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Gartenbau in der Krise: ZVG fordert Aussetzung des CO₂-Preises

Gartenbau

Verband fordert Aussetzung des CO₂-Preises

17.04.2026, 09:33, aktualisiert 17.04.2026, 09:59
BERLIN
Gartenbau in der Krise: ZVG fordert Aussetzung des CO₂-Preises
Die Gartenbaubranche fordert Entlastungen bei der CO₂-Bepreisung. | Foto: Pixabay

Kostensteigerungen aufgrund internationaler Krisen wie dem Iran-Konflikt belasten viele Betriebe enorm. Die von der Regierung beschlossene befristete Senkung der Energiesteuer auf Benzin und Diesel hält der Zentralverband Gartenbau (ZVG) für nicht ausreichend und fordert zusätzlich eine Entlastung bei der CO₂-Bepreisung.


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Die Branche steht laut ZGV unter erheblichem wirtschaftlichem Druck. Besonders die Energiepreise treiben demnach die Kosten entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von der Produktion über Lagerung bis hin zu Transport und Logistik. Zusätzlich belaste die nationale CO₂-Abgabe für klimaschädliche Kraftstoffe die Unternehmen. Viele größere Betriebe müssten bereits heute mit Zusatzkosten von über 100.000 Euro jährlich rechnen, teilt der Verband mit. Mit der geplanten Einführung des europäischen Emissionshandelssystems ETS 2 drohe eine weitere drastische Kostensteigerung.

Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Produktion

„Vor diesem Hintergrund ist klar: Eine temporäre Senkung der Energiesteuer kann die strukturellen Belastungen nicht ausgleichen“, betont ZVG-Präsidentin Eva Kähler-Theuerkauf, „der Gartenbau braucht gezielte und nachhaltige Entlastungen.“ Dazu gehöre insbesondere die Aussetzung des CO₂-Preises für den Gartenbau, wie im Koalitionsvertrag beschlossen, um die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Produktion zu sichern. „Die Politik muss sich den neuen Gegebenheiten stellen und klare Entscheidungen für die heimische Wirtschaft treffen – dazu zählt auch der Gartenbau“, so Eva Kähler-Theuerkauf.

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Gerade in Zeiten globaler Krisen zeigt sich laut ZVG die Stärke regionaler Erzeugung: Kürzere Lieferketten erhöhen die Versorgungssicherheit und reduzieren die Abhängigkeit von internationalen Marktverwerfungen. Um diese Vorteile zu erhalten, seien jetzt entschlossene politische Maßnahmen erforderlich.

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Quelle: ZVG


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