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Areal- und Rasenpflege/

Mähroboter Kress Voyager: Profi-Aufsitzmäher ohne Begrenzungskabel

Mähroboter Kress Voyager: Profi-Aufsitzmäher ohne Begrenzungskabel
Trimmen statt Mähen: Landschaftsgärtner und Co. können mithilfe des Kress-Voyagers effizienter arbeiten und sich um anspruchsvollere Aufgaben kümmern, die sich nicht automatisieren lassen. | Foto: B_I MEDIEN/Budde

Mit dem Voyager bringt Kress einen selbstfahrenden Aufsitzmäher auf den Markt, der sich für Profi-Einsätze eignet: Er schafft laut Hersteller bis zu 28.000 Quadratmeter in acht Stunden – mit einer Akku-Ladung. Beim Einsatz auf einem Firmengelände in Kiel hat B_I galabau den Mähroboter unter die Lupe genommen.


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Kress hat den Voyager für Einsätze im Garten- und Landschaftsbau, Facilitymanagement sowie in Kommunen oder der Lohnarbeit entwickelt. Der Mähroboter (Maße: 1544 mal 1105 mal 835 Millimeter, Gewicht: 340 Kilo). eignet sich für die Grünflächenpflege in Stadtparks, Sport- und Wohnanlagen. Beim Besuch in Kiel präsentierte Kress-Anwendungsberater Alexander Sawatzki das neue vollautonome Null-Wendekreis-Gerät (KR800E), das im vergangenen Jahr in den USA eingeführt wurde und seit 2026 auch hierzulande erhältlich ist, auf einem Firmenrasen. Der gelernte Garten- und Landschaftspfleger ist bundesweit unterwegs, um Landschaftsgärtnern und Fachhändlern Mähroboter, Trimmer, Heckenscheren, Kettensägen und Co. aus dem Hause Kress samt Akku-Technologie vorzustellen – und ihnen zudem Schulungen anzubieten.

Autonomer Akku-Aufsitzmäher entlastet Landschaftsgärtner

Ist nicht nur autonom unterwegs, sondern auch als Aufsitzmäher einsetzbar: Kress-Anwendungsberater Alexander Sawatzki fährt den neuen Voyager zu Präsentationszwecken aus dem Transporter. | Foto: B_I MEDIEN/Hanekamp
Ist nicht nur autonom unterwegs, sondern auch als Aufsitzmäher einsetzbar: Kress-Anwendungsberater Alexander Sawatzki fährt den neuen Voyager zu Präsentationszwecken aus dem Transporter. | Foto: B_I MEDIEN/Hanekamp
Aus dem Transporter, in dem sich noch weitere Profi-Gartengeräte und Akkus nebst Ladegeräten befinden, fährt Sawatziki den Aufsitzmäher über die Auffahrrampen herunter. „Er soll ja keine Arbeitsplätze vernichten, sondern in Zeiten des Fachkräftemangels den Arbeitsalltag erleichtern“, sagt der Anwendungsberater. Dahinter steckt die Idee, dass der Roboter zwar den Rasen mäht, aber GaLaBau-Fachleute aus Fleisch und Blut unterdessen anspruchsvollere Aufgaben übernehmen, die sich nicht automatisieren lassen. So zieht der Voyager auf dem Firmenrasen seine Bahnen, während B_I-Mitarbeiter Hasan Sahin mit einem Frontmotor-Trimmer von Kress (KC111.9) die Kanten schneidet.

Kartierung des Geländes nur einmal nötig

Unbegrenzt viele Karten speichern, individuelle Mähpläne hinterlegen: Der Voyager lässt sich bequem auf unterschiedliche Einsatzorte vorbereiten – per Bediendisplay oder App. | Foto: B_I MEDIEN/Hanekamp
Unbegrenzt viele Karten speichern, individuelle Mähpläne hinterlegen: Der Voyager lässt sich bequem auf unterschiedliche Einsatzorte vorbereiten – per Bediendisplay oder App. | Foto: B_I MEDIEN/Hanekamp
Die Ladezeit des integrierten Akkus (Spannung: 45 Volt, Kapazität: 10 Kilowattstunden) beträgt neun Stunden, bis dieser komplett voll ist. Dies ermöglicht Kress zufolge eine Arbeitszeit von acht Stunden, davon mindestens fünf Stunden reine Mähzeit. Immerhin 28.000 Quadratmeter soll das Gerät in dieser Zeit schaffen. Besagtes Firmengelände in Kiel ist weitaus kleiner. Sawatzki fährt die Grenzen der zu mähenden Rasenfläche mit dem Voyager ab. Die Kartierung ist nur einmal vor dem ersten Einsatz erforderlich, sagt er, am Bediendisplay oder in der App. Laut Kress lassen sich unbegrenzt viele Mähpläne abspeichern – inklusive automatischem Wechsel zwischen benachbarten Grundstücken, ohne manuelles Umprogrammieren.

Mähroboter erkennt Hindernisse

Ausgestattet mit dem satellitengestützten Kress-Navigationssystem RTKn, das zentimetergenaues Arbeiten ermöglicht, ohne dass ein Begrenzungskabel verlegt werden muss, findet der Mähroboter seinen Weg auf der Rasenfläche (Mähgeschwindigkeit: 1,25/2,5 Meter pro Sekunde). Die Schnittbreite beträgt 102 Zentimeter, die Schnitthöhe 40 bis 125 Millimeter. Hindernisse erkennt der Voyager auch. Kommt ihm auf dem Rasen ein Mensch in die Quere, stoppt der Roboter. Sahin bleibt daher beim Trimmen auf Abstand. Um Igel, Bäume und Co. soll der Voyager einen Bogen machen. Die automatisierte Steuerung gelingt durch Kamera, Umgebungsscanner LiDAR (Light Detection and Ranging) und 360-Grad-Ultraschallsensoren.

Eine Akkuladung soll laut Kress für acht Stunden Arbeitszeit reichen – davon mindestens fünf Stunden reine Mähzeit. | Foto: B_I MEDIEN/Hanekamp
Eine Akkuladung soll laut Kress für acht Stunden Arbeitszeit reichen – davon mindestens fünf Stunden reine Mähzeit. | Foto: B_I MEDIEN/Hanekamp

Mähroboter Voyager aufladen

Als Lade-Hardware gibt es den CyberTank (5 oder 7,2 kWh) von Kress. Er sorgt im Nutzfahrzeug dafür, dass alle Akkus den ganzen Arbeitstag lang geladen werden können. Im Boost-Modus gelingt dies innerhalb von acht Minuten. Außer dem CyberTank als mobilem Akku-Container für den Transporter stellt das Standard-Ladegerät KAC840 (30 Ampere) eine weitere Option dar. Es ist ein leistungsstarkes Stecker-Ladegerät für die Werkstatt-Steckdose.

Kundenaufträge mit weniger Aufwand

Ausgelegt auf bis zu 5.000 Betriebsstunden soll der Mäher (49.999 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer) unterm Strich die Flächenleistung und die Betriebskosten langfristig senken. Dies gelingt laut Kress durch mehr Kundenaufträge bei geringerem Aufwand. Gleichzeitig werde die körperliche Belastung der Mitarbeiter reduziert, was ein Plus in Sachen Arbeitsschutz und Gesundheit bedeutet.

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