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GFK-Rohrlining im Siel auf Probe – Hamburg Wasser testet Hersteller
Auf einer Länge von rund 300 Metern wurden GFK-Einzelrohre von drei verschiedenen Firmen eingebaut. | Foto: B_I/Valdix

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Vom Kalibrierschlauch zum Werkzeug in der grabenlosen Sanierung

Vom Kalibrierschlauch zum Werkzeug in der grabenlosen Sanierung

Der AIRBAGLINER® von Bodenbender hat sich vom klassischen Kalibrierschlauch zu einem festen Bestandteil moderner Sanierungssysteme entwickelt.


Der Sanierungsabschnitt befindet sich im Lehmweg, im Bereich Hoheluftbrücke bis Klosteralleebrücke nördlich des Isebekkanals. Der 2 Meter hohe und 1,55 Meter breite Kanal, der die Hamburger Stadtteile Eppendorf und Hoheluft-Ost entwässert, wies diverse Schäden wie Fugenauswaschungen, Inkrustationen, Wurzeleinwüchse und Abplatzungen auf. Nach Sichtung der Schäden und aufgrund des Kanalprofils (Ei) wurde das Rohrlining als sinnvollste Sanierungsvariante erachtet. Die eigens angefertigten Rohrelemente haben eine Länge von jeweils 2,35 Metern, eine Höhe von 1,81 Metern und eine Breite von 1,36 Metern.

Der Altkanal wies u.a. Inkrustrationen auf. | Foto: B_I/Valdix
Der Altkanal wies u.a. Inkrustrationen auf. | Foto: B_I/Valdix
„Wir wollen wissen, wie gut die Rohre der uns bekannten Hersteller sind, um sie in unsere Materialliste für NC-GFK-Rohre aufzunehmen“, erklärt Bauleiter Stephan Bollmann von Hamburg Wasser. „Bisher hatten wir erst einen GFK-Rohrhersteller in dieser Liste aufgeführt. Nun wollten wir weitere GFK-Rohre von anderen Herstellern testen und die Baumaßnahme in Eppendorf erschien uns dafür gut geeignet.“ Im Vorfeld habe man sich die Produktion bei den beauftragten Herstellern angesehen. Bei der Bewertung der Hersteller spielten laut Bollmann die vorgegebene Materialzusammensetzung und Statik, kurze Transportwege, Arbeitsschutz und Zertifizierungen eine Rolle. Bei den Materialien würden nur solche gewertet, die den Qualitätsanforderungen von Hamburg Wasser entsprechen. Auf der Baustelle sei es darauf angekommen, wie gut sich die Rohre einbauen und verarbeiten lassen.
Einbau eines Rohrs in den Altkanal | Foto: Hamburg Wasser
Einbau eines Rohrs in den Altkanal | Foto: Hamburg Wasser

Das Monitoring der GFK-Rohre soll über fünf Jahre erfolgen. Mit der Einbaufirma Rohrsanierung Jensen habe man sich während und nach dem Einbau über das Handling der Rohre ausgetauscht. „Wir haben Stand jetzt einen positiven Eindruck von den Rohren und werden sie aller Voraussicht nach in die Materialliste aufnehmen“, so Stephan Bollmann. Die getesteten Rohre wären somit für weitere Maßnahmen zugelassen.

Bauleiter Stephan Bollmann bei der Besichtigung der eingebauten Rohre | Foto: B_I/Valdix
Bauleiter Stephan Bollmann bei der Besichtigung der eingebauten Rohre | Foto: B_I/Valdix

Das sanierte Siel wird später an den – im Zuge der geplanten Errichtung der U5-Haltestelle Hoheluft – noch zu erneuernden Düker unter der Hoheluftchaussee angeschlossen. Trotz des kalten Winters konnte die Sanierung des Mischwasser-Siels einen knappen Monat früher abgeschlossen werden als zunächst geplant.

Auch zwei Tangentialschächte wurden in die beiden Einzugsbaugruben eingebaut. | Foto: B_I/Valdix
Auch zwei Tangentialschächte wurden in die beiden Einzugsbaugruben eingebaut. | Foto: B_I/Valdix


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