B_I galabau Praxistest
Akkugeräte im Dauereinsatz

Wie meistert das G-Force 120V Akku-Gartengeräte-Programm professionelle Anforderungen? B_I galabau hat sich im Herbst 2017 zusammen mit zwei Grünpflege-Experten drei 120 Volt-Geräte von Telsnig Forst- und Gartentechnik ausgeliehen und jedem Einzelgerät jeweils einen Arbeitstag für den Test gewidmet.
Kraftvoll wie Benzingeräte, dabei aber mit allen Vorteilen der Akku-Technologie ausgestattet, sollen sie sein, die 120V Akkugeräte von G-Force. Die Marke gehört zur Sumec Hardware & Tools Co. Ltd, einer Tochtergesellschaft der 1978 gegründeten Sumec Group. Sumec Hardware & Tools ist das größte Import-und Export-Unternehmen in China und spezialisiert auf die Konstruktion und Herstellung von Gartengeräten, Hochdruckreinigern und Elektrowerkzeugen. Die Produktreihen sind in mehr als 60 Ländern erhältlich. Telsnig Forst- & Gartentechnik hat den Vertrieb für Deutschland und Österreich für das Akku-Gartengeräte-Programm XR120 von G-Force übernommen. Zwei leistungsstarke Rasenmäher mit 6,1 Nm Drehmoment und 600 Wh Akkuleistung, mit oder ohne Varioradantrieb, sowie eine Motorsense und ein Blasgerät stehen zurzeit zur Verfügung. In diesem Jahr sollen Heckenschere, Motorsäge und weitere Rasenmähermodelle dazukommen.
Rasenmäher, Sense und Laubbläser
Telsnig Gebietsverkaufsleiter Robert Raab, stellte der B_I galabau den Rasenmäher XR120 mit Varioradantrieb, die Akku-Sense und den Laubbläser für den Praxistest zur Verfügung.
Unterstützung beim Testen bekamen wir von zwei erfahrenen Grünflächenpflege-Profis, darunter ein Landmaschinentechniker. Wir wollten wissen, inwieweit sich das Geräteprogramm auch für harte Profi-Einsätze eignet.

Leistungsstark wie ein Benzinmäher
Ein ebenfalls interessantes Konzept für einen Akkumäher kommt von der Firma Stiga.
Mäher mit intelligenter Motorsteuerung
Der von uns getestete Rasenmäher XR 120 mit 53 cm Schnittbreite bei 41,2 kg Gewicht (inklusive 2 Akkus) besitzt eine intelligente Motorsteuerung, die je nach Grashöhe die Motordrehzahl automatisch anpasst. Wenn sich der Widerstand am Mähmesser durch höheren Grasbewuchs erhöht, hebt diese Motorsteuerung die Motordrehzahl und die Leistung an, um ein perfektes Schnittergebnis zu erzielen. Verringert sich der Widerstand am Mähmesser, senkt der Motor die Drehzahl automatisch ab. Das soll die Akku-Laufzeit erhöhen. Der Rasenmäher ist mit zwei 120V Akkus ausgerüstet, wobei im Betrieb nur bei einem Akku Energie entnommen wird. Erst wenn der erste Akku leer ist, erfolgt die Energieentnahme am zweiten. Der Bediener wird durch kurzes Abschalten darauf aufmerksam gemacht. Dann wird durch ein neues Einschalten der zweite Akku aktiviert. Nun kann der erste Akku mit dem Schnellladegerät bereits aufgeladen und mit dem zweiten Akku weiter gemäht werden. Allerdings musste in unserem Test der erste Akku im harten Rasenmähereinsatz nach ca. 30 Minuten nachgeladen werden. Deshalb war uns mit nur zwei Akkus und einem Ladegerät kein durchgängiges Arbeiten möglich. Für Profianweder, die durchgängig arbeiten möchten, empfiehlt sich daher ein zusätzlicher Akku mit Ladegerät.

Multi-Cut-Technologie
Schnitthöhenverstellung ungünstig positioniert
Es sind insgesamt 7 Schnitthöhen von 30-80 mm manuell wählbar, der Abstand zwischen Stufe 1 und 2 ist allerdings durch den Mechanismus doppelt groß. Für den Geschmack der Praktiker ist der Griff für die Schnitthöhenverstellung etwas weit rechts außen angebracht, was bei randnahem Mähen an Mauern stören könnte. Der 70 l fassende Fangkorb ist gut auf das Gerät abgestimmt und lässt sich sauber einhängen. Mit 98 dB Lautstärke wegen der Sogwirkung im Mähwerk ist ein Mähen in lärmsensibler Umgebung möglich. Komposit-Leichtlaufräder mit speziellem Rasenprofil sorgen für Grip, aber hinterlassen keine unschönen Spuren im Rasen. Auch verfügt der Mäher über eine manuelle Feststellbremse. Praktisch: Für Lagerung und Transport lassen sich die G-Force Rasenmäher platzsparend vertikal aufstellen.

Ergonomie der Akku-Sense hat nicht überzeugt

Laubbläser erfüllt unsere Erwartungen
Testfazit zu den Akkugeräten
Feedback der Tester: "Der Rasenmäher ist rundum ein gelungenes Gerät, da aber durch das
Zusammenspiel der Mäh- und Ladedauer kein durchgehendes Mähen möglich ist, eignet er sich für den anwendungsbezogenen Profieinsatz. Auch der Laubbläser hat durch seine Leistung unsere Erwartungen erfüllt. Die getestete Motorsense ist für den Privatgebrauch zu empfehlen."
Bereits vor einiger Zeit haben wir über die Erfahrungen eines GaLaBau-Betriebes bei der täglichen Arbeit mit Akku-Geräten berichtet.
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