Klinik-Neubau
Leichtbeton rettet Statik beim Bundeswehr-Krankenhaus Koblenz

Der Neubau des Operationsgebäudes am Bundeswehrzentralkrankenhaus Koblenz stieß bei der Dachmontage schwerer Haustechnik an statische Grenzen. Durch den Einsatz von Liapor-Leichtbeton für die Aggregate-Fundamente sparte das Bauteam rund 23 Prozent an Gewicht gegenüber einer klassischen Normalbeton-Ausführung ein.

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Massiver Gewichtsvorteil senkt die Rohbaukosten
Der Gewichtsunterschied im Vergleich zu einer Ausführung in Normalbeton ist für den gesamten Baukörper erheblich. „Durch die Verwendung von Leichtbeton konnten so 66,75 Tonnen eingespart werden“, beziffert John Allef von der Citymix Beton aus Spessart den statischen Vorteil der Materiallieferung. Insgesamt wurden für die 20 Einzelfundamente 125 Kubikmeter Liapor-Leichtbeton der Druckfestigkeitsklasse LC30/33D1.8 auf das Dach eingebracht.

Präzise Betonage per Mobilkran und Kübel
Die Abmessungen der Fundamente wurden exakt auf die geometrischen Anforderungen der späteren technischen Aufbauten angepasst. Je nach Lastklasse variieren die Maße zwischen ein mal zwei Metern und vier mal zehn Metern bei Bauteilhöhen von 20 bis 30 Zentimetern. Die Betonagearbeiten übernahm die Wilhelm Pretzer GmbH & Co. KG aus Koblenz. Der Einbau erfolgte in zwei Abschnitten mit einem Mobilkran und Schüttkübeln, über die der Leichtbeton auf der Dachfläche verteilt wurde.
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Großprojekt für die militärische Gesundheitsversorgung
Der Klinik-Neubau bietet auf einer Nutzfläche von rund 19.800 Quadratmetern Platz für 16 Operationssäle, eine Pathologie, eine Radiologie, eine Apotheke sowie eine Notaufnahme mit Intensivstationen. Ein Hubschrauberlandeplatz auf dem Dach sichert die schnelle Anlieferung von Notfallpatienten. Als Bauherr fungiert das Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr mit seinem Kompetenzzentrum Baumanagement in Wiesbaden. Das Gesamtinvestitionsvolumen für die Modernisierung des Bundeswehrzentralkrankenhauses Koblenz beläuft sich auf rund 286 Millionen Euro.
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