BAU 2023
Ressourcenschonende Beton-Neuheiten

Wie sich Beton möglichst nachhaltig einsetzen lässt, ist zentrales Thema beim Informationszentrum Beton auf der BAU 2023 in München. Auf dem rund 1.000 Quadratmeter großen Gemeinschaftsstand zeigen verschiedene Hersteller wichtige Neuentwicklungen zum Thema Ressourcenschonung.
Mit dabei auf der BAU in München ist die Bilstein Group aus Hagen, die eine neue Stahlfaser für Stahlbeton entwickelt hat und damit erstmals das Segment Bauindustrie bedient. Die hochfeste Stahlfaser „Stabils“ soll den Baustoff Beton nachhaltiger und ressourcenschonender machen. In Kombination mit Hochleistungsbeton (HPC) oder ultrahochfestem Beton (UHPC) erlaubt die hochfeste Stahlfaser mit ihrem speziellen Faserdesign deutlich schlankere Bauteile, die im Vergleich zu herkömmlichen Bauweisen mit einem reduzierten Betonbedarf und damit erheblich niedrigeren CO2-Ausstoß punkten, so der Hersteller. Pilotanwender ist die Holcim-Tochterfirma Vetra in Oldenburg, die bereits die ersten „Stabils“-Stahlfasern für Prototypen nachhaltiger Betonfertigteile einsetzt. Für die Herstellung der Fasern in großen Mengen baut das Unternehmen in Hagen derzeit eine Produktionsanlage, die ab Mitte dieses Jahres hochgefahren werden soll.

Ressourcensparende Treppenstufe aus Beton

CO2-reduzierte Fassaden aus Glasfaserbeton

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