Nachdenken – umdenken – Veränderung gestalten
Innovationen, Entbürokratisierung, KI und ein analytischer Blick auf die Arbeitswelt von heute und morgen – als Zukunftslab der Branche lieferte die 31. Tagung Leitungsbau wieder viele Impulse, um verkrustete Prozesse zu überdenken, eingefahrene Strukturen zu hinterfragen und der Branche Perspektiven aufzuzeigen.

„Wir brauchen weniger staatliche Regulierung und mehr Vertrauen in die kreative Kraft des Unternehmertums! Nur gemeinsam werden wir unser Land erfolgreich transformieren“, betonte rbv-Präsident Dr. Ralph Donath bei der Jahresauftaktveranstaltung des Tief- und Leitungsbaus, zu der der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e. V. (HDB) und der Rohrleitungsbauverband (rbv) am 21. und 22. Januar 2025 rund 200 Teilnehmer in Berlin begrüßen durften. „Eine erfolgreiche Umsetzung der Wärme-, Energie und Verkehrswende wird nicht staatlich reguliert „top-down“ funktionieren, sondern sie muss unter Bezugnahme auf die sachverständige Expertise des Leitungsbaus „bottom-up“ vorangetrieben werden“, so Donath. Nach der wirtschaftlichen Stagnation und massiven Investitionsrückgängen der jüngsten Vergangenheit sei es nun an der Zeit, den Zustand der Erstarrung zu überwinden. Eine wesentliche Maßnahme in diesem Kontext sei ein konzentrierter Abbau unnötiger Bürokratie, der schon seit langen Jahren ebenfalls von vielen politischen Vertretern gefordert werde.

