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Textile Grünfassaden für besseres Stadtklima entwickelt

Sie sollen zur Verbesserung des Stadtklimas beitragen: Ein Forscherteam der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) hat Grünfassaden aus speziellen Textilien entwickelt. Das Projekt „fabricGREEN“ wurde jetzt mit dem „Goldenen European Textile & Craft“-Award ausgezeichnet.

Textil-Revolution am Bau: Neue Fassadenbegrünung
Ausgezeichnete Lösung für vertikale Bepflanzung: das Grünfassadenmodul „fabricGREEN". | Foto: Frankfurt UAS

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Die Europäische Textilakademie mit Sitz im italienischen Bozen würdigt mit dem Award besondere Leistungen aus zeitgenössischem und traditionellem Handwerk sowie Kunstberufen und deren Verbindung zur Welt des Designs. Die Jury ist international besetzt. Mitglieder von Hochschulen, Universitäten, Handwerk und Industrie, Kunst und Kultur zeichnen zukunftsweisende Lösungen und innovative Produkte unter Berücksichtigung nachhaltiger Kriterien aus.

Das Konzept des Teams von der Frankfurt UAS (über 15.000 Studierende, 1.000 Lehrende), ehemals Fachhochschule, überzeugte die Jury ganz besonders „durch den zukunftsweisenden Ansatz, textile Innovation, Nachhaltigkeit und urbane Klimaforschung auf beispielhafte Weise miteinander zu verbinden“. Johanna Beuscher, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Forschungsgruppe, nahm den Preis beim Festakt der European Textile Academy in Bozen entgegen.

System ist Substratträger und Wurzelraum

Preisverleihung in Italien: Johanna Beuscher (Mitte) nimmt den ETA-Award von Irene Tomedi (rechts), Vizepräsidentin der Europäischen Textilakademie in Bozen, und Susanna Vötter-Dankl, wissenschaftliche Beraterin der Akademie und Präsidentin der Leopold-Kohr-Akademie in Salzburg, entgegen. | Foto: European Textile Academy
Preisverleihung in Italien: Johanna Beuscher (Mitte) nimmt den ETA-Award von Irene Tomedi (rechts), Vizepräsidentin der Europäischen Textilakademie in Bozen, und Susanna Vötter-Dankl, wissenschaftliche Beraterin der Akademie und Präsidentin der Leopold-Kohr-Akademie in Salzburg, entgegen. | Foto: European Textile Academy

Bei „fabricGREEN“ handelt es sich um ein modulares Grünfassadensystem auf der Basis von 3D-Abstandstextilien (Abstandsgewirke). Das patentierte System ist Substratträger und Wurzelraum, verfügt über eine effiziente Wasserverteilung und bietet die Möglichkeit, leichte und bereits vorkultivierte Module vorzufertigen. Entwickelt wurde es in einem Grundlagenprojekt im Industrieauftrag durch den baden-württembergische Gebäudebeschichtungshersteller Sto und in Zusammenarbeit mit Partnern aus dem Bereich Textil sowie der Gebäudebegrünung (Vertiko, Wuppertal und CityArc, Freiburg).

Nach Abschluss der ersten Projektphase wird das Vorhaben nun von Joahnna Beuscher im Rahmen ihrer Promotion unter Betreuung von Professorin Claudia Lüling und unterstützt durch den Praxispartner Sto weiter untersucht.

Bepflanzte Fassaden senken Hitze der Stadt

Detail des Grünfassadenmoduls „fabric GREEN" in Seitenansicht. | Foto: Frankfurt UAS
Detail des Grünfassadenmoduls „fabric GREEN" in Seitenansicht. | Foto: Frankfurt UAS

Zum Hintergrund: Bepflanzte Fassaden können sommerliche Temperaturen senken, das Umgebungsklima verbessern, Lärm abmildern und Biodiversität fördern. Zugleich binden Pflanzen Staubpartikel und Kohlenstoffdioxid, während sie Sauerstoff erzeugen und damit die Luftqualität steigern.

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Die Ansprüche an grüne Fassaden seien hoch, teilt die Frankfurt UAS in Frankfurt am Main mit, für ein gleichbleibendes Erscheinungsbild müssten Grünfassadensysteme aufwendig hergestellt, unterhalten und gepflegt werden. Zudem bedeuteten sie zusätzliches Gewicht für das Gebäude und verlangten nach komplexer Haustechnik. Daher sei es entscheidend, robuste, langlebige, und pflegeleichte Grünfassadensysteme zu entwickeln, die wenig wiegen, einfach zu installieren sind, durch einfache Bewässerungstechnik überzeugen und optisch ganzjährig ansprechend sind.

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Quelle: Frankfurt UAS


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