Forsttechnik
Neue Fräse für große Arbeitstiefen

Sind große Arbeitstiefen gefragt, kommt die neue Rodungs- und Forstfräse MFG ins Spiel. Die für Traktoren ab 260 PS ausgelegte Maschine haben das Unternehmen Vogt und der spanische Hersteller TMC Cancela für den deutschen Markt entwickelt. Sie eignet sich zur professionellen Forstflächenbearbeitung und Wegesanierung.

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Die neue Fräse ist für Lohnunternehmer, Forstdienstleister und kommunale Anwender gedacht. Die erste Präsentation der MFG erfolgt auf der Messe Interforst vom 15. bis 18. Oktober in München. Im Forstbereich lässt sich die Maschine in Weihnachtsbaumkulturen oder auf Kahlschlägen einsetzen. Ebenso zur Flächenvorbereitung und Rekultivierung. Sogar zum Auffräsen von Asphalt oder zur Bearbeitung stark beanspruchter Wirtschaftswege eignet sie sich.
Bis zu 400 Millimeter Arbeitstiefe und intelligenter Antrieb
Vogt bietet die neue Fräse in Arbeitsbreiten von 2.250 und 2.500 Millimetern an. Je nach Ausstattung liegt das Einsatzgewicht bei etwa fünf Tonnen. Optional sind eine LED-Beleuchtung und zentrale Schmieranlage erhältlich. Als wesentliches Merkmal der MFG gilt allerdings die Arbeitstiefe von bis zu 400 Millimetern unter Bodenniveau. Damit lassen sich Vogt zufolge größere Wurzelstöcke und Ernterückstände bearbeiten. Zwei gekoppelte Stirnradgetriebe mit Kühlsystem und Überlastsicherung sollen die Last- und Leistungsaufnahme optimieren. Schmierung und Kühlung der Getriebe werden per LED-Anzeige überwacht, um teure Schäden am Antriebsstrang von vornherein zu vermeiden.
Robuster Rotor und anpassbare Gegenschneiden

Ein „Heavy Duty“-Rotor mit einem Wirkdurchmesser von 830 Millimetern soll mit seinem Durchsatz selbst große Materialmassen ohne Blockierung verarbeiten. Standardmäßig werden Hartmetall-Werkzeuge verbaut, die laut Vogt aufgrund ihrer Formgebung einen zusätzlichen Schutz des Rotors und der Werkzeughalter bei steinigen Einsatzbedingungen ermöglichen. Sechs Stahl-Gegenschneiden unterstützen die Zerkleinerung. Sie sind in einzelnen Segmenten austauschbar und lassen sich je nach Kraftbedarf und Einsatzgebiet individuell anordnen oder auch entfernen.
Stabile Bauweise und Sicherheitskonzept
Bei der Grundkonstruktion der MFG setzte Hersteller TMC auf bewährte Lösungen aus dem eigenen Forsttechnik-Programm. Das Mulchgehäuse sei für hohe Belastungen ausgelegt, so Vogt. Die „Easy-Connect“-Parallelführung, die Getriebe und Gelenkwelle stets in Ideallinie zueinander halten soll, ermögliche einen werkzeuglosen An- und Abbau. Ein seitlicher Anfahrschutz leitet überstehende Äste und Fremdkörper um die Maschine herum. Eine verstärkte Gehäuse-Kantung verleiht der Maschine zusätzliche Stabilität und soll zugleich die Reinigung vereinfachen. Zum Schutz des Schleppers vor Wurfkörpern ist die Maschine mit vier Kettenschutzreihen vorn und zusätzlichem Kettenvorhang zwischen den Unterlenkern ausgerüstet.
Vertrieb und Service durch Vogt
Für Konstruktion, Vertrieb und Service in Deutschland und Österreich ist Vogt zuständig. Die Mulch- und Frästechnikprofis bieten Maschinenvorführungen und Beratung an mehreren Standorten in Deutschland an. Hinzu kommen Kundendienst, Servicewerkstätten und Ersatzteilversorgung.
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Quelle: Vogt
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