Akku-Plattform
Schwere Anwendungen kabellos meistern

Hilti bietet eine erweiterte 22-Volt-Akkuplattform an, die nun auch schwere Baumaschinen wie Abbruchhämmer und Kernbohrgeräte antreibt. Die kabellose Technik ermöglicht den Akku-Einsatz dort, wo bislang Benzin- und Netzgeräte benötigt wurden. Bauunternehmen profitieren von emissionsfreiem Arbeiten, reduzierten Vibrationen und einem vereinfachten Logistikaufwand. Die erweiterte Nuron Akku-Plattform ist bereits in Deutschland im Handel.
Die Integration von Akku-Technologie in leistungshungrige Baugeräte markiert einen technischen Fortschritt für die Baubranche. Bislang waren Anwendungen wie schwere Bodenabbrucharbeiten, das Schneiden von Beton oder die Bodenverdichtung an benzinbetriebene oder kabelgebundene Maschinen gebunden. Eine neue Generation von 22-Volt-Akkus mit höherer Entladeleistung und längerer Laufzeit sowie verkürzten Ladezeiten ermöglicht nun den vollständig kabellosen Betrieb. Das reduziert Stolperfallen durch Kabel auf ein Minimum und senkt die lokalen Emissionen auf null.
Kabellose Baumaschinen: Weniger Logistik und mehr Flexibilität
Gleichzeitig erweitert Hilti die Nuron Plattform um 60 Geräte und Zubehörteile. Dazu zählen unter anderem neue Akku-Abbruchhämmer, Akku-Kernbohrgeräte, Akku-Ketten- und Tischsägen, Akku-Trennschleifer sowie Akku-Lösungen für die Bodenverdichtung.

Ein zentraler Vorteil der kabellosen Technik liegt in der reduzierten Komplexität auf der Baustelle. Durch die Nutzung einer einheitlichen Akku-Schnittstelle für die verschiedene Gerätetypen entfällt die Notwendigkeit, unterschiedliche Energiesysteme vorzuhalten. Eine speziell gehärtete Kontakttechnologie zwischen Akku und Maschine stellt sicher, dass die Energieübertragung auch bei extremen Vibrationen und Stößen stabil bleibt. Dies mindert Leistungsverluste sowie den vorzeitigen Verschleiß der elektrischen Kontakte bei dauerhafter Belastung.
Dass sich auch schwere Anwendungen kabellos umsetzen lassen, basiert nach Unternehmensangaben auf einer Technologie in der Verbindung zwischen Akku und Gerät. „Nicht allein die Energie in der Zelle zählt, sondern ob und wie zuverlässig diese Energie vom Akku ins Gerät übertragen wird“, sagt Bernd Ziegler, Group Manager Batteries, Chargers & Mobile Power, in der Hilti Entwicklungsgesellschaft. Grundlage sei die Nuron Hochleistungsschnittstelle, die speziell für die extremen Belastungen im Baustellenalltag ausgelegt sei, so Ziegler.
Akkutechnologie Hochbau: Arbeitssicherheit und Gerätepark-Management
Neben der reinen Antriebsleistung integrieren die neuen Akkugeräte bewährte Arbeitsschutzfunktionen. Systeme zur Staubabsaugung, aktive Drehmomentsteuerung und Vibrationsreduktion verringern die körperliche Belastung der Fachkräfte am Bau. Um die Verwaltung der Maschinen zu erleichtern, sind die Akkusysteme vernetzt. Über cloudbasierte Softwarelösungen für das Gerätepark-Management lassen sich Auslastung und Ladezyklen digital erfassen, was die Maschinenverfügbarkeit erhöht und die Betriebskosten planbarer macht.
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Quelle: Hilti
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