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HS-Schoch: 40 Jahre Erfolgsgeschichte mit Baumaschinenzubehör & Co.

HS-Schoch: 40 Jahre Erfolgsgeschichte mit Baumaschinenzubehör & Co.
Firmengründer Hermann Schoch mit Sohn und Geschäftsführer Marcel Schoch. | Foto: HS-Schoch

Mit Baggerlöffeln und Greifern fing alles an: 1986 gründete der gelernte Bauschlosser Hermann Schoch im baden-württembergischen Lauchheim seine Firma – 40 Jahre später hat sich der Familienbetrieb zu einer Unternehmensgruppe mit rund 300 Mitarbeitern entwickelt.


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Bei der Fußball-WM in Mexiko wurde Deutschland Vizeweltmeister, als der junge Unternehmer im Juli 1986 seine HS-Schoch Erdbaugeräte-Service in Lauchheim ins Leben rief. Zwei deutsche WM-Titel später feiert das Unternehmen nun sein 40-jähriges Bestehen und eine „außergewöhnliche Erfolgsgeschichte“, wie es im Hause HS-Schoch heißt. Kein Wunder, denn als Bauschlosser hatte Hermann Schoch schon früh umfassende Erfahrungen im Baumaschinen-Zubehörbau gesammelt.

Wofür Unternehmer Hermann Schoch ein Gespür entwickelte

Bereits 1978 wagte er seine erste Selbstständigkeit im Vertrieb von Lkw-Spoilern. 1980 übernahm Schoch die Geschäftsführung eines Unternehmens im Ostalbkreis, das Zubehör für Baumaschinen verkaufte und Reparaturen ausführte. Damals entwickelte er nicht nur technisches Know-how in der Metallbearbeitung sowie im Bau von Baggerlöffeln und Schaufeln, sondern auch Gespür für Vertrieb, Kundenbeziehungen und den Aufbau eines Netzwerks.

Gerlinde Schoch: „Haben bei null angefangen“

Ehefrau Gerlinde stand ihm immer zur Seite: „Wir haben bei null angefangen“, denkt sie zurück, „ich war von der ersten Rechnung an dabei und habe alles Schriftliche übernommen.“ Was seinerzeit mit der Produktion, dem Service und dem Vertrieb von Baggerlöffeln und Greifern begann, entwickelte sich rasch zu einem wachsenden Unternehmen. Schon fünf Jahre nach der Gründung folgte mit der HS-Schoch GmbH der nächste Meilenstein. Gleichzeitig entstand eine neue Sparte für Lkw-Zubehör und Styling-Produkte sowie der Bezug eines eigenen Firmengebäudes. Parallel dazu wurde in Cobbelsdorf in Sachsen-Anhalt ein weiterer Standort für den Bereich Baumaschinen aufgebaut.

HS-Schoch investierte in Hallen, Gebäude und Kapazitäten

Das Schoch-Werk in Coswig-Cobbelsdorf in Sachsen-Anhalt. | Foto: HS-Schoch
Das Schoch-Werk in Coswig-Cobbelsdorf in Sachsen-Anhalt. | Foto: HS-Schoch

1996 erweiterte HS-Schoch sein Portfolio um die Blechbearbeitung und startete in Cobbelsdorf mit der Produktion der Palettenstaukästen. Vier Jahre später kam der Bereich Oberflächenbeschichtung hinzu. In den folgenden Jahren investierte das Unternehmen eigenen Angaben zufolge kontinuierlich in neue Hallen, moderne Bürogebäude und zusätzliche Kapazitäten. Aus anfänglich wenigen Mitarbeitenden ist ein Team von rund 300 Beschäftigten geworden. Der Gruppenumsatz liegt nach Unternehmensgaben bei rund 50 Millionen Euro.

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Was in der Unternehmenskultur außer Wachstum eine Rolle spielt

Starkes Duo: Eine Begegnung mit dem italienischen Kult-Schauspieler Bud Spencer auf einem Truckertreffen bleibt Hermann Schoch in guter Erinnerung. | Foto: HS-Schoch
Starkes Duo: Eine Begegnung mit dem italienischen Kult-Schauspieler Bud Spencer auf einem Truckertreffen bleibt Hermann Schoch in guter Erinnerung. | Foto: HS-Schoch

2007 trat Sohn Marcel Schoch in die Geschäftsführung ein und führte die unternehmerische Entwicklung gemeinsam mit seinem Vater weiter. Tochter Julia Schoch begann bereits 2004 ihre Ausbildung im Unternehmen, leitet heute die Personalabteilung und ist Prokuristin – ganz in der Tradition ihrer Mutter. Trotz des starken Wachstums setzt das Unternehmen nach wie vor auf ein familiäres Miteinander. So seien viele Mitarbeitende HS-Schoch seit Jahrzehnten verbunden – ein Zeichen für Vertrauen, Verlässlichkeit und gelebte Unternehmenskultur.

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