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Tief- und Straßenbau/

Radlader für UN-Einsätze: Weycor liefert modifizierte AR660

Radlader für UN-Einsätze: Weycor liefert modifizierte AR660
Modifiziert für Krisengebiete: Der Weycor AR660 wurde für internationale Hilfseinsätze so angepasst, dass der Deutz-Motor auch bei schwankender und verunreinigter Kraftstoffqualität verlässlich arbeitet. | Foto: Atlas Weyhausen

Der Baumaschinenhersteller Weycor liefert Radlader des Typs AR660 an die Vereinten Nationen (UN). Die Maschinen sind für den Infrastruktur-Wiederaufbau in Krisengebieten vorgesehen. Um dort ausfallfrei zu arbeiten, wurden die Motoren speziell für den Betrieb mit verunreinigten Kraftstoffen modifiziert.

Die Radlader der 6er-Serie übernehmen künftig bei internationalen Hilfsprojekten der UN Aufgaben bei Aufräum- und Erdbauarbeiten. Der Fokus liegt dabei auf der Räumung zerstörter Infrastruktur nach Naturkatastrophen oder in Krisenregionen. Für diese spezifischen Einsatzbedingungen hat der Hersteller das Serienmodell technisch angepasst.

Motor verträgt auch verunreinigten Kraftstoff

Die zentrale technische Modifikation betrifft den Antriebsstrang. In Krisengebieten unterliegt die Kraftstoffqualität starken Schwankungen, saubere Dieselkraftstoffe nach europäischem Standard sind oft nicht flächendeckend verfügbar. Der Motor des AR660 wurde für diese Einsätze so konfiguriert, dass er auch mit unreinen oder gestreckten Kraftstoffen arbeiten kann. Dies soll Motorschäden verhindern und die Einsatzsicherheit der Maschinen fernab geregelter Wartungsnetzwerke sicherstellen. Bei den Hauptkomponenten (Motor, Achsen, Hydraulik) greift Weycor auf Standardbauteile von Zulieferern wie Deutz, Dana und Bosch Rexroth zurück.

Optionale Überdruckkabinen für den Katastrophenschutz

Neben der Antriebsanpassung ist die Maschine für mechanische Dauerbelastungen in Trümmerfeldern ausgelegt. Die Konstruktion basiert auf einem verstärkten Rahmen und einem stark dimensionierten Knickgelenk. Je nach spezifischem UN-Einsatzszenario lassen sich die Radlader zusätzlich mit spezieller Schutzausrüstung versehen. Dazu zählen unter anderem Überdruckkabinen, die den Fahrern das Arbeiten auch in gesundheitlich sensiblen, staubbelasteten oder kontaminierten Umgebungen ermöglichen.

Auf dem Weg zur UN: Weycor liefert speziell an Krisengebiete angepasste Radlader vom Typ AR660 für Aufräum- und Infrastrukturarbeiten. | Foto: Atlas Weyhausen
Auf dem Weg zur UN: Weycor liefert speziell an Krisengebiete angepasste Radlader vom Typ AR660 für Aufräum- und Infrastrukturarbeiten. | Foto: Atlas Weyhausen

Laut Weycor-CEO Marc Bockelmann befinden sich die Radlader aktuell auf dem Transport in die jeweiligen Einsatzgebiete. Dort sollen sie in den kommenden Monaten für den Materialtransport und vorbereitende Arbeiten zur Wiederherstellung der lokalen Infrastruktur genutzt werden.

Für ähnliche Sonderaufgaben hat Atlas Weyhausen schon den Weycor AR480 umgebaut - ausgestattet mit Spezialsicherheitsglas und explosionssicheren Panzerplatten wird er bei der Kampfmittelsanierung in der Lüneburger Heide eingesetzt.

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