Stihl Garten-Barometer
Ordnung oder Chaos - die Gartenfrage

Ordnung im Garten ist wichtig. Dieser Aussage stimmen ĂŒber die HĂ€lfte der Gartenbesitzer zu. Doch was genau im Garten unter âOrdnungâ verstanden wird und wo der Ordnungssinn endet, zeigt erst der genaue Blick auf die Ergebnisse des diesjĂ€hrigen Stihl Garten-Barometers.

Dauerhafte stabile keramische TerrassenflÀchen
SAKRET Hydraulischer Systemaufbau: Denn das Verlegesystem darunter entscheidet ĂŒber die Langlebigkeit keramischer AuĂenbelĂ€gen.
Zeit, um Ordnung zu schaffen im Garten
64 Prozent aller Befragten beschĂ€ftigen sich mindestens einmal wöchentlich mit âAufrĂ€umarbeitenâ in ihrem Garten, weitere 30 Prozent ein- bis zweimal pro Monat. Die meisten von ihnen (94 %) nutzen mindestens ein motorbetriebenes GartengerĂ€t, um ihren Garten in Ordnung zu halten. Am hĂ€ufigsten ist dies der RasenmĂ€her (85 %), gefolgt von Heckenschere (64 %) und Freischneider (35 %). Auf der Wunschliste fĂŒr weitere GartengerĂ€te ganz oben steht bei 27 Prozent der Befragten ein MĂ€hroboter. 18 Prozent der Gartenbesitzerinnen und Gartenbesitzer wĂŒnschen sich einen Hochdruckreiniger und 15 Prozent einen neuen RasenmĂ€her. Auf den weiteren PlĂ€tzen folgen BlasgerĂ€t und Heckenschere (jeweils 14 %) sowie Freischneider und GartenhĂ€cksler (jeweils 13 %). Bis sie wieder gebraucht werden, bewahren die meisten Befragten (81 %) ihre GartengerĂ€te nach getaner Arbeit an einem geeigneten Platz in der Garage, der Werkstatt oder im Schuppen auf. Nur vier Prozent lassen ihre GerĂ€te drauĂen im Garten.
Zusammenfassung
Das Stihl Gartenbarometer ist eine reprĂ€sentative Umfrage unter 1.000 Gartenbesitzerinnen und Gartenbesitzern zwischen 20 und 70 Jahren in Deutschland. Demnach wissen viele Gartenbesitzerinnen und Gartenbesitzer, dass allzu akkurat gepflegte GĂ€rten der BiodiversitĂ€t schaden, also den Lebensraum fĂŒr Tiere und Pflanzen einschrĂ€nken. 56 Prozent der Befragten wĂŒrden deshalb auf etwas Ordnung im Garten verzichten â gut 22 Prozent tun dies bereits. Insbesondere der Vorgarten scheint â entgegen der landlĂ€ufigen Meinung â nicht mehr die Visitenkarte des Hauses zu sein: Nur 16 Prozent halten hier Ordnung fĂŒr besonders wichtig. Und: Mit zunehmendem Alter nimmt der Wunsch nach Ordnung tendenziell ab.
Wunsch und Wirklichkeit im Garten
Befragt danach, wie sie den eigenen Garten in Bezug auf Ordnung auf einer Bewertungsskala von 1 bis 6 von âaufgerĂ€umt und ordentlichâ bis zu âwild und naturbelassenâ einschĂ€tzen, ergibt sich nahezu ein âUnentschiedenâ: WĂ€hrend die eine HĂ€lfte der Befragten den eigenen Garten (51 %) eher als aufgerĂ€umt und ordentlich einschĂ€tzt, empfindet ihn die andere HĂ€lfte (49 %) eher als wild und naturbelassen. Dabei empfinden nur etwas ĂŒber neun Prozent aller Befragten ihren Garten als vollstĂ€ndig âaufgerĂ€umt und ordentlichâ und nur gut fĂŒnf Prozent ihren Garten als vollstĂ€ndig âwild und naturbelassenâ.
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Naturschutz im Garten: Mit dem Alter wÀchst das Bewusstsein

Rasenpflege: MÀhen oder nicht mÀhen?
Beim Rasen scheiden sich die Geister: WĂ€hrend etwa vier von zehn Gartenbesitzern (41 %) auf einen âordentlich gemĂ€htenâ bzw. âenglischen Rasenâ Wert legen, fördern etwa genauso viele der Befragten die biologische Vielfalt in ihren GĂ€rten mit einer Blumenwiese statt mit einem grĂŒnen Einheitsrasen (42 %). AuĂerdem beteiligt sich rund ein Viertel aller Befragten (24 %) an der Aktion âNo Mow Mayâ, in deren Rahmen Gartenbesitzerinnen und Gartenbesitzer auf das RasenmĂ€hen im wachstumsstarken Mai verzichten, um die heimische Artenvielfalt und BiodiversitĂ€t im Garten zu unterstĂŒtzen. Dass hier noch weiteres Potenzial existiert, zeigt die Tatsache, dass fast zwei Drittel der Befragten (63 %) angaben, dass ihnen die Aktion âNo Mow Mayâ bislang unbekannt ist. Insgesamt zeigt das diesjĂ€hrige Stihl Garten-Barometer: Wem Ordnung im Garten wichtig bzw. sehr wichtig ist, der achtet auch verstĂ€rkt auf einen ordentlich gemĂ€hten Rasen (58 %), wĂ€hrend diejenigen Befragten, die weniger Wert auf Ordnung legen, verstĂ€rkt auf einen insekten- und artenfreundlichen Rasen achten (51 %). Entscheidend dafĂŒr, wie man es mit der Ordnung hĂ€lt, ist vor allem das Alter der Gartenbesitzer und ob es sich um den Vor- oder den Familiengarten handelt.
