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B_Ibaumagazin
Asphalteinbau am Falkenstein: Präzisionsarbeit auf 1.277 Metern Höhe
Spitzkehren und steile Anstiege kennzeichnen die schmale Straße zur Burgruine Falkenstein mit zugehörigem Gourmethotel | Foto: Wirtgen Group
Die etwas mehr als zwei Kilometer lange Straße zur Burgruine Falkenstein liegt auf 1.277 Meter Höhe, ist serpentinenreich und abschnittsweise nur drei Meter breit. Da sie mittlerweile in die Jahre gekommen ist, weist die Strecke tiefe Schlaglöcher auf und ist holprig. „Die Baustelle hat sehr viele Raffinessen. Wir haben es mit starkem Gefälle und gleichzeitig sehr engen Kurven zu tun. Das ist eine Herausforderung für den Einbau und die Logistik“, beschreibt Sascha Böck, Geschäftsführer des beauftragten Bauunternehmens Josef Böck, die Aufgabe. Er hat den Einsatz im Vorfeld akribisch geplant. Für die Asphaltmischgutanlieferung können wegen der Spitzkehren nur Dreiachser-Lkw eingesetzt werden. Hinzu kommt, dass auf der zu bewältigenden Strecke nur bedingt Ausweichstellen vorhanden sind. Die Lkw müssen über weite Abschnitte rückwärtsfahren.

Kompakter Fertiger für millimetergenauen Einbau

Tatjana Drexler lobt die gute Übersicht, die Lenkung per Smart Wheel und die Bohlenbreitenverstellung des Vögele Straßenfertigers. | Foto: Wirtgen Group
Tatjana Drexler lobt die gute Übersicht, die Lenkung per Smart Wheel und die Bohlenbreitenverstellung des Vögele Straßenfertigers. | Foto: Wirtgen Group

Der am Falkenstein eingesetzte Vögele Straßenfertiger Super 1800-5 X ist mit 6,15 Meter Länge vergleichsweise kompakt. Außerdem bietet er laut Hersteller eine hohe Traktion und präzise Lenkung – was dem Einbauteam angesichts der beengten Platzverhältnisse zugutekommt: auf der einen Seite der Berg, auf der anderen Seite der steile Abhang. Hier muss der Fertiger millimetergenau gesteuert werden, um auf der schmalen Straße nirgendwo anzuecken.

„Das funktioniert mit dem neuen Strich-5-Fertiger sehr gut. Dank der optimalen Übersicht, der feinfühligen Lenkung per Smart Wheel und der exakten Bohlenbreitenverstellung ist der Asphalteinbau in diesen anspruchsvollen Kurven möglich. Der Fertiger hält die Spur einwandfrei und wir erhalten ein gleichmäßiges Einbaubild, was bei dem vorliegenden schlechten Bestand und variierenden Einbaustärken keine Selbstverständlichkeit ist“, erläutert Sascha Böck. „Die Pressleiste der Bohle ist dabei sehr hilfreich, um eine hohe Vorverdichtung zu erreichen“, ergänzt er. Die Ausziehbohle AB 500 TP1 lässt sich von 2,55 bis 5,00 Meter hydraulisch verstellen. Durch den Anbau von festen Verbreiterungen ist die Erweiterung auf bis zu 8,75 Meter möglich.

Fahrerfahrung und Vertrauen in die Maschine

Tatjana Drexler steuert den Super 1800-5 X an den steilen Wänden und dem schroff abfallenden Abhang entlang. Sie hat bis vor fünf Jahren noch in der Gastronomie auf einer Skihütte gearbeitet und für den Sommer eine interessante neue Tätigkeit gesucht. Dass sie einmal Straßenfertiger fahren würde, hätte sie sich damals nicht träumen lassen. „Heute ist es mein Traumjob“, beschreibt sie ihre Berufswahl. Sie ist immer nur Vögele Straßenfertiger gefahren und würde auch nicht wechseln wollen. „Warum auch, wenn ich eh schon mit der besten Maschine unterwegs bin“, gesteht sie schmunzelnd.

Bedienkonzept erleichtert Umstieg auf neue Generation

Im Einsatz: Der Vögele Fertiger SUPER 1800-5 X und die Tandemwalzen HD 13 VO und HD 10 VT von Hamm. | Foto: Wirtgen Group
Im Einsatz: Der Vögele Fertiger SUPER 1800-5 X und die Tandemwalzen HD 13 VO und HD 10 VT von Hamm. | Foto: Wirtgen Group

Hilfreich ist dabei das Bedienkonzept Ergo Plus 5. Zwar müsse man sich trotzdem bei einer neuen Maschine immer an die eine oder andere Neuerung gewöhnen, doch dadurch, dass die Bedienlogik dem Vorgängermodell sehr ähnele, könne sie sich sehr schnell an den neuen Fertiger gewöhnen.

Sichere Verdichtung unter extremen Bedingungen

Der Vögele Straßenfertiger und die Hamm Walzen mussten durch die enge Serpentine gesteuert werden. | Foto: Wirtgen Group
Der Vögele Straßenfertiger und die Hamm Walzen mussten durch die enge Serpentine gesteuert werden. | Foto: Wirtgen Group

Für die Endverdichtung nutzt das Team eine Oszillationswalze HD 13 VO und eine HD 10 VT von Hamm. Vor allem die Neigung der Strecke von teilweise über 30 Prozent gepaart mit den engen Spitzkehren stellen hohe Anforderungen an das Können des Walzenfahrers und die Möglichkeiten der Walzen. Sie müssen mit sehr viel Gefühl gefahren werden, um das Asphaltmischgut nicht wegzuschieben, es aufzureißen oder mit der Walze ins Rutschen zu geraten. Genau hier erweist sich das 3-Punkt-Pendelknickgelenk der Hamm Walzen einmal mehr als wertvolles Feature.

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Straße zum Falkenstein wieder vollständig nutzbar

Nach wenigen Tagen sind Deutschlands höchstes Gourmetrestaurant sowie die höchste Burgruine des Landes und das darunterliegende Hotel wieder problemlos erreichbar.

Der Einbau in den Serpentinen im Film:

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