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Neckartalbrücke Horb: Mega-Kran hebt 40-Tonnen-Teile in 65 m Höhe
Großbetonage in rund 60 Meter Höhe. | Foto: Porr

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Das sind die neuen Prallbrecher der nächsten Generation

Das sind die neuen Prallbrecher der nächsten Generation

Mit der GIPO P 101 GIGA und GIPO P 111 GIGA präsentiert der Schweizer Hersteller zwei neue Prallbrecher, die rein elektrisch betrieben werden können.


Die Hochbrücke wird 667 Meter lang, die Fahrbahn befindet sich in 70 Metern Höhe. Die Fertigstellung ist für 2028 geplant. Das Bauwerk soll als Teil der Bundesstraße 32 den Durchgangsverkehr an der Stadt Horb am Neckar vorbeiführen. Porr hatte in einer Bietergemeinschaft den Zuschlag für den B 32-Abschnitt über das Neckartal erhalten. Auftraggeber ist das Regierungspräsidium Karlsruhe.

450-Tonnen-Mobilkräne im Einsatz

Wie Porr jetzt mitteilt, kamen Ende März im Bereich der Achse 30b zwei 450-Tonnen-Mobilkräne zum Einsatz. In mehreren Tandemhüben wurden Jochträger auf eine Höhe von rund 65 Metern gehoben. Mit etwa 40 Tonnen Gewicht bilden die einzelnen Bauteile eine entscheidende Schnittstelle im Bauablauf. Über sie werden die Lasten aus den Traggerüsten in die Hilfstürme kontrolliert eingeleitet. Der Einhub erforderte eine exakte Abstimmung aller Beteiligten sowie höchste Präzision in der Ausführung, so das Bauunternehmen.

850 Kubikmeter Beton bis zu 60 Meter in die Höhe gefördert

Beim Bau der Hochbrücke Horb kamen in diesem Frühjahr zwei 450-Tonnen-Mobilkräne zum Einsatz. | Foto: Porr
Beim Bau der Hochbrücke Horb kamen in diesem Frühjahr zwei 450-Tonnen-Mobilkräne zum Einsatz. | Foto: Porr

Parallel dazu wurden im Bereich der Bauabschnitte 19 und 20 die Stege des Überbaus betoniert. Insgesamt wurden rund 850 Kubikmeter Beton eingebaut. Das entspricht etwa 120 Betonmischer-Ladungen, die in enger Taktung koordiniert wurden, rechnet Porr vor. Zum Einsatz kamen zwei Betonpumpen mit Auslegerlängen von 67,5 und 56 Metern. Der Beton wurde bis zu 60 Meter in die Höhe gefördert und dort mithilfe hydraulischer Verteilermasten eingebracht.

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Die Betonage erstreckte sich über mehrere Stunden hinweg und erfolgte im Zwei-Schicht-Betrieb. Die Kombination aus großer Förderhöhe, engen Platzverhältnissen und exakter Taktung stellte hohe Anforderungen an alle Beteiligten, so Porr.

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