einer Einbaukapazität von bis zu 700 Tonnen pro Stunde ist der Universal Class Vertreter der leistungsfähigste Radfertiger von Vögele und deckt Einbaubreiten bis 8,25 Meter ab. Auf diese Weise konnte das Einbauteam mit dem Super 1803-5 X beide Fahrspuren in einer Bahn nahtlos einbauen. Auch seine Wendigkeit spielte eine wichtige Rolle: Mit der Lenkbremse Pivot Steer verringert sich sein Wenderadius auf nur 4,2 Meter. Verstärkung erhielt er von seinem „kleinen Bruder“, dem Super 1303-3i: Mit dem Kompaktklasse-Fertiger baute das Einbauteam parallel zur zweispurigen Fahrbahn insgesamt drei Nothalte- und Pannenbuchten mit einer Länge von insgesamt 150 und einer Breite von 2,8 Meter ein.
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Emissionsreduktion und Ausleuchtung: Smarte Technik für sichere Tunnelbaustellen

Perfekte Einbauqualität: Materialmanagement sichert Logistik bei Kälte

In Kombination mit dem Materialmanagement, das für eine gleichmäßige Materialzufuhr, hat das Einbauteam eine hohe Einbauqualität erzielt. Und das, obwohl der Asphalt rund zwei Stunden Anfahrtsweg bei winterlichen Temperaturen hinter sich hatte.
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