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Bau-Ausblick 2026: Wolff & Müller fordert Tempo beim Aufschwung
Sieht 2026 als Wendepunkt in der Baukonjunktur: Dr. Roland Bosch, Geschäftsführer bei Wolff & Müller | Foto: Wolff & Müller

Wie beurteilen Sie die aktuelle wirtschaftliche Lage Ihres Unternehmens?

Roland Bosch: 2025 war ein herausforderndes Jahr. Politische und wirtschaftliche Unsicherheiten sowie die verzögerte Umsetzung von Infrastrukturprojekten und Bauinvestitionspaketen haben die Bauwirtschaft und unsere Geschäftsentwicklung spürbar gebremst. Besonders der Hoch- und Industriebau litt unter hohen Zinsen und hohen Baupreisen. Dennoch konnten wir bedeutende Großprojekte gewinnen, etwa einen Teilabschnitt der Gleichstromtrasse SuedOstLink, die Außenanlagen des ICE-Werks Dortmund-Hafen und das Forschungszentrum iQ space Berlin-Mitte. Zum Jahresende hin entwickelte sich die Situation zunehmend positiv: Wir beenden 2025 mit dem höchsten Auftragsbestand der letzten Jahre.

Wie fällt Ihre Prognose für das Jahr 2026 aus? Welche Trends, Risiken oder Chancen sehen Sie?

R. Bosch: Angesichts des Rekord-Auftragsbestandes blicken wir optimistisch auf das kommende Jahr. Auch wenn die gesamtwirtschaftliche Lage angespannt bleibt: Der Bedarf an zukunftsfähigen Baulösungen ist weiterhin hoch. Zudem hat Deutschland zuletzt wichtige politische Rahmenbedingungen für ein steigendes Bauvolumen geschaffen. Besonders das 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für Infrastrukturprojekte eröffnet uns neue Chancen.

Welche strategischen Maßnahmen verfolgen Sie für die nächsten Jahre?

R. Bosch: Mit unserer Strategie 2030 haben wir die Weichen für Wachstum gestellt. Zum Beispiel stärken wir das Geschäftsfeld Serielles Bauen, sprechen im Ingenieurbau verstärkt privatwirtschaftliche Kunden an und leisten mit unterirdischer Infrastruktur einen Beitrag zur Energiewende – etwa beim SuedOstLink oder bei Fernwärme-Projekten in Heidelberg und Pforzheim. Wir wollen die Megatrends unserer Zeit aktiv gestalten: Dekarbonisierung, Digitalisierung, demografischer Wandel und Deglobalisierung.

Welche politischen oder wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind aus Ihrer Sicht erforderlich, um einen Aufschwung zu erreichen?

R. Bosch: Die Politik kann auf zwei Ebenen antworten: Bei der Infrastruktur kann sie den massiven Investitionsstau selbst auflösen – durch konkrete Investitionen in Straßen, Brücken, Schienen und öffentliche Gebäude. Beim Wohnungsbau hingegen kann sie die Rahmenbedingungen schaffen: Genehmigungsprozesse drastisch beschleunigen und den Megatrend Vorfertigung fördern. Beim Gebäudetyp E etwa sollten wir das ‚E' nicht nur als ‚Einfach' verstehen, sondern vor allem als ‚Entscheiden'. Wir brauchen Verwaltungsstrukturen, die Entscheidung und Fokussierung ermöglichen statt endloser Prüfschleifen.

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