Im Eiltempo
Die Sanierung mit UV-lichthärtenden GFK-Schlauchlinern stellt eine hochqualitative sowie zügige Verfahrensvariante zur Instandsetzung der Münchner Abwassersysteme dar. Dem Unternehmen Swietelsky-Faber gelang mit diesem Verfahren im Stadtbezirk Hadern die Sanierung von mehr als 11 Kilometer Rohrkanal in respektablen 6 Monaten reiner Bauzeit.


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Der Münchner Rohrkanal im Stadtteil Hadern ist ein klassisches Ringnetzsystem mit Durchmessernennweiten zwischen 250 bis 350 Millimeter, welches als Ablauf an mehreren Stellen bei begehbaren Großprofilen als Sammler angeschlossen ist. Das Unternehmen Swietelsky-Faber wurde von der Münchner Stadtentwässerung (MSE) mit der Sanierung von rund elf Kilometern Mischwasserkanälen aus den Baujahren 1933 bis 1974 beauftragt. Die MSE forderte die dauerhafte Instandsetzung sowie Dichtheit der inspizierten Kanäle.

Gesamte Sanierungsstrecke inspiziert
Zu Beginn wurde die gesamte Sanierungsstrecke mittels TV-Inspektion auf eventuelle zusätzliche oder abweichende Schäden untersucht. Im Anschluss erfolgten die Vorarbeiten mit dem Fräsroboter sowie der Einbau der GFK-Schlauchliner. Nach dem Öffnen der Seitenzuläufe wurden diese mit Hutprofilen der Klasse B und D wieder angebunden. In lediglich 8 von 260 Haltungen wurde die Sanierung mit Nadelfilzlinern durch Warmwasseraushärtung realisiert. Die TV-Abnahme im Hauptkanal wurde durch den Auftraggeber selbst ausgeführt, während die Hutprofile der Klasse D mittels SAT-Kamera durch den Auftragnehmer inspiziert wurden.


