Alternative Antriebe
Ex-Wacker-Neuson-CEO Martin Lehner steigt bei Xelectrix Power GmbH ein

Der frühere Wacker-Neuson-Manager Martin Lehner steigt als Investor und strategischer Berater beim österreichischen Hersteller von Energiespeicher-Lösungen Xelectrix Power GmbH ein.
Xelectrix engagiert sich im Bereich der Hybridisierung von Dieselgeneratoren, die auf Baustellen häufig ineffizient betrieben werden. Das Unternehmen bietet unter dem Namen „Power Box“ Lithium-Eisenphosphat-Akkusysteme als mobile Stromspeicher für Baustellen an, an denen auch batteriebetriebene Baumaschinen aufgeladen werden können. Martin Lehner hatte in seiner Zeit bei Wacker Neuson mit der Markteinführung des zero-emission-Maschinenprogramms die Elektrifizierung von Baumaschinen vorangetrieben. Die aktuellen Xelectrix-Produkte umfassen Stromspeicher unterschiedlicher Größe, Bauform und Leistungsbereiche – 11 bis 150 kW Leistung und 20 bis 480 kWh Speicherkapazität – für Anwendungen in der Bauwirtschaft, Industrie und Energiewirtschaft.
Lehner: Lange Erfahrung bei Wacker Neuson
Martin Lehner war über 30 Jahre lang für den Wacker-Neuson-Konzern mit Hauptsitz in Linz in führenden Positionen tätig, in den letzten Jahren als CEO der Gruppe, bevor er das Unternehmen Ende 2020 überraschend verließ. „Mit Martin Lehner konnten wir einen äußerst erfahrenen Top Manager, Visionär der Energiewende und echten Pionier im Bereich der Elektrifizierung von Baumaschinen für Xelectrix Power begeistern. Mit seiner Expertise und internationalen Erfahrung wird er das Unternehmen nun auch in seiner beratenden Funktion unterstützen, um unsere gemeinsame Vision, Xelectrix Power zu einem der führenden Global Player in dieser schnell wachsenden Industrie zu machen, weiter erfolgreich umzusetzen“, sagen die Gründer der Xelectrix Power GmbH Dominik und Alexander Hartl.
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Xelectrix: Von Brechanlagen zu Batterien
Die Hartl-Brüder machten sich in den Nullerjahren einen Namen mit den von ihrem Vater Ende der Siebzigerjahre entwickelten „Powercrusher“-Brech- und Siebanlagen, die sie seit 2001 unter dem Dach der Hartl Anlagenbau GmbH produzierten. 2010 verkauften sie das Unternehmen an den schwedischen Atlas-Copco-Konzern und wandten sich ab 2012 zunächst dem Geschäft mit hydraulischen Brecherlöffeln zu, das sie 2019 an den deutschen Anbaugerätehersteller Rokla verkauften. Schon 2016 hatten sie das neue Unternehmen Xelectrix Power GmbH gegründet.
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