Veranstaltung
InfraSPREE dieses Jahr wieder in Potsdam

Am 18. und 19. November findet die InfraSPREE, das Branchentreffen für Wasserwirtschaft und technische Infrastruktur, turnusmäßig wieder in Potsdam statt.

Vom Kalibrierschlauch zum Werkzeug in der grabenlosen Sanierung
Der AIRBAGLINER® von Bodenbender hat sich vom klassischen Kalibrierschlauch zu einem festen Bestandteil moderner Sanierungssysteme entwickelt.
Nicht nur, aber auch der Stromausfall im Berliner Südwesten zu Anfang des Jahres hat bleibende Spuren hinterlassen. Wie sicher ist die kritische Infrastruktur in Deutschland? Tun wir genug? Welche Hürden stehen im Weg der notwendigen Maßnahmen? Der Einstieg in die diesjährige Veranstaltung nimmt sich dieses Themas an. Mit einer Eröffnungskeynote aus dem Innenministerium des Landes Brandenburg wird der Blick auch auf Krisenresilienz und die zivile Verteidigung gerichtet.
Am zweiten Tag wird ein weiterer Themenblock den Schutz kritischer Infrastruktur nochmals mit Beiträgen der Bundeswehr, des Kommunalen Krisenmanagements und der Netzgesellschaft Potsdam beleuchten. Worauf müssen wir uns einstellen, wenn eine zunehmend unsichere geopolitische Lage begleitet wird von der Möglichkeit Bedrohungen KI-unterstützt zu planen und vorzubereiten.
Insgesamt präsentieren die Veranstalter auch 2026 wieder das gewohnt qualitativ hochwertige Programm mit umfangreichen Themen über alle Bereiche. Die auf 50 Beteiligte limitierte, breit aufgestellte Fachausstellung rahmt die Veranstaltung ebenso wie die Baustellenbesichtigungen, die die Energie und Wasser Potsdam, die Netzgesellschaft Potsdam sowie die Berliner Wasserbetriebe anbieten. Der Ticketshop ist bereits geöffnet, das Programm auf der Website veröffentlicht.
Die im letzten Jahr anstelle der Leitungsbau-Challenge eingeführte „TalentZone“ war sowohl bei jüngeren Besuchern als auch den Ausstellern sehr beliebt und wird in diesem Jahr fortgeführt und ausgebaut. So werden auch hier wieder zahlreiche Ausbildungsberufe zum Ausprobieren vorgestellt und warten auf mehrere Schulklassen, die sich für zukünftige Jobs in Wasserwirtschaft und Infrastruktur schlau machen. Auch der Themenblock „Fachkräfte und Nachwuchs“ richtet sich explizit an jüngere Gäste. Nach einem einführenden Impuls der Lausitzer Wasser zu ihrer mittlerweile bundesweit bekannten Verbundausbildung wird in einer Talkrunde die Stimme dem Nachwuchs übergeben. Young professionals verschiedener Bereiche berichten über ihre Ausbildung und die Motivation der Berufswahl.

Natürlich werden auch in der Digitalisierung der Infrastruktur neue und wichtige Themen präsentiert. Die praktische Anwendung eines digitalen Nagermonitorings in der brandenburgischen Landeshauptstadt Potsdam, die digitale Vermessung der Infrastruktur mit VR-Brillen und KI in Berlin durch die Berliner Wasserbetriebe, aber auch ein immer wichtiger werdendes Thema im Zeitalter der KI: Die Datensicherheit aus Sicht eines Bauunternehmens, vorgestellt von Ludwig Freytag.
Da der Klimawandel weiter voranschreitet, auch im bisherigen Jahr wieder viel zu wenig Niederschlag zu verzeichnen war, die LEAG im Januar ein teilweises Vorziehen des Kohleausstiegs in der Lausitz angekündigt hat, und die zukünftige Verteilung der Wasserressourcen in der Metropolregion nicht abschließend geklärt ist, berichtet die Energie und Wasser Potsdam über ihre Aktivitäten zur Stärkung der urbanen Wasserkreisläufe. Wasserverbände aus dem Umland stellen ihre Bemühungen zur Weiterentwicklung von verbandsübergreifenden Verbundnetzen vor, und auch die Initiative Trinkwasser in der Metropolregion wird ein Update ihrer Aktivitäten präsentieren.
Neben dem wichtigen Thema Wasser wird auch die ebenso wichtige zukünftige Wärmeversorgung thematisiert. Für alle, die sich weniger auf die geplanten Experimente im Rahmen des neuen Heizungsgesetzes verlassen wollen, werden sowohl Wärme aus Abwasser als auch der zukünftige Einsatz von Großabwasserwärmepumpen als Technologien vorgestellt, die ohne Fossil-Importe auskommen und Deutschlands Wärmeversorgung sowohl resilient als auch nachhaltig bezahlbar und erneuerbar gestalten.
Auch ein Blick in die Stromversorgung wird die diesjährige InfraSPREE thematisch nochmals verbreitern. Der Stromnetzausbauplan der Stadt Potsdam als praktisches Anschauungsbeispiel, oder auch die Umsetzung neuer Mittelspannungsstationen, die ohne klimaschädliche Schutzgase auskommen. Spannende Themen für eine weiter zunehmende Elektrifizierung vieler Bereiche. Dieser Themenkomplex soll zukünftig noch weiter ausgebaut werden. Immerhin war der Anschlag auf das Stromnetz in Berlin ausschlaggebend für die aktuelle Diskussion um kritische Infrastrukturen.
Einen Einblick in aktuelle Forschung werden Regina Gnirss und Daniel Sauter von den Berliner Wasserbetrieben geben. Wie im aktuell laufenden EU-Projekt „AI:Liner“ verschiedene digitale Tools entwickelt werden, die, unterstützt von Drohnen, Machine Learning und Satelliten die Infrastruktur smarter und resilienter machen sollen.
Abschließend werden im Themenblock Rohrleitungssanierung und grabenlose Bauweisen nach einem Impuls von Stehmeyer+Bischoff Berlin mehrere Experten diskutieren, wie eine kompetente Entscheidung zur Durchführung einer Sanierung mit speziellen Linerverfahren auf der Grundlage von Erfahrungen sowohl mit Technologien als auch mit unterschiedlichen Medien erfolgt, um eine erfolgreiche und langfristig wirksame Sanierung sicherzustellen.
Die Veranstalter freuen sich auch 2026 wieder auf regen Zuspruch von Studenten, die natürlich weiterhin das komplette Programm inklusive Verpflegung kostenfrei in Anspruch nehmen können. Dies beinhaltet auch den Netzwerkabend, der traditionell den ersten Kongresstag beschließen wird. Hier werden wieder die Preise der Berliner und Brandenburger Wasserwirtschaft verliehen. Stifter der Preise ist wie immer Maris Berlin Brandenburg, das Netzwerk der Wasserwirtschaft in der Hauptstadtregion. Der Aqua Award prämiert dabei besondere Leistungen oder Persönlichkeiten, während der Aqua Science Award hervorragende wissenschaftliche Nachwuchsarbeiten prämiert.
Die InfraSPREE bleibt auf Wachstumskurs und ist als Non-profit-Weiterbildungsveranstaltung das etablierte Netzwerktreffen der Berliner und Brandenburger Wasserwirtschaft und Infrastruktur. Der Fachkräftekongress als regionale Plattform ist neben Veranstaltungen wie z.B. der Dresdner Abwassertagung die passende Ergänzung zur bundes-, europa- und weltweit angelegten Leitmesse IFAT.
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Quelle: Maris Berlin
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