Newsletter abonnieren

Für Sie bauen wir unseren Newsletter mit den relevantesten Neuigkeiten aus der Branche.
Abbruch/

Nachhaltiges Bauen: Neue Anlage für Baustoffrecycling und Sekundärrohstoffe eröffnet

Kreislaufwirtschaft

Nachhaltiges Bauen: Neue Anlage für Baustoffrecycling eröffnet

06.10.2026, 09:52
ACHSTETTEN
Nachhaltiges Bauen: Neue Anlage für Baustoffrecycling und Sekundärrohstoffe eröffnet
Die neue nassmechanische Aufbereitungsanlage in Achstetten ist in Betrieb. | Foto: Theo Stumpp/Schwenk

Sie soll ein Beispiel für die moderne Kreislaufwirtschaft am Bau sein: die neue nassmechanische Aufbereitungsanlage in Achstetten in Baden-Württemberg. Die millionenschwere Anlage kann jährlich bis zu 250.000 Tonnen mineralischer Abfälle zu hochwertigen Sekundärrohstoffen verarbeiten.


Anzeige
Alles erfasst, aber kein Überblick: Wie läuft das Projekt eigentlich?

Alles erfasst, aber kein Überblick: Wie läuft das Projekt eigentlich?

Datenchaos am Monatsende? Wie Sie verstreute Baudaten auf einer Plattform zusammenführen und Ihre Projektmargen zielsicher steuern.


Natürliche Rohstoffe wie Sand, Kies oder Holz sind knapp und unterliegen deshalb großen Preisschwankungen. Durch das Recyceln eben dieser Materialien können bei Bauprojekten Kosten gespart und der CO₂-Fußabdruck reduziert werden. Die SW Baumineralik, bestehend aus den Unternehmen Max Wild aus Berkheim und Schwenk Zement aus Ulm, hat hierfür eine Aufbereitungsanlage in Betrieb genommen.

Millionenprojekt für die Kreislaufwirtschaft

Die Anlage wird nassmechanisch betrieben und arbeitet mineralische Bauabfälle wie Bodenaushub oder Gleisschotter zu hochwertigen Sekundärrohstoffen, in Form von Körnungen, Sanden und Splitten, auf. Die Anlage kann laut Angaben der SW Baumineralik jährlich im Schichtbetrieb bis zu 250.000 Tonnen Abfälle verarbeiten. Nach rund eineinhalbjähriger Bauzeit wurde sie nun fertiggestellt. Die Kosten für den Bau sollen im unteren zweistelligen Millionenbereich liegen.

Wo die Sekundärrohstoffe gebraucht werden

Für Max Wild ist die Aufbereitungsanlage in Achstetten bereits die zweite, die in den letzten sechs Jahren gebaut wurde. Die zurückgewonnenen Sand- und Kiesfraktionen führt das Unternehmen als gleichwertige Rohstoffe in den Wirtschaftskreislauf zurück. Die Sekundärrohstoffe werden in Betonwerken, Kellerwänden, Geschossdecken sowie in der Asphaltindustrie genutzt.

Nachhaltiges Bauen im Fokus von Unternehmen

Auch Schwenk Zement hat sich dem Thema der Kreislaufwirtschaft angenommen. Schwenk nutzt und entwickelt aktuell mehrere neue Verfahren, um bei der Herstellung von Baustoffen im großen Umfang CO₂ zu reduzieren. Der verwendete Beton in der neuen Aufbereitungsanlage in Achstetten beinhaltet beispielsweise einen Zement von Schwenk, der nur noch zu rund 60 Prozent aus Klinker besteht. Für die Herstellung von Klinker werden hohe Energiemengen benötigt, weshalb viele Akteure in der Branche versuchen, Klinkeranteile zu reduzieren.

Zum Thema: Max Wild baut mit Schwenk Zement Bodenwaschanlage in Biberach-Achstetten

Quelle: SW Baumineralik

Neueste Beiträge:

Weitere Beiträge

1
2
3

Jetzt Ausschreibungen finden

Wählen Sie eine Leistungsart, die Sie interessiert.

Bauleistungen
Bauleistungen

Bau

Dienstleistungen
Dienstleistungen

Dienst­leistung

Lieferleistungen
Lieferleistungen

Lieferung

Jetzt Ausschreibungen finden

Wählen Sie passende Bundesländer aus.

Ausschreibungs-Radar
Baden-Württemberg
Bayern
Berlin
Brandenburg
Bremen
Hamburg
Hessen
Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachsen
Nordrhein-Westfalen
Rheinland-Pfalz
Saarland
Sachsen
Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holstein
Thüringen

Verwandte Bau-Themen:

Jetzt zum Newsletter anmelden:

Lesen Sie Nachrichten zu Bauwirtschaft und Baupolitik aus erster Hand. Plus: Hoch-, Tief- und Straßenbau.

Weitere Newsletter und Informationen

Bauwirtschaft und Baupolitik. Plus: Hoch-, Tief- und Straßenbau
Garten- und Landschaftsbau
Unterirdische Infrastruktur: Leitungsbau, Kanalsanierung und Co

Hier finden Sie Hinweise zum Datenschutz