Wie KI und neue Standards die Bauwirtschaft transformieren
Die digitalBau hat ihre Position als führende Fachmesse für digitale Lösungen im Bauwesen untermauert. Mit einem signifikanten Zuwachs bei den Aussteller- und Besucherzahlen zeigte die vierte Ausgabe der Veranstaltung deutlich, welche Themen die Branche aktuell bewegen: Effizienzsteigerung, Nachhaltigkeit und die unaufhaltsame Integration von künstlicher Intelligenz.


Warum Bauunternehmen ihr Dokumentenmanagement neu denken
Digitale Bauakten, automatisierte Rechnungen und KI: Ein DMS kann Dokumente bündeln, Prozesse beschleunigen und Bauprojekte übersichtlicher machen.
Die Zahlen der diesjährigen Messe belegen ihre wachsende Bedeutung. Mit 300 Ausstellern (ein Plus von acht Prozent gegenüber 2024) und rund 11.000 Fachbesuchern (ein Plus von sieben Prozent) wurde das erfolgreichste Ergebnis seit dem Start im Jahr 2020 erzielt. Besonders bemerkenswert ist die zunehmende Internationalität: Der Anteil ausländischer Unternehmen vergrößerte sich um 16 Prozent. Dies zeigt, dass die Digitalisierung des Bauens ein globales Thema ist und die digitalBau als zentrale europäische Plattform wahrgenommen wird.
Künstliche Intelligenz als zentraler Innovationstreiber
Quer durch alle Hallen und Vortragsforen kristallisierte sich künstliche Intelligenz als das Leitthema der Messe heraus. Die Diskussionen drehten sich nicht mehr darum, ob KI kommt, sondern wie sie strukturiert und skalierbar in die Praxis integriert werden kann.

Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands des Deutschen Baugewerbes (ZDB), betonte, dass KI und Robotik keine Zukunftsvisionen mehr seien, sondern bereits heute die Wettbewerbsfähigkeit von morgen prägen. Die Messe bot eine Plattform, um diese Innovationen erlebbar zu machen und konkrete Lösungen für die Baustelle der Zukunft zu finden.
Stimmen der Softwareanbieter: Branche sucht aktiv den Austausch
Die positive Resonanz spiegelte sich auch in den Gesprächen an den Ständen wider. Softwareanbieter trafen auf ein interessiertes Fachpublikum, das gezielt nach anwendbaren Lösungen suchte. Dies bestätigt auch Florian Biller, Gründer und Geschäftsführer von Capmo: „Die digitalBau zeigt uns auch in diesem Jahr, wie groß das Interesse an digitalen und vor allem zunehmend an KI-gestützten Lösungen in der Baubranche ist. Für uns ist das Event wertvoll, weil hier die Menschen zusammenkommen, die Digitalisierung wirklich vorantreiben und aktiv den Austausch mit Softwarepartnern suchen.“

Für einige Unternehmen war es eine Premiere mit überzeugendem Ergebnis. Manfred Scholz, CEO der Orca Group, fasst zusammen: „Unser erster Auftritt als Orca Group auf der digitalBau war ein voller Erfolg. Wir sind sehr zufrieden mit der Resonanz, den Besucherzahlen und den vielen guten Gesprächen.“
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Ein Blick in die Zukunft: Start-ups und kommende Termine
Neben den etablierten Marktführern präsentierten sich rund 60 Start-Ups, die im Rahmen der „Founders Fight Night“ ihre Geschäftsmodelle vorstellten. Dieses Format unterstreicht die hohe Innovationsdynamik innerhalb der Branche. Der Blick richtet sich nun auf die BAU 2027 in München, wo der Bereich „Digitale Lösungen powered by digitalBau“ die Themen BIM, Robotik und KI weiter vertiefen wird.
Die nächste eigenständige digitalBau findet vom 21. bis 23. März 2028 wieder in Köln statt.
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