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Bauhandwerk/

Größter Trockenmörtelhersteller: Maxit zeigt neues Sortiment auf der BAU 2027

Größter Trockenmörtelhersteller: Maxit zeigt neues Sortiment auf der BAU 2027
Nach der Weber-Übernahme zeigt sich Maxit auf der BAU 2027 als größter Trockenmörtelhersteller und Vollsortimenter. | Foto: Maxit

Nach der Übernahme des Fassadengeschäfts von Saint-Gobain Weber im Herbst 2025 meldet sich die Maxit-Gruppe auf der Weltleitmesse in München zurück. Durch die Fusion ist das oberfränkische Familienunternehmen zum größten deutschen Trockenmörtelproduzenten und Vollsortimenter im Wand- und Fassadenbereich aufgestiegen. In München zeigt der Hersteller eine Reihe technischer Neuentwicklungen.

Nach einer längeren Phase der internen Konsolidierung und der Zusammenführung der Vertriebsstrukturen präsentiert sich die Maxit-Gruppe aus Azendorf auf der BAU 2027 als bundesweit aufgestelltes Schwergewicht. Mit der Übernahme des Trockenmörtel- und Fassadengeschäfts der Marke Weber verfügt Maxit nun über 19 Produktions- und Vertriebsstandorte im Bundesgebiet. Auf der Messe wollen die Oberfranken mit einem deutlich erweiterten Produktprogramm demonstrieren, wie sich die Marktanteile im Bereich der mineralischen Baustoffe verschoben haben.

Premiere für vorgefertigte Sonnenschutzzargen

Die neue Maxit Sonnenschutzzarge wird erstmals auf der BAU 2027 vorgestellt. | Foto: Maxit
Die neue Maxit Sonnenschutzzarge wird erstmals auf der BAU 2027 vorgestellt. | Foto: Maxit

Zu den technischen Highlights am Messestand gehört eine neu entwickelte Sonnenschutzzarge für Wärmedämmverbundsysteme. Dabei handelt es sich um ein vorkonfektioniertes Fassadenelement, das eine gedämmte Fensterzarge mit einem integrierten, digital steuerbaren Sonnenschutzsystem verbindet. Das System wird maßgenau für das jeweilige Fenster geliefert und muss auf der Baustelle von den Verarbeitern nur noch aufgesteckt werden. Dieses Verfahren spart Arbeitszeit und verringert das Risiko von Ausführungsfehlern sowie Wärmebrücken im sensiblen Anschlussbereich.

CO2-arme Verbunddecke überspannt elf Meter

Zu sehen auf der BAU 2027: Die Holz-Beton-Verbunddecke "Maxit Duoblock" ermöglicht freie Spannweiten von über elf Metern in allen gängigen Gebäudetypen. | Foto: Maxit
Zu sehen auf der BAU 2027: Die Holz-Beton-Verbunddecke "Maxit Duoblock" ermöglicht freie Spannweiten von über elf Metern in allen gängigen Gebäudetypen. | Foto: Maxit

Für den mehrgeschossigen Holz- und Hybridbau zeigt das Unternehmen die stahlfreie Holz-Beton-Verbunddecke "Maxit Duoblock". Diese Deckenkonstruktion ermöglicht freie Spannweiten von über elf Metern in allen gängigen Gebäudetypen. In der Ökobilanzierung weist das System im Vergleich zu klassischen, monolithischen Stahlbetondecken laut Hersteller eine CO2-Reduktion von rund 64 Prozent auf. Durch den Verzicht auf Bewehrungsstahl verbessere sich zudem die Recyclingfähigkeit des Bauteils.

Sortenreiner Rückbau bei Wärmedämmung

Das WDVS "Maxit Therm Circle" lässt sich nach dem Ende der Nutzungsphase sortenrein in seine Ausgangskomponenten zerlegen. | Foto: Maxit
Das WDVS "Maxit Therm Circle" lässt sich nach dem Ende der Nutzungsphase sortenrein in seine Ausgangskomponenten zerlegen. | Foto: Maxit

Ein weiterer Schwerpunkt des Messeauftritts liegt auf kreislauffähigen Konstruktionen für die Gebäudehülle. Mit dem System "Maxit Therm Circle" stellt der Hersteller ein Wärmedämmverbundsystem vor, das sich nach dem Ende der Nutzungsphase des Gebäudes wieder sortenrein in seine Ausgangskomponenten zerlegen lässt. Dies erleichtert das werkstoffliche Recycling der Dämmstoffe und schließt den Stoffkreislauf im Fassadenbau. Ergänzend dazu zeigt der Hersteller die bewährte spritzbare Dämmung Ecosphere sowie die neue Bauplatte Maxit Strohpanel, die als schadstofffreie Trockenbau-Alternative aus Stroh und einem kalkbasierten Bindemittel hergestellt wird.

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Biozidfreie Fassadenbeschichtung durch Hydrophilie

Für den Schutz von Fassadenoberflächen vor Algen- und Pilzbefall setzt das Unternehmen auf bauphysikalische statt chemische Wirkprinzipien. Die Putze und Farben der Reihe "Maxit Aqua Balance" nutzen hydrophile Eigenschaften, um Feuchtigkeit auf der Fassadenoberfläche extrem schnell zu verteilen und abzuführen. Da den Mikroorganismen dadurch die feuchte Lebensgrundlage entzogen wird, erübrigt sich der Einsatz von umweltschädlichen Bioziden, die andernfalls im Laufe der Jahre durch Schlagregen aus dem Putz ausgewaschen werden.

Konsolidiertes Gesamtprogramm ab Januar gültig

„Auf der BAU 2027 zeigen wir erstmalig auch Produkte, die zuvor im Weber-Portfolio zu finden waren“, erklärt der Geschäftsführer der Maxit-Gruppe, Sebastian Groppweis. Das Unternehmen wolle dem Fachpublikum demonstrieren, dass trotz des deutlichen Größenwachstums die bewährte Kundennähe des Familienunternehmens erhalten bleibe. Pünktlich zum Messestart im Januar 2027 tritt zudem das neue, vollständig konsolidierte Gesamtlieferprogramm in Kraft, das alle Produktsparten der erweiterten Unternehmensgruppe zusammenfasst.

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