Messtechnik
Neuer Bosch-Laser arbeitet mit drei Akku-Arten

Bosch erweitert seine Expert-Serie um den Linienlaser EXLL18V-120-33CG. Das robuste Gerät mit grünem 360-Grad-Laser und 120 Metern Reichweite richtet sich an Profis im Trocken- und Innenausbau. Einzigartig ist die dreifache Stromversorgung, die Ausfallzeiten auf der Baustelle minimieren soll.

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Bosch baut seine Profi-Linie „Expert“ weiter aus. Mit dem neuen 3x360°-Linienlaser Expert EXLL18V-120-33CG zielen die Stuttgarter direkt auf das Elektrohandwerk, den Trockenbau, den SHK-Bereich sowie den anspruchsvollen Innenausbau. Wer im Job auf Millimeterarbeit angewiesen ist und sich keine Zwangspausen durch leere Akkus erlauben kann, bekommt hier ein hochgradig flexibles Messwerkzeug an die Hand.
Sichtbarkeit auf Distanz
In der Praxis punktet das Gerät mit drei grünen 360°-Laserlinien, die im Vergleich zu roten Linien deutlich besser zu erkennen sind. Gekoppelt mit dem optionalen Empfänger (LR 7) spannt der Laser ein Arbeitsfeld von beachtlichen 120 Metern Durchmesser auf. Die Nivelliergenauigkeit liegt bei präzisen ± 0,3 mm/m.
Damit der Anwender beim Einrichten nicht die Geduld verliert, liefert Bosch eine integrierte Rotationshalterung mit starken Magneten und einem Schraubenloch mit. Die mechanische Feinjustierung erlaubt es, die vertikale Laserlinie um einen festen Referenzpunkt zu verschieben. Das mühsame und fehleranfällige Neuausrichten des gesamten Gehäuses entfällt damit komplett.
Der Clou: Dreifach-Versicherung gegen leere Akkus

Der eigentliche Trumpf des EXLL18V-120-33CG liegt in der Energieversorgung. Mit der sogenannten „Triple Power Source“ löst Bosch ein klassisches Baustellenproblem: den plötzlichen Energiemangel. Das offene Batteriefach erlaubt den nahtlosen Wechsel zwischen drei verschiedenen Energiequellen:
- dem klassischen 18-Volt-Lithium-Ionen-Akku aus dem Bosch Professional System (oder der herstellerübergreifenden Ampshare-Allianz).
- den kompakteren 12-Volt-Profi-Akku (mittels Adapter BA 18-12).
- Vier handelsübliche Alkaline-C-Batterien (mittels Adapter BA 18-C).
Wer also vergisst, die großen Akkus zu laden, greift einfach zur 12-Volt-Variante des Schraubers oder im Notfall ins Batterie-Regal des nächsten Baumarkts. Mit einem vollgeladenen 18V-Akku (4,0 Ah) hält der Laser laut Bosch bis zu 24 Stunden im Dauerbetrieb durch.
Steuerung per App und Schutz im Gehäuse
Um unnötige Laufwege zu sparen, lässt sich der Laser nicht nur über eine hinterleuchtete Ecktastatur direkt am Gehäuse bedienen, sondern auch drahtlos über die „Levelling Remote App“ per Smartphone. So kann der Handwerker einzelne Linien vom Gerüst aus an- oder abschalten oder den Energiesparmodus aktivieren. Letzterer dimmt die Helligkeit minimal und kitzelt bis zu 40 Prozent mehr Laufzeit aus der Stromquelle.
Das Gehäuse selbst ist nach IP65 staubdicht und strahlwassergeschützt konstruiert. Lediglich wer den 18V-Akku nackt – also ohne schützenden Adapter – im Schacht betreibt, verliert diese hohe Schutzklasse an der Schnittstelle. Damit das empfindliche Pendel den Transport unbeschadet übersteht, fangen im Inneren des Gehäuses spezielle Dämpfungsschäume harte Stöße ab.
Der neue Expert EXLL18V-120-33CG ist ab sofort im Handel. Das Basis-Set in der L-Boxx mit Deckenklemme und Zieltafel kostet 809 Euro (UVP zzgl. MwSt.). Für das Komplettpaket inklusive 18V-Akku und Ladegerät werden 949 Euro fällig.
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