Ambitionierter Bauzeitplan für ein Mega-Projekt
Es ist eine Baumaßnahme mit gigantischen Ausmaßen: In der Nähe von Weilerbach in Rheinland-Pfalz entsteht aktuell das größte US-Militärhospital außerhalb der Vereinigten Staaten. Für den Rohbau stehen 22 Monate Bauzeit auf dem Plan. Um das zu schaffen, kommt es auf eine perfekte Logistik und ein effizientes Handling bei der eingesetzten Schalung an.

15 Krane sind gleichzeitig im Einsatz, um das US-Klinikum in unmittelbarer Nachbarschaft der Airbase Ramstein voranzubringen. Ab Ende 2027 soll das Gebäude, das offiziell unter der Bezeichnung „Rhine Ordnance Barracks Medical Center Replacement (ROB MCR)“ firmiert, für die insgesamt 200.000 US-Militärangehörigen und die in Deutschland stationierten zivilen Angehörigen des US-Verteidigungsministeriums zur Verfügung stehen. Das hat auch eine wichtige strategische Bedeutung, denn es soll als zentrale Behandlungs- und Evakuierungsmöglichkeit für verwundete US-Militärs, Zivilisten und Mitarbeitende im Nahen Osten, Europa und Afrika fungieren. Offizieller Bauherr im Auftrag der US-Streitkräfte ist die Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB), durch das Amt für Bundesbau Mainz und durch den Landesbetrieb LBB, Niederlassung Weilerbach.

US-Klinikum Weilerbach: Deadline für den Rohbau im August
Gebaut wird das Klinikum, inklusive Parkhäusern, auf einer Fläche von rund 90.000 Quadratmetern von der Ed. Züblin AG und der Gilbane Germany GmbH. Vorgesehen sind 4.680 Räume, darunter 120 Untersuchungsräume und neun Operationssäle. Schon im August 2024 soll der Rohbau abgeschlossen sein. Einzuhalten ist ein so ambitionierter Zeitplan nur, wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen und ihre Expertise bündeln. Mit der Ulma Construction GmbH, Rödermark, haben die ausführenden Unternehmen hierfür einen zuverlässigen Schalungspartner an ihrer Seite. Um stets einen reibungslosen Bauablauf und einen zielorientierten Schalungseinsatz sicherzustellen, ist Achim Watz als erfahrener Ulma-Projekteiter regelmäßig vor Ort im Einsatz. Bei ihm laufen alle Fäden zusammen. Er ist Ansprechpartner, Ideengeber und Kommunikationsschnittstelle zu Züblin. Und das funktioniert gut auf der Megabaustelle. „Auf die Disposition kann ich mich zu 100 Prozent verlassen“, sagt Bauleiter Paul Schneider von der Direktion Stuttgart der Ed. Züblin AG. „Die Materialverfügbarkeit ist gerade bei einer Baustelle dieses Ausmaßes besonders wichtig. Auch kurzfristige Bestellungen werden schnell bearbeitet und geliefert.“

