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030BLN am Alexanderplatz: Roboter hilft bei Aufzugsmontage im Hochhaus

Auf der Baustelle des Hochhausprojekts 030BLN am Berliner Alexanderplatz hat die Installation für zwölf der insgesamt 24 Aufzugsanlagen begonnen. Im Einsatz ist dabei das Robotik-System Schindler „R.I.S.E“ (Robotic Installation System for Elevators), das laut Schindler weltweit erste selbstkletternde, autonome Robotik-System, welches Installationsarbeiten im Aufzugschacht selbstständig durchführen kann – und so den Menschen entlastet.

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Die Arbeit auf der Baustelle in Berlin folgt Herstellerangaben zufolge einer klaren Aufgabenteilung. Der Roboter übernimmt dabei die monotonen und körperlich schweren Arbeiten, wie das Bohren und Dübeln in der Betonwand des Schachts. Anschließend übernehmen Monteure die gerüstlose Montage. So läuft die Aufzugsmontage im Projekt in verschiedenen Schächten parallel und in unterschiedlichen Montagephasen.
Zeitersparnis beim Aufzugbau
Wie viel Zeit der Roboter spart, lässt sich laut Schindler konkret am Beispiel der Montage eines Aufzugs mit 18 Haltestellen zeigen: Das Dübeln des Schachts dauerte mit dem Roboter „R.I.S.E“ demnach nur drei Tage. Die nachfolgende Montage der Schienen und Schachttüren hat zwei Wochen gedauert. Bei rein manueller Arbeit hätten diese Schritte rund vier Wochen in Anspruch genommen.
Insgesamt umfasst das Projekt in der Hauptstadt 24 Aufzüge mit 378 Schachttüren. Schindler bewegt dafür insgesamt rund 400 Tonnen Material, setzt 7.568 Dübel und verbaut über sechs Kilometer Führungsschienen. Damit zählt das Vorhaben zu den größeren Aufzugsanlagen im Berliner Innenstadtbereich. Die Grobmontage inklusive der eingebrachten Kabinen soll im Mai 2027 abgeschlossen sein. Anschließend erfolgen die Kabinenauskleidung sowie Abschlussarbeiten wie Mauerumfassungszargen. Auch sechs Fahrtreppen sind bereits eingebracht.

„Der Roboter entlastet unsere Montageteams stark bei körperlich anstrengenden Arbeiten, sorgt für sehr hohe Präzision und Planungssicherheit, reduziert manuelle Nacharbeiten auf ein Minimum und übernimmt ganz nebenbei auch die genaue digitale Dokumentation von Bohrlöchern und Dübeln“, sagt Timo Telscher, Director New Installation bei Schindler Deutschland.
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Quelle: Schindler Deutschland
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