BAU 2023
Die Leitmesse hat abgeliefert

Mit Höchstwerten bei Ausstellerzahl und Internationalität meldet sich die BAU zurück im Messegeschehen. Die Messe München zieht eine sehr positive Bilanz für die Weltleitmesse für Architektur, Baumaterialien und Bausysteme, die vier Jahre pandemiebedingt pausieren musste.
Zwischen dem 17. und 22. April zählte die Messe München rund 190.000 Besucher, 60.000 weniger, als zur BAU 2019 gekommen waren. Und es hätten noch mehr werden können, denn bis zur Hälfte der Messelaufzeit seien die Besucherzahlen an das Niveau von 2019 herangekommen, so die Messegesellschaft in ihrem Abschlussbericht. Die Warnstreiks an deutschen Flughäfen sowie im öffentlichen Nah- und Fernverkehr hätten den positiven Trend jedoch gebremst. Die Zahl der Aussteller hat sich indes nochmal erhöht von 2250 im Jahr 2019 auf jetzt 2260. „Trotz der vierjährigen Zwangspause präsentierten sich so viele Firmen wie noch nie in München“, bilanzieren die beiden Messechefs Reinhard Pfeiffer und Stefan Rummel die BAU 2023. Damit werde der positive Zuspruch zu Fachmessen und insbesondere zu Weltleitmessen untermauert.
Hoher internationaler Besucheranteil auf der BAU 2023
Bemerkenswert ist der mit 80.000 bzw. 40 Prozent besonders hohe Anteil an Besuchern aus dem Ausland nach 37 Prozent bei der BAU 2019. Die meisten davon kamen aus Österreich, Italien, der Schweiz, Polen und der Türkei. 1.600 Personen aus China besuchten die BAU 2023. Die Zahl der ausländischen Aussteller hat sich von 45 im Jahr 2019 auf diesmal 49 erhöht. Auch die Besucherbewertung der Messe ist ein Erfolg: Bei der Befragung durch das Meinungsforschungsinstitut Gelszus haben 98 Prozent der Befragten die BAU mit ausgezeichnet bis gut bewertet, so die Messe München.

Aussteller hochzufrieden mit der BAU 2023
Bau 2025 wieder im Januar
Die Messe hat damit eine sehr gute Leistung abgeliefert. „Voll belegte Hallen und ein hoher internationaler Besucheranteil unterstreichen die Relevanz der BAU“, so Dieter Schäfer, Vorsitzender des Ausstellerbeirats. Umso wichtiger war es, dass die Messe nach über vier Jahren wieder stattgefunden hat.“ Mit der einmaligen Verschiebung der BAU von Januar in den April habe man „alles richtig gemacht“. Auch Katharina Metzger, Präsidentin des Bundesverbands Deutscher Baustoff Fachhandel zeigte sich sehr zufrieden mit der BAU 2023: „Eine so wichtige Branche kann es sich nicht leisten, sechs Jahre ohne Messeplattform zu sein. Auch, wenn wichtige Hersteller für unsere Fachhändler mit ihren Handwerkern leider diesmal nicht mit an Bord waren, hoffen wir, dass wir 2025 im Januar wieder mit der alten Präsenz der Lieferanten rechnen können.” Die nächste BAU 2025 findet von 13. bis 18. Januar statt.
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