Mauern mit Dryfix
Kein Winterschlaf mehr auf Baustellen

Normalerweise dürfen Wandsysteme, die mit Mörtel vermauert werden, nur bis fünf Grad Celsius verarbeitet werden. Anders beim Dryfix-System von Poroton, das bis minus fünf Grad funktioniert. Der dazugehörige Wintermörtel hat jetzt die bauaufsichtliche Zulassung erhalten.
Mit dem Dryfix-System bietet Poroton seit Jahren einen Kleber an, mit dem Poroton-Planziegel gegenüber der Verarbeitung mit Dünnbettmörtel bis zu 30 Prozent schneller vermauert werden können – und das bei einer Temperaturspreizung bis zu minus fünf Grad Celsius. Da durch das Verkleben Mörtelfugen entfallen, entsteht ein optimaler Putzuntergrund und der Feuchteeintrag wird weiter reduziert. Dryfix ist für mit Mineralwolle verfüllte und unverfüllte Ziegel zugelassen. Zum System gehören Planziegel-Kleber, Reiniger, Düsen-Set, Auftragspistole, Justierboy sowie der vom Deutschen Institut für Bautechnik, (DIBt Zul. Nr. Z.17.1-1090 für HLz Plan-T) neu zugelassene Poroton-Dryfix-Wintermörtel.

Wintermörtel für außen und innen

Justierboy für planebene Ausgleichsschicht
Bevor eine erste Ziegellage, beispielsweise auf eine Kellerdecke, aufgesetzt wird, ist eine Mörtelausgleichsschicht nötig. Sie darf maximal 25 Millimeter betragen. Diese Fläche muss frei von Eis, Schnee oder losen Teilen sein. Temperaturbedingt sollte der Verarbeiter spätestens nach 15 Minuten den Planziegel nach der Verarbeitung des Poroton-Dryfix-Wintermörtels setzen. Um eine planebene Vermörtelung zu erzielen, ist der Einsatz eines Justierboys erforderlich.
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Weitere Anwendungsgebiete für den neu entwickelten Mörtel sind die Auflagen von Stürzen, Rollladenkästen und U-Schalen im Dryfix-System. Zudem ist der neu zugelassene Wintermörtel auch zum oberflächlichen Schließen von offenen Stoßfugen bei Breiten > 5 Millimeter geeignet. Um eine normgerechte Verarbeitung der Mauersperrbahn zu gewährleisten, ist diese bei mindestens zehn Grad Celsius zu lagern. Bei Temperaturen bis minus fünf Grad Celsius sollte die Bahn kurzfristig verarbeitet werden, um beim Abrollen Deckschichtrisse zu vermeiden.
Zertifizierung ist Voraussetzung
Für eine fachgerechte Umsetzung ist allerdings die Teilnahme an einer Schulung Voraussetzung. In dieser Weiterbildung werden die Handwerker eingewiesen, um zulassungskonform, sicher und schnell arbeiten zu können. Das Unternehmen trägt dann den Titel „Fachbetrieb für das Poroton-Dryfix-System“. bi
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